Was hilft gegen graue Haare?

Was hilft gegen graue Haare?

Graue Haare gelten als Zeichen für Weisheit, Ruhe oder Gelassenheit und liegen mittlerweile sogar im Trend. Jedoch möchte nicht jeder graues Haar tragen und damit entscheiden sich viele Menschen für Färbemittel oder andere Optionen. Was viele Menschen nicht wissen: Graue Haare entstehen nicht unbedingt ab einem bestimmten Alter, sondern teilweise schon in ganz jungen Jahren — in Einzelfällen kann dies schon ab 25 Jahren passieren.

Was hilft gegen graue Haare?
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Wodurch entstehen graue Haare?

Mit der Zeit verliert der Körper das farbgebende Pigment Melanin. Dies ist ein zunächst ein natürlicher Vorgang, der Pigmentverlust kann aber auch krankheitsbedingte Ursachen haben. In beiden Fällen gelangen jedoch vermehrt farblose Pigmente in die Hornschichten der Haare, wodurch der ursprüngliche Haarfarbton verblasst. Das Gesamtbild wirkt ergraut.
 
Der Mensch selbst kann diesen Vorgang aber auch beeinflussen und begünstigen: Wenn man viel Stress ausgesetzt ist, entstehen oftmals schneller graue Haare, als es einem vielleicht lieb sein könnte. Allerdings können auch eine aggressive Haarpflege, genauso wie Rauchen oder ein Mangel an bestimmten Vitaminen und Nährstoffen dazu führen. 
 
Wenn die nachlassende Melamin-Produktion eine krankheitsbedingte Ursache hat, kann dies durch schwere Krankheiten, wie beispielsweise der Schilddrüse, aber auch durch Hormonstörungen oder gar eine Chemotherapie beschleunigt werden.

Mittel gegen graue Haare

Wenn sich bereits die ersten graue Haare gebildet haben empfiehlt es sich, ein Produkt zur Reaktivierung der natürlichen Pigmentierung gegen graue Haare einzusetzen. Dabei sollten Kopfhautlotionen gegenüber repigmentierenden Shampoos bevorzugt werden, da sie dort ansetzen, wo das Haar entsteht, nämlich in der Kopfhaut. Auf natürlichem Wege regen sie die Produktion der ursprünglichen Naturhaarfarbe an.

Wenn das Haar an Vitalität verliert

Falsche Pflegeprodukte oder aggressive Färbemittel können sich ebenfalls negativ auf die Kopfhaut auswirken. Sie enthalten oft Inhaltsstoffe wie Chlor, Ammoniak, Sulfate oder Phosphate, die zu einer Austrocknung der Kopfhaut und zu trockenen und spröden Haaren führen können. Dadurch kann das Haar ebenfalls an Kraft und Vitalität verlieren. 
 
Wenn dem Ergrauen der Haare entgegengewirkt werden soll, empfiehlt es sich generell, auf natürliche Mittel zurückzugreifen. Denn diese sind oft schonender für Haare und Kopfhaut, da sie ohne aggressive, chemische Zusatzstoffe auskommen.

Reduzierung von Stress und Sorgen

Stress und Sorgen sind eher selten die Ursache für graue Haare oder Haarausfall, sie können deren Verlauf aber begünstigen oder beschleunigen. In Stresssituationen sollte deshalb für einen entsprechenden Ausgleich gesorgt werden. Es gibt zahlreiche entspannende Freizeitaktivitäten, welche den Stress reduzieren und dafür sorgen können, dass unnötige Gedanken verschwinden.
 
So kann Joggen, eine Wanderung oder beruhigende Musik für Abhilfe schaffen. Viele greifen aber auch auf Vollbäder mit Kräuteressenzen zurück, die scheinbar äußerst gut helfen.

Graues Haar – ja oder nein?

Auch wenn graue oder graugefärbtes Haar gerade sogar ein modischer Trend sind, muss niemand diesen natürlichen Alterungsprozess einfach hinnehmen, wenn dies nicht gewollt ist. Durch die Berücksichtigung der inneren und äußeren Einflüsse, die das Ergrauen der Haare beeinflüssen können, ist es sogar möglich, grauen Haaren vorzubeugen, sie hinauszuzögern oder ihre Entstehung teilweise sogar rückgängig zu machen. Denn heutzutage sind graue Haare eine Wahl, für die oder gegen welche man sich bewusst entscheiden kann.

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