6. Oktober 2021
Lidstraffung: Ablauf, Kosten, Risiken und Vorher/Nachher

Lidstraffung: Ablauf, Kosten, Risiken und Vorher/Nachher

Hängende Augenlider oder Schlupflider sind nicht nur ein optisches Problem, sie können auch die Sicht behindern. Mit einer Lidstraffung lässt sich das Problem jedoch leicht beheben. Was es dabei zu beachten gibt und wie die OP im Vorher/Nachher-Vergleich aussieht, erfahren Sie hier.

Hängende Augenlider sind nicht nur ein ästhetisches Problem, die überschüssige Haut beeinträchtigt bei vielen betroffenen Frauen und Männern auch die Sicht. Kommt es durch hängende Augenlider zu einer eingeschränkten Sicht, kann das im Alltag ganz schön gefährlich werden. Haben Sie mit hängenden Augenlidern zu kämpfen, lässt sich das lästige Problem aber meistens gut mit einer Lidstraffung in den Griff bekommen.

Lidstraffung: Ablauf, Kosten, Risiken und Vorher/Nachher

Ursachen für hängende Augenlider

Als Hauptursache für hängende Augenlider kommt die natürliche Hautalterung infrage. Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Elastin und Kollagen immer weiter ab. Dies führt dazu, dass die Haut an Spannkraft und Elastizität verliert. Abgesehen von der Hautalterung gibt es aber noch weitere Gründe für hängende Augenlider:

  • Ptosis (angeboren oder erworben)
  • als Folge eines Schlaganfalls
  • Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

Klären Sie vor einer Lidstraffung daher unbedingt ab, ob Ihre hängenden Augenlider altersbedingt sind oder ob nicht doch eine Erkrankung dahintersteckt.

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Lidstraffung: Operation und Dauer

Die Lidstraffung dauert in der Regel eine Stunde pro Seite und wird abulant durchgeführt. Wird die Oberlidstraffung zusätzlich um eine Unterlidstraffung ergänzt, verlängert sich die OP-Dauer auf je zwei Stunden pro Seite. Im ersten Schritt wird die überschüssige Haut entweder mit einem Laser oder Skalpell gelöst und vorsichtig von dem darunterliegenden Unterhautgewebe und der Muskulatur abgetragen. Ist das überschüssige Gewebe abgetragen, erfolgt die eigentliche Straffung der Augenlider, wobei auch überstehendes Fettgewebe beseitigt wird. Die Lidumschlagfalte wird auf diese Weise wieder sichtbar, das Auge wird geöffneter und größer. Nach der Operation müssen die Augenlider gut gekühlt werden, um Schwellungen und Blutergüsse zu vermeiden.

Lidstraffung: Vorher/Nachher-Bilder im Vergleich

Lidstraffung: Diese Risiken sollten Sie kennen

Wie bei jeder anderen Operation gilt auch bei der Lidstraffung: wird die OP nicht fachgemäß durchgeführt, kann es zu unschönen Risiken und Nebenwirkungen kommen, zum Beispiel:

  • Nachblutungen
  • schmerzhaften Schwellungen der Augenbindehaut
  • Asymmetrien
  • deutlich sichtbaren Narben

Damit Ihre Lidstraffung ohne Komplikationen einhergeht, sollten Sie die Operation immer von einem Experten oder einer Expertin durchführen lassen. Geld bei dieser Art von Eingriff zu sparen, sollte nicht Ihr Hauptanliegen sein.

Lidstraffung: Diese Kosten kommen auf Sie zu

Auch wenn der Eingriff zur Entfernung von Schlupflidern relativ "klein" und unspektakulär erscheinen mag, ist er nicht gerade günstig. Bei einer Lidstraffung müssen Sie in der Regel mit Kosten zwischen 1.700 Euro und 3.400 Euro rechnen. Je nachdem, wie ausgeprägt Ihre Schlupflider sind und wie umfangreich sich die Operation gestaltet, können die Kosten für die Lidstraffung stark variieren.

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