Glatte Haut Multitalent Hyaluronsäure

Im Bereich Anti-Aging hören wir dieses Versprechen gern: glatte Haut ganz ohne Skalpell. Die neuen Methoden der Schönheits-Chirurgen im Test.

Als Allzweckwaffe gegen Falten gilt Hyaluronsäure schon lange. Neu ist allerdings, dass sie immer besser und effizienter wird. Und: Neben Hyaluronsäure aus tierischen Stoffen oder Bakterienstämmen gibt es inzwischen immer mehr rein synthetische Präparate. Vorteil: Auch Frauen, die auf Hyaluronsäure bislang allergisch reagiert haben, können mit den neuen Mitteln die Haut aufpolstern lassen.
Was genau wird gemacht? Abgestimmt auf Faltenart (z.B. Nasolabial- oder Zornesfalte) und -tiefe, wird das dazu passende Hyaluron in die jeweilige Hautschicht gespritzt.
Unbedingt beachten: Es gibt rund 150 verschiedene Hyaluron-Arten. Deshalb vor der Behandlung wichtige Details mit dem Arzt klären. Zum Beispiel: Welche Hyaluronsäure wird verwendet? Wie viel Erfahrung hat der Arzt bereits mit dem entsprechenden Präparat? „Ein Spezialist sollte alle Eigenschaften in- und auswendig kennen“, sagt der Darmstädter Dermatologe Dr. Gerhard Sattler.
Wie aufwendig ist das? Wer sich zum ersten Mal für eine Hyaluron-Behandlung entscheidet, sollte sich intensiv beraten lassen. Wird das Hyaluron lediglich „aufgefrischt“, dauert die Behandlung oft nur 30 Minuten. Je nach Hautzustand hält der Effekt bis zu 24 Monate an. Alkohol, Nikotin, zu viel Sonne und zu wenig Schlaf verkürzen diese Zeit.
Wie hoch ist der Schmerzfaktor? Da gespritzt wird, pikst es natürlich. Der Arzt berät vor der Behandlung.
Was kostet die Injektion? Das hängt ganz von der Menge der Hyaluronsäure ab. Minimum sind 150 Euro, nach oben sind die Grenzen offen.

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