
Den Ton treffen: So wählen Sie die richtige Foundation
Gesicht und Hals haben einen unterschiedlichen Hautton, der Wangenknochen bildet eine farbliche Kante – das passiert, wenn Hautton und Foundation nicht harmonieren. Grund für diese Unstimmigkeit ist oft genug die Vorgehensweise beim Kauf des Produkts. Wird die Foundation nur auf dem Handrücken ausprobiert, kann es zu Hause beim Auftragen im Gesicht zu einer bösen Überraschung kommen. Denn der Handrücken weist meist eine andere Färbung auf, als die Gesichtshaut. Testen Sie die Foundation deshalb unbedingt auch im Gesicht. Am besten gehen Sie im Anschluss mit einem Handspiegel nach draußen. Das Kunstlicht im Geschäft lässt sowohl Haut- als auch Make-Up-Ton anders erscheinen.
Jede Haut ist anders: Bestimmen Sie Ihren Hauttyp

Fettig, trocken oder beides? Bevor Sie ein Produkt auswählen, sollten Sie Ihren Hauttyp bestimmen. So, wie jedes Gesicht einen anderen Farbton aufweist, ist auch jede Haut anders beschaffen und muss dementsprechend gepflegt werden. Eine reichhaltige Foundation hat nichts auf unreiner und fettiger Haut zu suchen. Trockene Haut hingegen muss intensiver gepflegt werden. Um sich in dem Wust aus Produkten zurecht zu finden, lohnt sich ein Besuch in einer professionellen Parfümerie. Hier können Sie sich fachkundig beraten lassen. Der Löschpapier-Test gibt einen ersten Hinweis, welchen Hauttyp Sie haben: Drücken Sie ein Blatt Löschpapier vorsichtig auf das Gesicht. Ist das Papier danach großflächig dunkel gefärbt, ist Ihre Haut sehr fettig. Zeichnet sich nur die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) ab, haben Sie wahrscheinlich eine Mischhaut. Trockene Haut hinterlässt hingegen kaum Spuren auf dem Löschpapier.
Die Textur der Foundation macht den Unterschied
Nachdem Sie Ihren Hauttyp bestimmt haben, gilt es, die richtige Textur auszuwählen. Flüssig, Mousse, Stick oder Compact sind die gängigen Unterscheidungsmerkmale der Foundations. Während flüssige Foundations meist nur eine leicht transparente Tönung und Vereinheitlichung der Haut bewirken sollen, decken Compact-Foundations stärker ab. Letztere sind besonders für unreine Haut mit vielen Hautmalen geeignet. Foundations in Stickform enthalten oft einen zusätzlichen Pflegekern, sind also eher reichhaltig, während Mousse-Foundations eine pudrig-weiche Textur der Haut schaffen. Wie schon beim richtigen Farbton lautet hier das Credo: Ausprobieren und beraten lassen.
Concealer, Puder und Co.: So passt alles zusammen
Wenn Sie unter Augenschatten leiden, können Sie diese mit einem Concealer kaschieren. Er sollte aber mit der Foundation verschmelzen. Nehmen Sie die üblichen Schminkutensilien also beim Kauf der Foundation mit und schminken Sie Ihr Gesicht einmal komplett, um das Zusammenwirken der einzelnen Produkte bewerten zu können. Auch hier lohnt der Test mit dem Handspiegel bei Tageslicht.
Die Foundation richtig auftragen: Hilfsmittel sind erlaubt

Es gibt eine schier unendliche Auswahl an Make-Up-Pinseln, Schwämmchen, Tupfern und anderen Hilfsmitteln. Mit welchem Sie am besten zurecht kommen, müssen Sie austesten. Erlaubt ist, was funktioniert und im Ergebnis überzeugt. Und wer auf Schwamm, Pinsel und Co. verzichten möchte, kann ebenso gut die Finger benutzen.





