Hautpflege Schön dank Gesichtspeeling

Wir rubbeln uns schön - babyweiche Haut und porentiefe Reinheit dank Gesichtspeeling. Wir geben Tipps für das mechanische und das Fruchtsäure-Peeling.

Gesichtspeeling Schön dank Gesichtspeeling © gilaxia/iStock

Wir fühlen uns nicht nur schöner, es tut auch unserer Haut gut: Wer regelmäßig peelt, rubbelt sich schön! Denn die Haut wird gründlich gereinigt und von alten Hautschüppchen befreit. Das Ergebnis ist ein rosiger Teint und ganz viel Geschmeidigkeit.
 Auch kleineren Fältchen, Hautunreinheiten, vergrößerten Poren und Pigmentstörungen kann ein pflegendes Peeling helfen. 
Wir erklären, wie ein Peeling Ihrer Haut helfen kann und geben Tipps, wie Sie sich Ihr eigenes Peeling zaubern.

Mechanisches Peeling

Die gängigste Form ist das mechanische Peeling: In der Peelingpaste vorhandene Körnchen rubbeln abgestorbene Hautzellen ab und klären die Haut porentief. Je nach Empfindlichkeitsgrad der Haut sollten die kleinen Schleifpartikel bei gereizter Haut eher fein sein - wer anspruchslose Haut hat, kann auch Peelings mit gröberen Körnchen verwenden. In kreisförmigen Bewegungen wird die Schönheitspaste auf dem Gesicht eingearbeitet und nach einer kurzen Einwirkzeit gründlich abgespült.

Selbst gemachte Peelingpasten

Grobes Meersalz, Zucker, feiner Sand, Kaffeesatz oder auch Reiskleiewachs können für die Peelingcreme verwendet werden. Mit wenigen Zutaten können Sie sich Ihr eigenes Peeling selbst zusammenrühren. Alternativ können Sie auch eine weiche Gesichtsbürste verwenden, die Sie mit einem hochwertigen Öl sanft über die Gesichtshaut kreisen lassen.

Was bewirkt das mechanische Peeling?

Das mechanische Peeling soll die Elastizität und Festigkeit der Haut verbessern, Poren verkleinert und Faltentiefe reduziert werden. So können wertvolle Wirkstoffe von besser aufgenommen werden. Durch die Reibung der Partikel wird die Durchblutung, so wie die hauteigene Collagen- und Elastinproduktion angekurbelt.
 Geeignet ist diese Peelingform deshalb für jeden, der sich ein klares Hautbild wünscht.
 Ihre Haut sollte jedoch dick und unempfindlich sein. Bei Akne lieber die Finger vom Peeling lassen und beim Hautarzt beraten lassen.

Das chemische Peeling

Ein chemisches Peeling verbessert die Hautoberflächenstruktur. Spezielle Substanzen und Säuren, die in die Haut einmassiert werden, lösen abgestorbene Zellen der oberen Hautschichten ab. So können Hautunregelmäßigkeiten, Akne, Narben, Mitesser, porige Haut und Alterserscheinungen gemindert werden. Durch die gezielte Irritation der Haut, bekommt diese das Signal, neue Zellen zu bilden.
 Hierfür werden verschiedene Substanzen verwendet. Häufig sind das Fruchtsäure, Phenol und Trichloressigsäuren.

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Unsere Tipps zur Körperpflege versorgen Ihre Haut von Kopf bis Fuß. Ob die richtigen Pflegetipps für schönere Füße, einen frischen und jungen Teint, glatte Beine oder ein faltenfreien Dekolleté, hier ist etwas für jede Körperpartie dabei.

Lassen Sie sich vor der Anwendung gut beraten. Die Inhaltsstoffe von chemischen Peelings können Infektionen, allergische Reaktionen oder unbeabsichtigte Verätzungen ausgelöst werden. Allgemein sollten Personen mit venösen Störungen Peelings meiden, da es das Wachstum von Besenreisern fördert.

