Kinderwunsch TIPPS ZUR FAMILIENPLANUNG: SO GELINGT DAS FAMILIENGLÜCK

„Wollen wir ein Baby?“ Früher oder später steht jedes Paar vor dieser großen Frage. Wenn Sie und Ihr Partner diese Frage mit einem klaren Ja beantworten können, beginnt eine aufregende Zeit, die vom Kinderwunsch über die Schwangerschaft bis über die Geburt Ihres Babys hinaus anhält. In jeder dieser Phasen stellen sich (werdende) Eltern immer wieder neue Fragen. Wir haben die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt für Sie zusammengestellt.

Babypo TIPPS ZUR FAMILIENPLANUNG: SO GELINGT DAS FAMILIENGLÜCK © Konstantin Aksenov/iStock

Bin ich bereit für ein Baby?

Das ist die erste und zugleich wichtigste Frage in Bezug auf die Familienplanung. Auch wenn ein Kinderwunsch besteht, ist es nicht immer einfach, diese Frage mit Ja zu beantworten. Doch es gibt gewisse Anzeichen, die verraten, ob Sie bereit für ein Baby sind, und Voraussetzungen, die idealerweise erfüllt sind, bevor Sie schwanger werden.

Sie als Paar haben gemeinsam den Kinderwunsch

Ein erstes Anzeichen dafür, dass Sie sich allmählich näher mit dem Thema Familienplanung beschäftigen sollten, ist der Wunsch nach einem Kind. Das mag zunächst banal klingen, aber Sie sollten sich prinzipiell vorstellen können, Mutter zu werden. Unabhängig davon, was der Partner sagt oder was die Familie erwartet. Ein Kind zu bekommen, ist immerhin die größte Entscheidung des Lebens.

Eine Entscheidung, die nicht nur ein Partner, sondern Sie als Paar treffen sollten. Es kommt öfter vor, dass der eine Partner einen Kinderwunsch hegt, während sich der andere noch nicht so richtig mit dem Gedanken anfreunden kann, in naher Zukunft Nachwuchs zu bekommen. Eine solche Situation sollte nicht die Ausgangslage der Familienplanung sein. Beide sollten ein gemeinsames Kind wollen, denn ansonsten zieht sich der Partner, der noch kein Kind wollte, womöglich aus der Erziehung zurück und wird dem anderen keine große Stütze sein.

Sie führen eine stabile, harmonische Partnerschaft

In jeder Beziehung kommt es ab und an zu Streitigkeiten. Das ist ganz normal, schließlich soll man Konflikten nicht aus dem Weg gehen. Entscheidend dabei ist, wie man als Paar miteinander streitet und aus welchen Gründen. Paare, die ständig Konflikte austragen und sich in wichtigen Punkten wie Ziele für die Zukunft oder Kindererziehung nicht einig sind, sollten mit der Familiengründung lieber noch etwas warten. Eine schwierige Phase ist ebenfalls keine gute Basis für gemeinsamen Nachwuchs.

Es ist wichtig, dass Sie als Paar an einem Strang ziehen und eine stabile Beziehung führen. Nur so können Sie den zusätzlichen Belastungen, die ein Kind mit sich bringt, standhalten: Schlafmangel, wenig Zeit für Zweisamkeit und andere Veränderungen im Alltag nagen schnell an der Substanz einer Beziehung, wenn die Partner nicht gemeinsam dagegen angehen. Außerdem ist für Kinder ein stabiles Umfeld sehr wichtig, indem sie viel Liebe und Zuneigung erfahren. Dadurch bauen sie Vertrauen zu ihren Bezugspersonen auf. Das ist die Grundlage für gesundes Aufwachsen und ein gutes Selbstbewusstsein.

Sie sind gut organisiert

Als Eltern brauchen Sie ein gewisses Organisationstalent, um Job, Termine, Freunde und Hobbys mit Ihrem Familienleben, dem Haushalt und anderen täglichen Herausforderungen zu koordinieren. Besonders bei Terminen ist ein gutes Zeitmanagement gefragt, denn mit einem Kind kann immer etwas dazwischenkommen, dass eine straffe Zeitplanung hinfällig macht. Deswegen sollten Sie sich früh an einen gut strukturierten Alltag gewöhnen, der alle regelmäßigen Aufgaben und Erledigungen umfasst und der trotzdem flexibel genug ist, um auf spontane Planänderungen reagieren zu können.

Kinder kennen keinen Zeitdruck oder Hektik und es wird immer wieder vorkommen, dass Sie Termine spontan doch nicht einhalten können oder unpünktlich sind. Generell sollten Sie sich nicht zu viel vornehmen, sobald das Kind auf der Welt ist. Zum einen, weil Sie dann automatisch mehr Zeit für Ihr Kind haben. Zum anderen, weil Sie sich damit eine Menge Stress sparen.

