Haare: Neue Farb-Trends

Tolle Haarfarben und Reflexe: Die neuen Farb-Trends

Lust auf was Neues? Strähnchen oder eine Coloration wirken wie ein Frische-Kick im Frühling und Sommer.

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© L'Oréal, Schwarzkopf
Tolle Haarfarben und Reflexe: Die neuen Farb-Trends

Blond – die Sommerfarbe

Blondinen bevorzugt? Der Film „My Week with Marilyn“ weckt eine neue Lust auf Sex-Appeal – am liebsten mit hellem Haar à la Monroe. Dabei geht der Trend vor allem zu sanften Tönen: Beige, Vanille, Aschblond.

  • Voraussetzung für ein gutes Ergebnis: Das Haar sollte möglichst gesund und nicht frisch gefärbt sein. Der chemische Blondierungsprozess greift das Haar mehr an als eine Coloration.
  • So entsteht die neue Farbe: Die Blondierung öffnet die Schuppenschicht der Haare, löst die natürlichen Pigmente auf.
  • Wichtig: die Einwirkzeit einhalten. Spült man zu früh aus, können die Haare rötlich oder gelblich werden.
  • Beim Blondieren im Nacken beginnen. Dort ist das Haar dunkler, dann oben weiterarbeiten.
  • Profis lassen die Ansätze an den Schläfen übrigens ruhig etwas dunkler, dadurch wirkt die Blondierung natürlicher.
  • Sie wird's heller: Eine Coloration kann lediglich aufhellen. Wer von Dunkel zu Hell wechseln will, braucht eine Blondierung. Damit kann man um bis zu acht Nuancen erblonden

Produkt-Beispiele:

Pflegt: „Poly Palette Permanent Natural Colors Nr. 25 Vanille Hellblond“, Schwarzkopf, ca. 5 Euro.

Mit Erdbeerduft: „Poly Palette Mousse Color Nr. 700 Dunkelblond“, Schwarzkopf, ca. 6 Euro

Glänzt: „sublime Mousse Nr. 800 Reines Blond“, L’Oréal Paris, ca. 7 Euro.

Heidi Klum
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BLOND: SOFT

Heidi Klum (38) trägt Beige-Blond, die aktuelle Trend-Farbe. Toll für Frauen mit braunen oder grünen Augen und leicht gebräunter Haut.

Gwen Stefani
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BLOND: GLAMOURÖS

Sängerin Gwen Stefani (42) liebt Platin – auch als Haarton. Schöner Kontrast zu dem hellen Blond: braune Augen, dunkle Brauen und rote Lippen.

Gwyneth Paltrow
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BLOND: EDEL

Filmstar Gwyneth Paltrow (39, „Shakespeare in Love“) setzt auf Champagner. Mit blauen Augen und Porzellan-Teint wirkt das ganz natürlich.

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© L'Oréal, Kevin Murphy, Schwarzkopf
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Rot – der neue Trend-Ton

Nur rund zwei Prozent der Weltbevölkerung sind von Natur aus rothaarig. Entscheidend für die Haarfarbe sind Melanine, bei den Rotschöpfen dominiert das Phäomelanin.

  • Künstliches Rot ist ein flüchtiger Bekannter, das wissen alle, die selbst färben. Denn Rotpigmente sind extrem klein und werden schnell ausgespült. Colorationen, die pflegendes Serum enthalten, versiegeln die Pigmente im Haar.
  • Profis setzen für gleichmäßige Farbe auf den Kreuzscheitel: Mittelscheitel ziehen, die Haare von Ohr zu Ohr scheiteln, Partien in sich abteilen.
  • Rote Farbreste setzen sich oft hartnäckig auf der Haut ab. Zum Entfernen eignen sich Wattepads mit Gesichtswasser oder „Colortücher“ vom Friseur. Flecken sanft kreisend entfernen.
  • Gerade bei roten Haaren gilt: Die Augenbrauen am besten passend mit einfärben, damit die neue Farbe auch wirklich echt wirkt.
  • Zwei Töne mixen: Von Braun oder Blond zu Rot wechseln? Mit einer Colo- ration möglich, aber für einen natürlichen Look ist ein Mix aus zwei Farben besser. Dafür lieber den Friseur fragen

Produkt-Beispiele:

Farbintensiv: „Récital Préférence Glowing Copper“, L’Oréal Paris, ca. 8 Euro.

