10. Juli 2020
10 Tipps, wie Sie sich am besten vor der Sonne schützen

10 Tipps, wie Sie sich am besten vor der Sonne schützen

Dass Sonnenstrahlen schädlich für die Haut sind, ist hinlänglich bekannt. Die UV-Strahlen verbrennen die Haut und können die Zellstruktur sogar so verändern, dass Hautkrebs entstehen kann. Viele Menschen unterschätzen die Stärke der Sonne und schützen ihre Haut nicht ausreichend. Dabei ist es gar nicht schwer, sich vor der Sonne zu schützen. In Deutschland ist sie vielleicht nicht so stark, wie in anderen Gefilden, im Sommer reicht sie aber dennoch aus, um schon nach kurzer Zeit Verbrennungen herbeizuführen.

Sonnenschutz: Sonnenhut und Sonnenbrille
© Pixabay

Auf der Suche nach der besten Sonnencreme zu sein, ist ein bisschen wie auf der Suche nach dem besten Lippenstift oder Shampoo zu sein: Die Auswahl ist riesig. Doch nicht alle Produkte sind wirklich empfehlenswert. 

Wenn man online sucht, kann man sich an Erfahrungsberichten orientieren. Das ist auch hinsichtlich anderer Bereiche empfehlenswert. Zuverlässige Testberichte sind eine wertvolle Hilfestellung. Ob es sich dabei um eine Liste der besten Reise-Anbieter handelt, Informationen wie man im Wunderino Casino spielt oder Tipps zur Anwendung verschiedener Beauty-Produkte: Die Vorauswahl wird deutlich erleichtert. Natürlich müssen die im Internet gefundenen Hinweise oder die Tipps der Freundin dahingehend geprüft werden, inwiefern sie auch den eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Wenn Sie aber einmal einen Sonnenschutz gefunden haben, der Ihren Anforderungen und Ihrem Hauttyp entspricht, dann lohnt es sich auch dabei zu bleiben. Doch ist Sonnencreme nicht der einzige Weg, wie Sie Sonnenbrand, Rötungen und sogar Hautkrebs vorbeugen können. 

10 Möglichkeiten für den optimalen Sonnenschutz

1. Mittagssonne meiden

Meiden Sie die Sonne zwischen 12 und 14 Uhr. Zu dieser Tageszeit steht sie am Höchsten und die Intensität der UV-Strahlung ist besonders stark. Halten Sie sich in dieser Zeit drinnen oder im Schatten auf und wenn es nicht anders geht, nutzen Sie Sonnencreme, die mindestens über Lichtschutzfaktor 30 verfügt, noch besser ist LSF 50. 

2. Eine Kopfbedeckung tragen

Der Kopf erhitzt sich besonders schnell und durch eine intensive Sonneneinstrahlung kann es zu einem Sonnenstich kommen. Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist ebenfalls nicht ungewöhnlich und besonders fies, da er aufgrund der Haare nur schwer behandelt werden kann. Es empfiehlt sich daher einen Hut oder eine Kappe zu tragen. Es gibt sogar spezielle Sonnenhüte mit integriertem UV-Schutz – mit diesen gehen Sie auf Nummer sicher.

3. Tagescreme mit Lichtschutzfaktor

Manchmal ist für den Sommer Tagescreme mit Lichtschutzfaktor nicht so gut geeignet, da dieser bei vielen Produkten nicht ausreichend hoch ist. Im Winter kann sie aber eine gute Option sein, um die Haut zu schützen. Zwar ist die Sonne in Deutschland in den Wintermonaten deutlich schwächer, Kraft kann sie aber trotzdem haben und die UV-Strahlen sind auch in der Luft.

4. Spezielle Kleidung mit UV-Schutz tragen

Wenn Sie sehr empfindliche Haut haben und Sonnencreme nur bedingt hilft, gibt es Kleidung, die UV-Strahlung abhält. Auch für Kinder ist sie gut geeignet. Während eines Urlaubs in Gegenden mit besonders hoher Sonnenintensität wie zum Beispiel rund um den Äquator, kann diese Kleidung Sie vor schweren Sonnenbränden schützen. 

