Glatte Haut Sound-&-Laser-Methode

Im Bereich Anti-Aging hören wir dieses Versprechen gern: glatte Haut ganz ohne Skalpell. Die neuen Methoden der Schönheits-Chirurgen im Test.

Für alle, die keine Spritzen mögen: Neu ist eine Kombination aus Radiofrequenz-/Ultraschall und Laser. Dabei wird die Haut weder verletzt noch abgetragen. Ideal für Falten am Hals, erweiterte Poren oder kleinere Fältchen an Augen und Mund. Wie funktioniert die Methode? Der Laser reaktiviert erschlafftes Kollagen, sorgt für eine Neuauffüllung und polstert so die Haut auf. Schritt zwei der Behandlung sind spezielle Radiofrequenz- und Ultraschalltöne. Dadurch werden die Zellen im umliegenden Hautareal gestrafft. Die Hautoberfläche bleibt auch hier völlig unversehrt. Was genau wird gemacht? Nach umfangreicher Erstuntersuchung und anschließender Beratung erstellt der Mediziner einen Behandlungsplan. Der sieht in vielen Fällen so aus: drei bis fünf Laser-Anwendungen im Abstand von ca. vier Wochen plus fünf Sound-Sitzungen im Abstand von ca. zwei Wochen. Insgesamt sind das ungefähr sechs Monate Therapie. Zuge geben, eine etwas langwierige Methode für eine Hautstraffung – dafür aber auch deutlich schonender als eine OP. Das Gute daran: Nach jeder Sitzung kann man direkt wieder in den Tag starten. Nur UV-Strahlung nach der Laser-Behandlung meiden – viele Frauen beginnen das Programm daher erst im Herbst. Wichtig: „Man sollte auf jeden Fall darauf achten, beide Behandlungsarten in ein und derselben Praxis oder Klinik machen zu lassen“, sagt Dermatologin Dr. Nadja Reitmeier aus dem Hamburger Dermatologikum. Wie hoch ist der Schmerzfaktor? Die Sound-Methode ist schmerzfrei. Bei der Laser-Behandlung hingegen wird versucht, den Schmerz durch betäubende Cremes oder Kühlung auf ein Minimum zu reduzieren. Was kostet das Ganze? Pro Sitzung zahlt man je nach Praxis oder Klinik 290 bis 350 Euro.

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