Sie haben Leute um sich herum, die Sie unterstützen

Besonders für Alleinerziehende ist es wichtig, dass sie jemanden in ihrem Umfeld haben, der sie bei der Kindererziehung unterstützt. Doch auch Paare kommen nicht ohne die Hilfe von anderen aus. Sie sind sich anfangs in manchen Dingen noch unsicher, der Partner muss viel arbeiten oder Sie liegen krank im Bett – es wird immer mal Situationen geben, in denen Sie die Hilfe Ihres Umfeldes benötigen.

Da ist es gut, wenn Sie Menschen um sich herum haben, die das Kind kennen und sich zuverlässig darum kümmern können. Gerade in der Anfangszeit, wenn der Alltag mit Baby noch sehr neu ist, sind die Eltern, Freunde, Nachbarn oder andere Mütter eine wertvolle Stütze. Und auch später, wenn Sie mal eine Auszeit vom Muttersein brauchen und einen Abend ausgehen möchten.

Sie sind dazu bereit, Job und Karriere (zeitweise) hintenanzustellen

Ein Baby nimmt viel Zeit in Anspruch und das rund um die Uhr. Vor allem in den ersten Monaten brauchen Babys sehr viel Aufmerksamkeit und Fürsorge. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass andere Dinge fürs Erste eine untergeordnete Rolle spielen. Dazu gehört neben der Freizeitgestaltung auch die Karriere.

Dessen sollten Sie sich unbedingt bewusst sein, wenn Sie sich Gedanken um die Familienplanung machen. Lange Arbeitszeiten und Überstunden sind schwer mit einem Kind vereinbar. Wer also lieber die Karriereleiter weiter aufsteigen möchte, sollte den Kinderwunsch lieber noch etwas nach hinten verschieben.

Können wir uns das leisten?

Die Frage danach, ob Sie bereit sind für ein Baby, ist in gewisser Weise auch eine Frage der finanziellen Situation. Immerhin kostet ein Kind dem Statistischen Bundesamt zufolge bis zum 18. Geburtstag rund 130.000 Euro, also durchschnittlich etwa 600 Euro im Monat. Mit den üblichen Ausgaben kommt da eine ordentliche Summe zusammen, die es zu stemmen gilt. Unter Umständen steht außerdem ein Umzug in eine größere Wohnung oder die Anschaffung eines größeren Autos an. Mit den folgenden Tipps wissen Sie, wie Sie schon im Vorfeld und später bei den Anschaffungen rund um das Baby Geld sparen können.

Möglichkeiten, um die Finanzen aufzustocken

Sobald ein konkreter Kinderwunsch bei Ihnen und Ihrem Partner besteht, können Sie damit anfangen, Ihr Geldpolster zu stärken, sodass Sie den vielen Ausgaben und Anschaffungen gewachsen sind. Die folgenden Möglichkeiten helfen Ihnen dabei:

  • Sich etwas dazuverdienen

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, neben der Arbeit und ohne großen Aufwand den Kontostand aufzustocken. Und zwar, indem Sie mit Ihrem eigenen Besitz Geld verdienen. Bevor ein Baby unterwegs ist, können Sie das zukünftige Kinderzimmer Reisenden als Schlafplatz anbieten. Oder Sie misten zuhause kräftig aus und verkaufen die Dinge, die Sie nicht mehr haben möchten und die aber zu schade für den Müll sind.

  • Beim Einkaufen sparen

Ausgerechnet beim Geldausgeben können Sie viele Euros sparen, wenn Sie sich an ein paar einfache Regeln halten: Gehen Sie niemals hungrig einkaufen. Schreiben Sie immer eine Einkaufliste und kaufen Sie wirklich nur das, was darauf steht. Nutzen Sie Bonuskarten, um mit den gesammelten Punkten zu zahlen. Erkundigen Sie sich nach Angeboten und Rabatten, aber vergleichen Sie trotzdem immer die Preise. Kaufen Sie keine schnell verderblichen Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Joghurt Käse und Wurst auf Vorrat. Mit diesen Maßnahmen geben Sie insgesamt weniger Geld für den Einkauf aus.

  • Geld anlegen

Anlageformen wie Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld sind zwar sichere Maßnahmen, um das Geld anzulegen, werfen allerdings schon seit Jahren so gut wie keine Zinsen mehr ab. Um in Zukunft von höheren Renditechancen zu profitieren, sollte man neben Sparbuch und Co., noch über weitere Anlageformen nachdenken.

Eine Möglichkeit ist die Investition in Fonds, etwa Aktien- oder Investmentfonds. Grundsätzlich eignet sich das Fondssparen zum Vermögensaufbau und -ausbau: Die Kosten sind sehr gering und schon mit einem geringen Betrag erwerben Sie Anteile an verschiedenen Wertpapieren.