Für einen Abend – Farbpuder zum Auswaschen: „Color Bug“, Kevin Murphy, 5 g ca. 24 Euro

Mit Glanz-Serum: „Brillance Intensiv-Color-Creme Sonniges Bronze-Rot“, Schwarzkopf, ca. 11 Euro.

Christina Hendricks
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ROT: LEUCHTEND

Schauspielerin Christina Hendricks (37, "Mad Men") hat ihre Kupferrot zum Markenzeichen gemacht. Ideal: Alabaster-Teint, blaue Augen.

Emma Stone
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ROT: EFFEKTVOLL

Newcomerin Emma Stone (23, „Crazy, Stupid, Love“) liebt Rot-Reflexe, die in Bronze und Karamell schimmern. Das steht auch Brünetten richtig gut.

Marcia Cross
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ROT: KLASSISCH

Marcia Cross (50, „Desperate Housewives“) glänzt mit einem braun-roten Farbton. Die richtige Mischung für nobles Understatement.

Produkte
© Garnier, Schwarzkopf
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Braun – die Schokoladenseite

„Bei Brünetten denke ich an Intelligenz und Erotik“, behauptete der britische Starfotograf Albert Watson. Braunes Haar enthält die größte Bandbreite an Pigmenten – und schimmert daher in vielen Nuancen.

  • Dunkles Haar ist oft trocken und strapaziert. Extrasanft sind Colorationen, bei denen der Entwickler Fruchtöle enthält und die schon beim Färben pflegen. Effekt: weniger Spliss, intensiverer Glanz.
  • Auf silikonhaltiges Shampoo, Spülung und Kuren schon ein paar Tage vor dem Färben verzichten, weil sonst die Farbe nicht so gut angenommen wird.
  • Wird blondiertes Haar braun gefärbt, kann es passieren, dass die Farbe rötlicher oder intensiver wird als auf der Verpackung. Lieber erst helles Braun testen.
  • Trick der Profis: Alle Brauntöne zunächst nur auf die Ansätze geben. Fünf Minuten vor Ablauf der Einwirkzeit Farbe in die Längen und Spitzen kämmen. Die sind poröser, nehmen deshalb schneller Farbe auf und werden sonst leicht zu dunkel.
  • Grau vertreiben: Gerade bei dunklem Haar fällt ein grauer Ansatz besonders auf. Der lässt sich mit einem Ansatz-Set leicht und schnell färben. Vorteil: Der restliche Schopf muss nicht coloriert werden, das Haar wird geschont

Produkt-Beispiele:

Mit Avocado-Öl: „Nutrisse Creme Nr. 10 Black Pepper“, Garnier, ca. 6 Euro.

Sanfter Schimmer: „Diadem Seiden- Color-Creme Nr. 720 Kastanie“, Schwarzkopf, ca. 6 Euro.

Langer Halt: „Live Color XXL Nr. 96 Electro Red Brunette“, Schwarzkopf, ca. 7 Euro

Eva Mendes
© Getty Images
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BRAUN: GLÄNZEND

Kino-Star Eva Mendes (38, „Hitch – Der Date-Doktor“) schwört auf Kastanienbraun. Ideal für alle, die Wert auf Natürlichkeit legen.

Eva Longoria
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BRAUN: RASSIG

Eva Longoria (37, „Desperate Housewives“) trägt Mokka, den begehrtesten aller Brauntöne. Am besten steht er Frauen mit olivfarbenem Teint.

Jessica Biel
© Getty Images
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BRAUN: ELFENHAFT

Jessica Biel (30, „Valentinstag“) hat sich für Ebenholz entschieden, die softe Alternative zu Schwarz. Traumhaft mit hellem Teint.

Zu Hause colorieren ist gar nicht so schwer. Experten geben Antworten auf die wichtigsten Fragen – damit alles perfekt wird.
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