12. Mai 2021
Schmerzfrei zur Bikinifigur: Die besten Tipps gegen Muskelkater

Schmerzfrei zur Bikinifigur: Die besten Tipps gegen Muskelkater

Der Sommer naht mit ganz großen Schritten. Das bedeutet, dass es bald wieder ab geht zum Badesee, Schwimmbad oder sogar ans Meer. Höchste Zeit also den Beachbody in Form zu bringen. Dafür müssen Sie sich nicht unbedingt durch Diäten zwängen und verzichten. Meist helfen eine gesunde Ernährung und sportliche Betätigung, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Wenn Sie Sport nicht unbedingt gewöhnt sind, dann sollten Sie sich ganz langsam herantasten, um sich keine Verletzungen zuzuziehen. Ein Muskelkater wird wohl nicht ganz ausbleiben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorbeugen oder Linderung bei Schmerzen in den Muskeln verschaffen können.

© Jonathan Borba/Unsplash
Was Sie gegen Muskelkater tun und wie Sie vorbeugen können, verraten wir Ihnen hier!

Was ist Muskelkater überhaupt?

Der Schmerz in Ihren Muskeln entsteht durch kleine Risse, die sich während des Trainings gebildet haben. Ihr Körper ist also verletzt. An diesen Stellen kann Wasser in die Risse eindringen und in der Folge schwellen die Muskeln leicht an. Was Sie davon spüren, sind dann Schmerzen. Die Muskeln fühlen sich steif und starr an. 

Meist tritt der Muskelkater einen Tag nach dem Training auf und wird über die folgenden beiden Tage noch etwas schlimmer. Sie kennen das: Manchmal können Sie sich nicht einmal mehr richtig bewegen. Spätestens nach einer Woche sollten Sie es aber überstanden haben. 

So kann er entstehen

Meistens entsteht der Muskelkater durch intensives Training. Vor allem dann, wenn Sie schon länger keinen Sport mehr gemacht haben, können Sie sicher sein, dass Sie den einen oder andern Muskel in den nächsten Tagen zu spüren bekommen. Allerdings ist Sport nicht die einzige Ursache für diese Art von Muskelschmerzen. 

Auch andere körperliche Belastungen oder ungewohnten Bewegungen können einen Muskelkater auslösen. Das kann viel Stress und Arbeit für Ihren ganzen Organismus bedeuten. 

Oft wird ein Muskelkater mit einer Übersäuerung der Muskeln gleichgesetzt. Allerdings ist das nicht unbedingt immer der Fall. Eine Übersäuerung kann nämlich auch dann eintreten, wenn Sie keinen Muskelkater haben. 

Das kann Ihnen Linderung verschaffen

Wenn der Muskelkater dann einmal da ist, wollen Sie ihn natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden. Hier gibt es das ein oder andere Hausmittel, wie Sie gegen die lästigen Schmerzen vorgehen können. 

Zunächst sollten Sie die Muskeln locker bewegen, und zwar ohne diese dabei großartig zu belasten. So werden sie wieder ein wenig elastischer und geschmeidiger. Wärme kann Ihre Muskeln entspannen. Besonders gut hilft ein heißes Bad oder ein Besuch in der Sauna. 

Natürlich können Sie die betroffenen Stellen auch mit diversen Mitteln eincremen, wie etwa Latschenkiefer oder CBD Cremes. Letztere wirken schmerzlindernd und helfen Ihnen dabei Ihre erschöpften Muskeln zu entspannen. 

Ein weiteres altbewährtes Hausmittel bei Muskelkater ist ein gesunder Schlaf. Im Schlaf regenerieren Sie Ihren Körper. Das dient nicht nur Ihrer Schönheit, sondern auch Ihren Muskelbeschwerden. 

Lassen Sie es gar nicht so weit kommen

Sie können einem Muskelkater selbstverständlich auch vorbeugen. Oberstes Gebot ist, dass Sie nur dann Sport machen sollten, wenn Sie wirklich ausgeruht sind. Wenn Sie am Abend vorher mit den Mädels unterwegs waren und nicht viel geschlafen haben, sollten Sie Ihr Training lieber um einen Tag verschieben. 

Wasser kann Ihnen ebenfalls helfen einen späteren Muskelkater zu vermeiden. Trinken Sie davor, währenddessen und danach ausreichend Flüssigkeit. Bedenken Sie zudem, dass Ihr Körper wegen des Trainings einen zusätzlichen Flüssigkeitsbedarf hat. 

Wärmen Sie sich vor Ihrem Training gut auf. Laufen Sie sich warm und machen Sie ein paar dynamische Dehnübungen, bevor Sie Sport machen. Danach sollte ebenfalls ein kurzes Dehnprogramm angesagt sein. Übertreiben Sie es vor allem während des Trainings nicht. Beginnen Sie langsam und steigern Sie sich. Vergessen Sie nicht, nebenbei auch Pausen einzulegen. Dann sollten Sie auf der sicheren Seite sein. 

Ernährung bei Muskelkater

Ihr Essverhalten kann ebenfalls eine entscheidende Rolle in Sachen Muskelkater spielen. Je gesünder und ausgewogener Sie sich grundsätzlich ernähren, desto leichter wird Ihr Muskelkater ausfallen. Grund hierfür sind die Stoffwechselprozesse in Ihrem Körper, die bei einer gesunden Ernährung nun einmal besser funktionieren. So können sich Ihre Muskeln wieder schneller erholen und regenerieren. 

Zusätzlich können Sie mit bestimmten Lebensmitteln den Schmerzen vorbeugen oder diese lindern. Achten Sie vor allem auf eiweißhaltige Zutaten und Magnesium. Leinsamen, Haferflocken, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornreis eignen sich perfekt für eine gesunde und sportliche Ernährung. Unbehandelte Nüsse sind ein toller Snack zur Regeneration Ihrer Muskeln, weil sie Vitamin E enthalten. 

Keine Sorge, es ist ganz normal

Grundsätzlich ist der Schmerz im Muskel nicht unbedingt schlecht. Natürlich kann er nerven und lästig sein, jedoch ist es etwas ganz Normales, vor allem dann, wenn Sie über einen längeren Zeitraum keinen Sport gemacht haben. Mit der Zeit gewöhnen sich die Muskeln an die Bewegung und die Schmerzen treten immer seltener auf. 

Wenn Sie trotz Muskelkater erneut trainieren wollen, sollten Sie es etwas langsamer angehen lassen. Warten Sie lieber bis der Schmerz komplett nachgelassen hat, um weitere Verletzungen zu verhindern. 

Im Zweifel sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen

Sollten die Schmerzen nach einer Woche immer noch nicht nachgelassen haben und stark sein, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Gleiches gilt im Übrigen auch dann, wenn Sie sich den Muskelkater nicht erklären können, wie etwa, wenn Sie keinen Sport getrieben haben. Es könnte ein Muskelfaserriss, ein grippaler Infekt oder eine andere Ursache dahinterstecken, die es abzuklären gilt. Grundsätzlich halten wir aber fest, dass ein Muskelkater in den meisten Fällen nichts Schlechtes ist.

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