Winter-Beauty Bei Kälte ruhig dick auftragen

Zeigen Sie Minusgraden einfach die kalte Schulter: mit dem richtigen Frostschutz für Haut und Haar. Strahlender Teint und glänzendes Haar im Winter - so geht´s.

 

Bei Kälte ruhig dick auftragen

 

Was ist der beste Schutz beim Skifahren?

Skifahren in St. Anton

Gerade beim Ski-Fahren braucht die Haut einen guten UV-Schutz

Auf der Piste gefährden Schussfahrten nicht nur die Gelenke. Bei Geschwindigkeiten von 20 Stundenkilometern werden aus minus 10 schnell minus 20 Grad. Wasserfreie Kälteschutzcremes isolieren die Haut draußen, sollten aber drinnen abgewischt werden, sonst droht ein Wärmestau (z. B. „Mountain Sun Cream 50+“ von Piz Buin; „Alpin Kälteschutzcreme LSF 25“ von Ladival).
 

Warum wird Neurodermitis im Winter bei vielen schlimmer?

Kürzere Tage, abgeflachter Sonnenstand und dickere Kleidung lassen weniger Sonne an die Haut. Entzündliche Hauterkrankungen brechen vermehrt aus. Eine beruhigende, parfum- und farbstofffreie Pflege verbessert das gestörte Hautgleichgewicht. „Die Haut konsequent morgens und abends damit eincremen“, rät Dr. Andrea Schölermann von Eucerin. Bewährt haben sich Produkte mit Omega-Fettsäuren (z. B. „Omega Fettsäuren Creme“ von Eucerin), mit Panthenol („SOS Intensiv-Pflege Lotion“ von Nivea; „Körperlotion Plus“ von Bepanthol). Auch Produkte mit Meersalz unterstützen die Hautbarriere und lindern den Juckreiz (z. B. „MED Meersalzcreme“ von La Mer).
 

Wie wirkt sich Kälte auf Couperose aus?

Im Winter liegen zwischen drinnen und draußen nicht selten Temperaturunterschiede von 30 Grad. Und damit steigt das Risiko, dass bestehende Couperose verstärkt wird. Wichtig: keine Gesichtscremes mit Paraffinen verwenden. Sie verhindern die Hautatmung. Auch Duft-, Konservierungs- und andere Hilfsstoffe sind tabu. Gefragt sind dagegen reizarme, nicht zu fetthaltige Produkte, die zum Beispiel mit Süßholz-, Weinlaub- oder Rooibos-Extrakten die Gefäße stärken (z. B. „Pro Balance Akut-Creme“ von Dado Sens; „Couperose Treatment“ von Artdeco).

Tipp: Couperose lasern lassen >>
 

Ich habe empfindliche Haut. Soll ich im Winter lieber mit Peelings pausieren?

Frau benutzt Salz-Peeling

Auf das Peeling müssen Sie im Winter nicht verzichten

Peelings gehören jetzt in die Kategorie „gezielt anwenden“, zum Beispiel wenn die Haut stumpf oder abgespannt erscheint oder schuppt. Am sanftesten sind Peelings auf Zucker- und Enzymbasis (z. B. „Silk Peeling Powder“ von Kanebo; „Crystal Face Scrub“ von Baborganic). Neu für die Hände ist ein glättendes Peeling mit feinen Jojobaperlen („LCN-Snowflake Peeling“ von Wilde).
 

Warum muss ich die Hände jetzt öfter eincremen?

„Bei Kälte werden die Hände schlechter durchblutet, der Reparaturprozess stockt“, sagt Dermatologe Dr. Frank Schaart. Spezielle Handcremes helfen beim Regenerieren (z. B. „Sofort einziehende Handcreme“ von Neutrogena; „Deep Comfort“ von Clinique). Tipp: abends dick auftragen und als Maske unter Baumwollhandschuhen über Nacht wirken lassen (z. B. „Handmaske“ von Alessandro).

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