5. Richtiger Schatten vs. Indirekter Schatten

Sonnenschirme oder Markisen spenden vermeintlich Schatten, die UV-Strahlung kommt aber trotzdem durch den Stoff. Wenn Sie Schatten suchen, sollte es richtiger Schatten sein, zum Beispiel durch eine entsprechend massive Überdachung oder ein Gebäude oder Haus. Tragen Sie auch unter Sonnenschirmen und Markisen Sonnenschutz auf die Haut auf, sonst kann auch der Aufenthalt im vermeintlichen Schatten unerwartet unschöne Folgen haben.  

6. Bewölkung liefert keinen Schutz

An einem warmen, bewölkten Sommertag liegen Sie einige Stunden nicht eingecremt im Schwimmbad? Das kann sich rächen! Schließlich kommt die Sonne auch durch die Wolken und die UV-Strahlung verbrennt die Haut trotzdem. 

7. Eine Sonnenbrille mit UV-Schutzgläsern tragen

Achten Sie beim Kauf einer Sonnenbrille darauf, dass diese Sie sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlen schützt. Anhand des CE-Siegels erkennen Sie die Qualität von Sonnenbrillengläsern. Auch die Aufschrift „EN 1836:1997“ spricht für Qualität und gibt die Kategorie des Lichtfilters an. Achtung: Die reine Tönung einer Brille sagt nichts über ihre Qualität aus. Selbst pechschwarze Brillengläser können schädliche UV-Strahlung durchlassen, wenn die Gläser eine schlechte Qualität haben und nicht die nötigen UV-Filter integriert sind.

8. Hohen Lichtschutzfaktor wählen

Wählen Sie bei Sonnencreme mindestens den Lichtschutzfaktor 30 und bei besonders empfindlicher Haut den Lichtschutzfaktor 50. Mittlerweile gibt es auch Sonnencremes, die kein Mikroplastik und andere Stoffe enthalten, die schädlich für Korallen und das Gleichgewicht der Ozeane sein könnten. Spezielle Sonnencremes sind besonders gut für Menschen geeignet, die empfindliche Haut haben, auf Duftstoffe allergisch reagieren oder unter einer Sonnenallergie leiden. 

9. Richtig eincremen und nachcremen

Cremen Sie sich mindestens eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen ein. Seien Sie besonders gründlich, auch wenn Sie nicht im Bikini am Strand liegen und sparen Sie keine Partie aus:

• Lippen
• Ohren
• Wangen
• Stirn
• Nase
• Hals
• Dekolleté
• Arme
• Handrücken

Alle freiliegenden Körperstellen sollten eingecremt sein. Besonders dünn ist die Haut am Dekolleté, auf den Schultern, auf dem Nasenrücken, auf den Lippen, auf den Knien und oben auf den Füßen. Denken Sie auch daran: Wichtig ist, dass Sie regelmäßig nachcremen. Am besten einmal pro Stunde und immer dann, wenn Sie gerade aus dem Wasser kommen. 

10. Solarien meiden 

Solarien liefern hoch dosierte UV-Strahlung und sind schädlich für die Haut. Verzichten Sie einfach ganz auf die Sonnenbank und nutzen Sie lieber die natürlichen Sonnenstrahlen, wenn Sie da sind. Denn: Natürlich birgt die Sonne gewisse Risiken, schön ist sie aber trotzdem und gerade im Frühling lechzen viele Menschen nach den ersten warmen Sonnenstrahlen nach dem Winter. Finden Sie einen gesunden Mittelweg, wie Sie die Sonne genießen, aber sich trotzdem vor ihrer intensiven Strahlung schützen können. Ihre Haut wird es Ihnen danken!
 

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