
Wimperntusche für lange, dunkle Wimpern, Lippenstift für einen vollen, roten Mund und Make-Up für eine schöne, ebenmäßige Haut: Die Kosmetikindustrie hat ein ganzes Arsenal an Produkten entwickelt, die uns schöner machen sollen. Gerade Make-Up ist ein universeller Helfer, wenn die Haut Unebenheiten aufweist und kann mit seiner Deckkraft auch Unreinheiten und Pickel kaschieren.
Im Test fallen auch teure Marken durch
Die Zeitschrift Öko-Test hat Make-Up verschiedener Marken unter die Lupe genommen und ist zu einem überraschenden Ergebnis gekommen: Make-Up macht zwar meistens schöner, kann gleichzeitig aber sogar der Gesundheit schaden. Besonders teure Make-Ups von Marken wie Chanel, Dior und Lancôme wiesen polyziklische Moschus-Verbindungen auf, die eine hormonähnliche Wirkung auf den Körper haben können. Konservierungsstoffe sollen Kosmetika haltbarer machen, manche sind aber nicht ganz unbedenklich. So fand die Zeitschrift Öko-Test in einem Make-Up von Max Faktor halogenorganische Verbindungen, die Allergien auslösen können.
Die besten Produkte kommen ohne Silikone aus

Im Redaktionstest wurden in vielen Make-Ups Silikone gefunden. Diese machen das Produkt besonders geschmeidig, es lässt sich gut verteilen und die Haut fühlt sich glatt und matt an. Da Silikone aber einen Film bilden, kann sich darunter Schweiß und Talg sammeln - die Haut kann nicht richtig atmen. Für Problemhaut ist das nichts. Naturkosmetik-Make-Up enthält statt der Silikone pflegende Öle. Diese haben einen ähnlichen Effekt auf die Haut wie der synthetische Stoff, verschließen jedoch nicht die Poren. Im Test schnitten deshalb nur vier Produkte mit dem Ergebnis „sehr gut“ ab – allesamt Produkte der Naturkosmetik. Darunter waren Produkte von Dr. Hauschka, Lavera, Santé und Logona.





