Mein Gartenjahr

Herzens-Angelegenheit: Tränendes Herz

Pflanzenflüsterer Peter Janke freut sich über die Renaissance zweier blühfreudiger Bauernpflanzen.

Tränendes Herz Herzens-Angelegenheit: Tränendes Herz © iStockphoto

Früher durfte es in keinem Bauerngarten fehlen und war dann eine Zeit lang vergessen. Doch derzeit erlebt es eine Renaissance: das Tränende Herz. Die langlebige Gartenstaude mit den ungewöhnlich geformten Herzblüten gehört erstaunlicherweise zur Pflanzenfamilie der Mohngewächse. Über dem attraktiven, schädlingsresistenten Laub erstrahlen die rosarot-weißen Blüten von Ende März bis Juni. Besonders edel wirkt die reinweiße Auslese Alba. Wem die über einen Meter hohen Stauden zu üppig sind, der wird mit der niedriger wachsenden Herzblume bestens bedient. Sie bildet auch an schwierigen Gartenplätzen, etwa im durchwurzelten Boden unter Laubgehölzen, mit der Zeit herrliche Blütenteppiche aus. Herzblumen gibt es in sattem Rot, zartem Rosa oder noblem Weiß – und sie erreichen Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimetern.

MEINE EXTRA-TIPPS

Tränendes Herz
++ An trockenen Standorten zieht das Laub beim Tränenden Herz schon im Juli ein. Ich setze Spätblüher wie Astern oder Gräser dazu, um so kahle Stellen zu vermeiden.

++ Beste Pflanzzeit: direkt nach der Blüte.

++ Kompostgaben im Herbst steigern die Blütenfülle.

 
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