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Woher kommen Schuppen und wie bekomme ich diese los?

Woher kommen Schuppen und wie bekomme ich diese los?

Die Haare sind ein sehr wichtiges Merkmal unseres Aussehens. Sie rahmen das Gesicht ein und beeinflussen unser Erscheinungsbild erheblich. Je nach Styling können sie uns ein seriöses oder lockeres Auftreten verleihen. Gleichzeitig können die Haare sich jedoch sowohl als Segen und auch als Fluch herausstellen, denn ihre Pflege ist in den meisten Fällen aufwendig und intensiv. Und wer nicht über die richtigen Tipps und Tricks verfügt, kann leicht unter fettigen Haaren oder Schuppenflechten leiden.

Schuppen bekämpfen
© Unsplash/kyle smith

Die Ursache allen Übels

Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch ein äußerst komplexer Organismus. Sie ist der Schutzschild für Organe wie beispielsweise Lungen, Herz und den Darmtrakt. Weiterhin spielt sie eine entscheidende Rolle bei unserem Stoffwechsel und ist auch am Atmungssystem aktiv beteiligt. Die Haut kann außerdem auch als unser körpereigenes Alarmsystem bezeichnet werden. Ihre Sensoren identifizieren jegliche Witterungsbedingungen und Temperaturschwankungen, warnen uns vor Gefahren und lassen uns die Intensität von Berührungen realistisch einschätzen.

Bedingt durch die unglaubliche Leistung, die unsere Haut tagtäglich erbringt, muss sie sich alle 30 Tage regenerieren. Dementsprechend werden alte, abgestorbene Hautzellen abgestoßen und neue Zellen dringen an die Oberfläche. Die abgestoßenen Partikel nehmen wir in Form von Schuppen wahr. Im Regelfall sind diese sehr fein und für das bloße Auge kaum erkennbar. Es kann jedoch vorkommen, dass die Haut unnatürlich viele Hautzellen abgibt, die sich im schlimmsten Fall noch zu einer undefinierbaren Masse verbinden.

Schuppen können ein vorübergehendes Problem darstellen, dem man mit den richtigen Hilfsmitteln an den Kragen gehen kann. Allerdings können die ungeliebten Hautpartikel auch eine Nebenerscheinung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechten sein.

Die zwei Facetten der Schuppen

Die meisten Menschen sind sich überhaupt nicht darüber bewusst, dass es unterschiedliche Arten von Schuppen gibt. Dies ist jedoch eine essenzielle Information in der Bekämpfung der abgestorbenen Hautzellen.

Der bekannteste Typ ist die fettige Hautschuppe. Sie entsteht durch eine erhöhte Fett- und Talgproduktion auf der Kopfhaut, was sich auch durch die typischen “fettigen Haare” bemerkbar machen kann. Menschen, die zu öliger Gesichtshaut neigen, werden die gleichen Probleme auch auf dem Kopf haben. Dies ist leider nicht zu vermeiden. Weiterhin ist dieser Schuppentyp allerdings auch ein klassisches Phänomen der Pubertät. Das unkontrollierbare Auf und Ab der Hormone spiegelt sich nicht nur in den berühmt-berüchtigten Stimmungsschwankungen der Teenager wider, sondern zeigt sich auch am Hautbild.

Die weißen Klumpen können allerdings auch gefährliche Ausmaße annehmen. Bei fehlender Behandlung der fettigen Hautschuppen kann ein seborrhoisches Ekzem auftreten, dass sich unter anderen auf Schultern und Rücken ausbreiten kann. Die betroffenen Hautpartien verlieren nicht nur ihre Ästhetik, sondern zeichnen sich auch noch durch einen unangenehmen Juckreiz aus.

Neben der fettigen Hautschuppe existiert auch die trockene Schuppe. Für diese Art des Hautpartikels kann ebenfalls der Hauttyp verantwortlich gemacht werden. Wer sich im Alltag also mit trockener Haut herumschlagen muss, wird leider auch keine gut hydrierte Kopfhaut besitzen. Es gibt allerdings einige Gewohnheiten, die zur Entstehung der Schuppen beitragen können:

  • Das tägliche Haarewaschen beschädigt die natürliche Fettschicht der Kopfhaut und trocknet diese nachweislich aus.
     
  • Zu hohe Temperaturen, die dem Haaransatz zugemutet werden, fördern die Schuppenproduktion und können den Haaren sämtliche Öle und Hydration entziehen. Dabei ist es nicht wichtig, ob man sich zu heiß duscht oder den Föhn zu heiß eingestellt hat.
     