Enzymatisches Peeling


Bei der enzymatischen Spaltung von Proteinen werden abgestorbene Zellen gelockert und können nach einer gewissen Einwirkzeit einfach abgewaschen werden. Oftmals stammen die Enzyme aus Früchten wie zum Beispiel aus der Papaya, der Ananas oder der Melone.

Der Vorteil von enzymatischen Peelings liegt darin, dass sie sehr schonend sind und eine besonders gleichmäßige Wirkung haben. Es reinigt die Haut intensiv und hat zudem einen Desinfektions-Effekt. Da diese Form des Peelings tief bis in die unteren Hautschichten eindringt, machen sich Raucher diese Eigenschaft zu Nutze und reinigen ihre nikotinverfärbten Finger. 


Für welchen Hauttypen ist das enzymatische Peeling geeignet?

Von empfindlicher bis hin zur leicht trockenen Haut, kann jeder Hauttyp diese Peelingsform verwenden. Da kein mechanischer Effekt auftritt, äußert sich diese Variante als besonders schonend und kann somit auch bei Akne-Haut angewendet werden. Allerdings ist UV-Empfindlichkeit eine Folge dieser Anwendnung. Halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Kosmetiker um zu klären, ob diese Peelingform für Sie geeignet ist.

Wie kann man ein Peeling selber machen?

Peelings können Sie ganz einfach selbst herstellen. Dafür brauchen Sie nur wenige Zutaten und eine kleine Schale zum Anrühren. Das beste an der Eigenproduktion: die Pasten sind frei von Chemie und künstlichen Inhaltsstoffen - ideal für gesunde Haut mit ebenmäßigem Erscheinungsbild.

Honig-Peeling selbermachen

Zutaten:

  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Speisequark
  • 1 TL Honig

Vermengen Sie die Zutaten in einer Schüssel und verwenden Sie einen Mörser, der die Zuckerpartikel etwas zerkleinert. Ist die Masse homogen, tragen Sie sie auf und massieren Sie das Naturpeeling in kreisförmigen Bewegungen ein. Durch die Partikel wird die Durchblutung angeregt und Ihr Teint strahlt rosig. Honig macht die Haut geschmeidig und verleiht ihr Feuchtigkeit. Außerdem wirkt der süße Stoff entzündungshemmend und regt die Durchblutung an. Quark enthält viele Mineralstoffe, Spurenelement und Eiweiß. Neben einer angenehmen, kühlenden Wirkung spendet der Quark Feuchtigkeit, fördert die Durchblutung und glättet und regeniert die Haut. Nach dem Einmassieren mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Zucker-Zitronen-Peeling

Zutaten:

  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Saft einer Zitrone

Mischen Sie die Zutaten und bearbeiten Sie die Masse und massieren Sie die Paste in kreisförmigen Bewegungen. Nach Gebrauch gründlich abspülen! Zitronensaft hat eine desinfizierende Wirkung. Antibakteriell und Entzündungshemmend ist er sehr gut für Peelings geeignet und perfekt für unreine Haut. Das Auftragen von Olivenöl ähnelt ein der natürlichen Rückfettung der Haut. Hierbei entsteht ein natürlicher Schutz gegen Umwelteinflüsse und die Haut wird mit reichlich Feuchtigkeit versorgt. Das Ergebnis ist eine steichelzarte Haut.

Tipp: Dieses Peeling pflegt nicht nur unreine Haut im Gesicht. Sie können es als eine Art Body Scrub auf den ganzen Körper verteilen. Probieren Sie es aus!

Kaffee-Öl-Peeling

Zutaten:

  • 2 TL Kaffeepulver
  • 1 TL Olivenöl

Vermengen Sie die Zutaten miteinander und tragen Sie die Peelingmaske in kreisrunden Bewegungen auf. Danach gut abwaschen! Durch die Feinkörnigkeit ist Kaffeepulver besonders gut für Peelings geeignet. Durchblutungsfördernd ergibt sich nach der Anwendung ein frisches Hautbild. 

Probieren Sie auch das Peeling mit Heilerde aus:

Heilerde als Peeling

Ein Peeling mit Heilerde ist besonders sanft und zugleich besonders wirkungsvoll für unsere Haut.