  • Regelmäßig Geld zur Seite legen

Es erfordert ein wenig Disziplin, regelmäßig eine kleine Geldsumme zur Seite zu legen und das Ersparte nicht anzurühren. Aber Sie werden sehen, es lohnt sich schon nach kurzer Zeit. Legen Sie am besten einen bestimmten Betrag fest, der monatlich angespart werden soll. Damit umgehen Sie die Versuchung, das Geld auszugeben.

Spartipps für Erstausstattung und Co.

Für das Baby ist das Beste gerade gut genug – aber das Beste muss nicht gleich auch das Teuerste sein. Kaufen Sie nur eine Grundausstattung an Kleidung. Babys wachsen sehr schnell und gerade die Anfangsgrößen tragen sie nur kurze Zeit. Außerdem bekommen Sie sicher viel Kleidung geschenkt oder von Freunden geliehen. Schauen Sie sich auf Kinderflohmärkten, in Verkaufsgruppen im Internet oder im Secondhand-Laden nach gebrauchten Sachen um. Die sind oft in sehr gutem Zustand, aber deutlich günstiger als Neuware.

Auch Dinge wie Kinderwagen, Babybett und Wickelkommode bekommen Sie oft gebraucht zu kaufen oder geliehen. Besonders viel Ersparnis bringen diese Möbel, wenn sie mitwachsen. Bei den Babypflegeprodukten können Sie ebenfalls eine Menge sparen. Die Produktpalette ist riesig, aber tatsächlich benötigen Babys vor allem Öl zur Hautpflege, Feuchttücher und eine Wundcreme für den Po.

Fördermöglichkeiten für Eltern

Zusätzlich zu diesen Sparmaßnahmen gibt es eine Reihe an Geldmitteln, die Eltern zustehen. So haben alle Eltern Anspruch auf Kindergeld, das bei der örtlichen Familienkasse zu beantragen ist. Wer nicht oder nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet, erhält 14 Monate lang volles Elterngeld. Werdende Mütter bekommen im Rahmen des Mutterschutzes sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt Mutterschaftsgeld. Allerdings wird die Zahlung auf das Elterngeld angerechnet. Eltern genießen auch steuerliche Vorteile.

Alleinerziehende, Auszubildende und Geringverdiener werden mit einem Entlastungsbetrag, Wohngeld beziehungsweise einer Berufsausbildungsbeihilfe finanziell unterstützt.

Wie werde ich schnell schwanger?

Jetzt, da die wichtigsten Fragen geklärt sind, können Sie es sicherlich kaum noch erwarten, endlich schwanger zu werden. Mit den folgenden Tipps wissen Sie, wie Sie möglichst schnell schwanger werden können und was Sie tun können, falls es auf dem natürlichen Wege nicht klappen will.

Mittel und Wege, um schneller schwanger zu werden

Mit ein paar kleinen Tricks können Sie die Chance, schwanger zu werden, um einiges erhöhen. Eine gute Voraussetzung für eine Schwangerschaft ist eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung.

Außerdem ist es hilfreich, den eigenen Zyklus zu kennen. Dadurch wissen Sie genau, wann die fruchtbare Phase beginnt, und können Ihre Chance auf eine Schwangerschaft enorm steigern. Am wahrscheinlichsten ist eine Befruchtung zwei bis drei Tage vor dem Eisprung. Lassen Sie sich auch vom Arzt durchchecken, um unerkannte Infektionen auszuschließen, die einer Befruchtung im Wege stehen können.

Ganz wichtig ist auch, dass Sie und Ihr Partner sich keinen Druck machen. Das ist nicht immer leicht, aber die Stresshormone erschweren die Befruchtung der Eizelle. Damit der Körper richtig entspannen kann, ist unter anderem regelmäßiger und ausreichender Schlaf nötig. Der Mann sollte heiße Bäder und Saunagänge vermeiden, weil Hitze die Spermien schädigen kann.

Falls es nicht auf dem natürlichen Weg klappt

Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass es mit der Schwangerschaft trotz aller Bemühungen und guter Voraussetzungen auf natürlichem Wege einfach nicht klappen will. Es gibt aber Mittel und Wege, wie Sie sich trotzdem den Kinderwunsch erfüllen können.

Eine der Maßnahmen ist die künstliche Befruchtung, die auf vier verschiedene Arten durchgeführt werden kann. Welche Art infrage kommt, hängt unter anderem von den biologischen Voraussetzungen der beiden Partner ab. Eine weitere Methode ist die Befruchtung der Eizelle durch eine Samenspende. Dieses Verfahren wird bei lesbischen Paaren angewandt oder dann, wenn der Mann unfruchtbar ist, eine Erbkrankheit hat, die nicht weitergegeben werden soll oder andere Verfahren der künstlichen Befruchtung bislang erfolglos waren. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, ein Kind zu adoptieren. Dazu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, etwa, dass die leiblichen Eltern einer Adoption zustimmen und dass wenigstens einer der Partner 25, der andere dann mindestens 21 Jahre alt sein muss. Wenn Sie ein Baby adoptieren möchten, muss dieses mindestens acht Wochen alt sein.