  • Viele Menschen wollen sich die zeitraubende Dusche sparen und verwenden stattdessen Produkte wie Haarspray oder Trockenshampoo. Diese Mittel zielen darauf ab, die Talgproduktion der Haarwurzeln einzudämmen, um die Haare formbarer zu machen und dem Verfetten Einhalt zu bieten.
     
  • Alkoholhaltige Produkte beschädigen ebenfalls die natürliche Fettschicht der Haare.

Erste Hilfe bei Schuppenbefall

Betroffene kämpfen oftmals viel mehr mit den psychischen Beschwerden der Schuppen als mit den gesundheitlichen Problemen. Aus diesem Grund ist es dem Großteil der Betroffenen besonders wichtig, die abgestorbenen Hautzellen so schnell wie möglich loszuwerden. Generell unterscheiden sich die Hilfsmittel nicht - egal an welchem Schuppentyp Sie leiden.

Es ist äußerst wichtig, zu hohe Temperaturen zu umgehen. Duschen Sie sich stets mit lauwarmem Wasser und lassen Sie Ihre Haare Luft trocknen. Sollte sich das Föhnen manchmal dennoch nicht vermeiden lassen, dann stellen Sie unbedingt die niedrigste Hitzestufe ein. Hitzesprays helfen nur vor abbrechenden Spitzen und Spliss, können aber Ihrer Kopfhaut keinen Schutz anbieten.

Das Powerhaus: Anti-Schuppen-Shampoos

Zudem können Ihre Pflegeprodukte einen erheblichen Unterschied für das Wohlergehen Ihrer Kopfhaut ausmachen. Diese sagen den fettigen Schuppen den Kampf an. Durch pilzhemmende Inhaltsstoffe dämmen sie die Schuppenbildung ein und reduzieren die Fettproduktion der Haare. Die Produkte von Australian Bodycare eignen sich besonders, um den Schuppen den Kampf anzusagen:

Das 3-Schritte-Programm für eine gesunde Kopfhaut

1. Das Kopfhaut-Serum 2 bis 3-mal wöchentlich in die trockene Kopfhaut einmassieren, und am besten über Nacht einwirken lassen. Bei starken Kopfhautproblemen kann das Serum auch öfter verwendet werden.

2. Das Shampoo täglich in die nasse Kopfhaut einmassieren, 2 Minuten einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser auswaschen.

3. Die Haarspülung jedes Mal nach dem Shampoonieren ins feuchte Haar einmassieren, 2 bis 3 Minuten warten und mit lauwarmem Wasser auswaschen.

Es ist wichtig, die Produkte gemeinsam zu verwenden, da sie nur bei kombinierter Anwendung einen klinisch nachgewiesenen Effekt haben. Die meisten können nach spätestens 2 bis 3 Wochen eine deutliche Verbesserung der Kopfhaut feststellen.

Scalp Serum gegen Schuppen
© PR

Altbewährte Hausmittel

Gegen trockene Schuppen helfen feuchtigkeitsspendende Shampoos und auch Ölkuren. Kokosöl, aber auch das ölhaltige Kopfhaut-Serum können über Nacht wahre Wunder bewirken. Bei regelmäßiger Anwendung wird sich deine Haarstruktur verbessern und die Schuppen verschwinden.

Eine weitere Möglichkeit, um die ungeliebten Mitbewohner zu vertreiben, besteht darin, auf erprobte Hausmittel zurückzugreifen. Zum einen fungiert Backpulver auf der Kopfhaut angewendet als natürliches Hautpeeling. Tragen Sie dazu ein Päckchen auf das feuchte Haar auf und lassen Sie es für einige Minuten einziehen. Nachdem Auswaschen sind Sie eine große Menge der Schuppen losgeworden. Es muss allerdings erwähnt werden, dass Backpulver lediglich hilft, die Hautpartikel aus den Haaren zu ziehen. Um dem quälenden Juckreiz Einhalt zu gebieten, eignen sich basische Produkte. Vor allem Naturjoghurt gelingt es, die betroffenen Stellen zu beruhigen und Entzündungen zu lindern.

Schlussendlich muss darauf hingewiesen werden, dass sich Erfolge nicht über Nacht einstellen. Um die Schuppen endgültig aus deinem Leben zu vertreiben, müssen Sie Ihre Kopfhaut regelmäßig mit geeigneten Produkten versorgen. Die Haut- und Haarpflege sollte auch nicht nach dem Verschwinden der Schuppen eingestellt werden, sondern in reduzierter Form weitergeführt werden. Nur so kann garantiert werden, dass Sie die abgestorbenen Hautzellen ein für alle Mal losgeworden sind.

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