19. August 2021
Mit der Okinawa-Diät leben Sie länger und gesünder

Mit der Okinawa-Diät leben Sie länger und gesünder

Sie haben noch nie von der Okinawa-Diät gehört? Dann wird es jetzt höchste Zeit! Wir verraten, was hinter der "Diät der Hundertjährigen" steckt – und wie Sie mit ihr länger und gesünder leben.

Wussten Sie, dass die Menschen auf den japanischen Okinawa-Inseln länger leben als irgendwo sonst? Diese Langlebigkeit haben die Inselbewohner in erster Linie ihrer Ernährung zu verdanken – der sogenannten Okinawa-Diät.

Wie funktioniert die Okinawa-Diät?

Auf der "Insel der Hundertjährigen" werden die Menschen nicht nur sehr alt – auch gibt es hier eine besonders niedrige Rate an Krankheiten und Übergewicht. Dies haben die Inselbewohner nicht nur ihren Genen zu verdanken, sondern auch einer gesunden Lebensweise. So baut die Okinawa-Ernährung auf fünf Grundsätze auf, die auch Sie sich jetzt zunutze machen können.

Die fünf Grundsätze der Okinawa-Diät

1. Nicht ganz satt essen

Hören Sie auf zu essen, bevor Sie so richtig satt sind. Es reicht, wenn Ihnen ein leichter Druck signalisiert, dass Ihr Magen etwa zu 80 % gefüllt ist. Damit Sie dies auch spüren können, sollten Sie achtsam essen. Smartphone und Fernseher beim Essen sind tabu! Sie werden sehen: Nach dem Essen werden Sie sich leichter und energiegeladener denn je fühlen.

2. Speisen teilen

Die Bewohner der Okinawa-Inseln teilen Ihre Gerichte in mehrere kleine Portionen auf und teilen Sie untereinander. So essen sie nicht nur kleinere Mengen – auch der Gemeinschaftsgeist steigt.

3. Mehr Gemüse essen

Bei der Okinawa-Ernährung ist es besonder wichtig, Gemüse zu essen. Mindestens die Hälfte des Tellers sollte von pflanzlichen Lebensmitteln eingenommen werden. Fleisch ist nur in Maßen und wenn dann als Beilage erlaubt.

4. Drei Arten, das Essen zuzubereiten

Auch auf die richtigen Garmethoden kommt es an. In der Okinawa-Ernährung unterscheidet man ziwschen roh, halb gekocht und gekocht. Rohe Speisen gewährleisten eine bessere Kauleistung, einen niedrigeren glykämischen Index und einen intakten Vitamin- und Mineralstoffgehalt, für halb gekochte Lebensmittel gilt dasselbe. Kochen hingegen ermöglicht eine Zubereitung ohne Fett.

5. Keine Nachspeise

Da Desserts meist dann verzehrt werden, wenn man bereits satt ist, verstoßen diese natürlich gegen das erste Gesetz der Okinawa-Ernährung.

Welche Lebensmittel sind bei der Okinawa-Diät erlaubt?

Wie schon erwähnt, sollte bei der Okinawa-Diät vor allem eines auf dem Teller landen - und das ist Gemüse. Die Okiwaner lieben besonders Shiitake-Pilze, Bittermelone und grünes Blattgemüse. Aber auch Sojaprodukte wie Tofu und Miso stehen auf dem Speiseplan. Generell sollten Sie darauf achten, Lebensmittel zu verarbeiten, die eine Menge Kohlenhydrate und Ballaststoffe enthalten. Süßkartoffeln, Wurzelgemüse und Sobanudeln aus Buchweizen sind immer eine gute Wahl. Wichtig: Nach der Okinawa-Diät sollten Gerichte immer einen niedrigen Kalorien-, dafür aber einen hohen Kohlenhydratgehalt haben.

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