14. Mai 2021
Ein Hund für die Familie: So bereiten Sie Ihr Zuhause vor

Ein Hund für die Familie: So bereiten Sie Ihr Zuhause vor

Große verträumte Augen, ein wedelndes Schwänzchen und ein weiches Fell – Jede Familie liebt ihren Familienhund, wenn sie denn einen hat. Wenn Sie noch keinen Hund haben, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, denn es macht jedes einzelne Familienmitglied einfach glücklicher. Hunde sind gut für die Psyche, sorgen für Bewegung und schenken Ihnen Liebe. Neben all den Vorteilen bedeutet ein Hund jedoch auch eine Menge Verpflichtungen. Das beginnt bereits bevor Sie sich das Tier überhaupt anschaffen. Sie müssen sich Fragen stellen, wie etwa welcher Hund für Sie und Ihre Familie geeignet ist und wie Sie Ihr Zuhause auf die Ankunft des neuen Familienmitglieds vorbereiten können.

© RD Smith on Unsplash
Was Sie vor der Anschaffung eines Familienhundes beachten sollten.

Gute Gründe für einen Familienhund

Wie bereits erwähnt, kann ein Hund wirklich wohltuend für die Psyche sein. Er sorgt für gute Laune und gibt Liebe. Gleichzeitig wird er von Ihnen und Ihrer Familie geliebt. Studien haben außerdem gezeigt, dass Menschen, die Hunde halten, grundsätzlich ein stärkeres Immunsystem und einen besseren Gesundheitszustand aufweisen.

Vor allem Ihre Kinder können von dem Vierbeiner profitieren. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und sich Verpflichtungen zu stellen, auch wenn sie manchmal unliebsam sein können. Es bleibt festzuhalten: Ein Hund kann eine Bereicherung für die ganze Familie sein, wenn alle an einem Strang ziehen.

Welcher Hund passt zu unserer Familie?

Wenn der Entschluss gefasst ist, gilt es für Sie und Ihre Familie sich nach einer geeigneten Rasse umzuschauen. Wenn Sie bislang noch gar keine Erfahrung mit Hunden sammeln konnten, sollten Sie sich vor allem an den Rassen für Einsteiger orientieren. Dabei sei jedoch gesagt, dass das nicht bedeutet, dass Sie sich nur wenig um das Tier kümmern müssen. Die Haltung sollte artgerecht und von einem hohen Anspruch sein.

Für den Anfang sollte das Tier möglichst ausgeglichen, freundlich, treu und lernwillig sein. Das trifft beispielsweise zu auf die Rassen:

  • Havaneser
  • Malteser
  • Mops
  • Spitz
  • Golden Retriever
  • Labrador

Sind wir bereit dazu?

Vor allem bei Familien mit Kindern sollte die Anschaffung eines Hundes wirklich gut überlegt sein. Die Kinder sollten bereits ein bestimmtes Alter erreicht haben, um wirklich in der Lage zu sein genug Verantwortung für das Tier zu übernehmen. Etwa neun oder zehn Jahre ist meist ein gutes Alter, um mit einem Hund loszulegen. Im Einzelfall gibt es auch jüngere Kinder, die bereits mit der Verantwortung gut klarkommen. Sie kennen Ihr Kind wohl am besten und sollten selbst entscheiden, ob es bereit für den ersten Familienhund ist.

Anschließend sollten Sie gemeinsam festlegen, wer wann und für was verantwortlich ist. Wann wird gefüttert? Wer muss wann Gassi gehen? Und so weiter.

Erstausstattung für den Hund

Bevor das Tier bei Ihnen zu Hause ankommt, sollten Sie sich um eine angemessene Erstausstattung kümmern, damit es sich auf Anhieb bei Ihnen wohlfühlen kann. Außerdem können Sie so direkt loslegen und Ihre gesamte Aufmerksamkeit dem Tier schenken.

Hunde brauchen ein Körbchen, in das sie sich zurückziehen und wo sie sich einkuscheln können. Zur Grundausstattung gehören natürlich auch eine Leine, ein Hundegeschirr, Spielzeug und Futter. Selbstverständlich sollten Sie für das Futter direkt die passenden Näpfe besorgen.

Wenn Sie den Hund beim Züchter oder im Heim abholen, hat er möglicherweise noch eine alte Lieblingsdecke oder ein Lieblingsspielzeug dabei. Das ist gut, denn mit solchen vertrauten Dingen, kann sich das Tier schneller bei Ihnen eingewöhnen.

Sichere Umgebung schaffen

Hunde sind nicht immer berechenbar. Immerhin sind es Tier und dessen sollten Sie sich bewusst sein. Deshalb gilt es für Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus möglichst sicher für das Tier zu gestalten. Manche Sachen, wie beispielsweise Schokolade oder verschiedene Pflanzen, können giftig für Hunde sein. Solche Substanzen sollten außerhalb der Reichweite Ihres Vierbeiners gelagert werden.

Auch Stromkabel können Fallen sein, in denen sich das Tier verheddern kann. Im schlimmsten Fall kann sich der Hund einen Stromschlag einfangen, wenn er auf den Kabeln herumkaut. Gleiches gilt im Übrigen für Steckdosen. Das sollten Sie unbedingt vermeiden. Beseitigen Sie einfach alles, auf dem er herumkauen oder was er verschlucken könnte, so ersparen Sie sich und Ihrer Familie eine Menge Ärger.

Kurz vor der Ankunft

Überprüfen Sie am Tag seiner Ankunft noch einmal, ob alles passt und alles besorgt ist, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dieser Tag sollte nur für den Hund da sein und seiner Eingewöhnung dienen. Machen Sie sich einen Zeitplan, wie der Tag ablaufen soll. Planen Sie viel Ruhe für das Tier ein, nach der anfänglichen Aufregung.

Der Tag der Ankunft

Der erste Tag kann schon ganz schön aufregend sein, nicht nur für Sie und Ihre Familie, sondern auch für den Hund. Alles ist neu, es gibt viele Menschen kennenzulernen und innerhalb der Wohnung oder des Hauses eine ganze Menge zu entdecken. Versuchen Sie das Tier nicht direkt am Anfang zu überfordern. Achten Sie darauf, dass nur der „harte Kern“ Ihrer Familie anwesend ist. Je weniger Trubel, desto besser.

Lassen Sie das Tier seine Umgebung auf eigene Faust erkunden und überfordern Sie es nicht. Ein Schritt nach dem anderen. Sie werden schon selbst merken, wenn sich der Hund unwohl fühlt und sich lieber verstecken will. Lassen Sie ihm gerade am Anfang genügend Freiraum.

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