Was gibt es bei Schwangerschaft und Geburt zu beachten?

Gratulation, Sie erwarten bald Ihr erstes Baby! Neun Monate hören sich zunächst nach viel Zeit an – und nach ungeduldigem Warten auf das Baby. Doch langweilig wird Ihnen in dieser Zeit so schnell nicht. Bis zur Geburt des Kindes ist noch viel zu tun und auch für die Zeit danach gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt

Es ist wichtig, dass Sie während der gesamten Schwangerschaft einmal im Monat zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Der Frauenarzt überprüft damit regelmäßig, wie es Ihrem Baby geht und ob es sich normal entwickelt. So werden frühzeitig Risiken erkannt und Erkrankungen behandelt. Die erste Untersuchung findet zwischen der sechsten und der zwölften Schwangerschaftswoche statt und ist besonders ausführlich. Nach der 32. Schwangerschaftswoche erfolgen die Vorsorgeuntersuchungen alle zwei Wochen und kurz vor der Geburt sogar wöchentlich.

Besonderheiten bei einer Risikoschwangerschaft

Ein Großteil der werdenden Mütter bekommt den Vermerk „Risikoschwangerschaft“ in den Mutterpass eingetragen. Inzwischen gibt es stattliche 52 Faktoren, die zu der Diagnose führen. Dazu zählen Bluthochdruck, Übergewicht, Alter unter 18 oder über 35 Jahre, chronische Krankheiten und Komplikationen bei früheren Schwangerschaften. Die Diagnose „Risikoschwangerschaft“ mag im ersten Moment erschrecken, ist aber in den meisten Fällen harmlos. Zunächst bedeutet das nur, dass der Arzt die Vorsorgeuntersuchungen besonders sorgfältig durchführen und gegebenenfalls zusätzliche Tests machen wird. Außerdem weiß die Geburtsklinik dadurch im Voraus, ob bei der Entbindung spezielle Vorsichtsmaßnahmen nötig sind und ob das Baby besondere medizinische Betreuung braucht.

Bürokratische Angelegenheiten regeln

Auch wenn es um so schöne Dinge wie das erste Baby geht, bleibt einem die Bürokratie nicht erspart. Manches können Sie schon während der Schwangerschaft erledigen, andere Dinge stehen erst nach der Geburt an. Sobald Sie Gewissheit haben, dass Sie schwanger sind, sollten Sie sich an die Suche nach einer Hebamme machen. Im Laufe der Schwangerschaft ist es sinnvoll, schon die Klinik zur Entbindung auszuwählen und – soweit möglich – die Unterlagen für das Eltern- und Kindergeld zusammenzusuchen. Damit ersparen Sie sich nach der Geburt viel Stress und brauchen die Anträge nur noch abzugeben.

Geburtsvorbereitungskurs belegen

Besonders, wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten, ist es sinnvoll, einen Geburtsvorbereitungskurs zu belegen. Hier erhalten Sie viele Tipps über Schwangerschaftsbeschwerden, die Geburt und den Alltag mit Kind. Sie können sich im Kurs mit anderen werdenden Müttern austauschen. Idealerweise beginnen Sie den Kurs vier Wochen vor dem Geburtstermin. Allerdings sollten Sie sich einen Platz im gewünschten Kurs schon bis zur 20. Schwangerschaftswoche sichern.

Wie möchte ich entbinden?

Im Geburtsvorbereitungskurs lernen Sie verschiedene Arten der Entbindung kennen. Für die Geburt sollten Sie möglichst vorher entscheiden, in welcher Geburtsposition Sie entbinden möchten: im Stehen, im Liegen, in der Hocke, im Gebärstuhl, im Vierfüßlerstand oder im Wasser. Außerdem ist zu entscheiden, ob Sie in einer Klinik, im Geburtshaus oder zuhause Ihr Kind auf die Welt bringen möchten.

Der Körper nach der Geburt

Nach der Geburt muss sich Ihr Körper zunächst von den Strapazen der Schwangerschaft und der Entbindung erholen. Das geschieht zunächst im sogenannten Wochenbett. Der Hormonhaushalt pendelt sich allmählich wieder ein und die Geburtswunden verheilen. Die Muskeln im Beckenbereich und am Bauch sind nun stark erschlafft und müssen sich wieder zurückbilden. Das geht am besten mit Rückbildungsgymnastik und anderen leichten Sportarten. Der Körper benötigt insgesamt mindestens so lange, wie die Schwangerschaft angedauert hat, um sich wieder zu normalisieren.

 

 
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