Balkon gestalten

Balkon richtig bepflanzen

Es gibt mehr als Stiefmütterchen, Geranien und Oleander für Ihren Balkon. Verwandeln Sie ihren Balkon in ein kleines Garten-Paradies mit Kräutern, Obst und Gemüse. Mit unseren Tipps wächst auf Ihrem Balkon bald ein kleiner Gemüsegarten.

Balkon Balkon richtig bepflanzen © Getty Images

Sie wollen auch frische Kräuter sowie knackiges Gemüse und Obst vor der Tür anbauen, wissen aber nicht wie? Kein Problem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihren Balkon richtig bepflanzen. Mit unseren grundschritten kommen Sie leicht ans Ziel. Nur für die Sonne können wir leider nicht garantieren!

1. Boden testen

Der erste Schritt für einen schön bepflanzten Balkon ist die Auswahl der Erde und der passenden Töpfe. Der Boden ist die Lebensgrundlage der Pflanzen. Wie sie wachsen und Früchte tragen können Sie einschätzen, wenn Sie sich die Erde genau ansehen und untersuchen. Es gibt drei verschiedene Arten von Erde:

  • Tonboden
  • Sandboden
  • Humoser Boden

Diese sind Gundlage für verschiedene Pflanzensorten.

Den Tonboden lässt sich in der Hand zu Würsten formen und ist somit leicht zu erkennen.

Der Sandboden ist nicht formbar und fällt durch die Finger durch.

Der Humose Boden ist genau so formbar wie der Tonboden und kann zu kleinen Klumpen zusammen gedrückt werden.

Tipp: Sie haben noch Blumentöpfe mit alter Blumenerde? - Nicht wegschmeißen! Sie können ganz leicht herrausfinden für was die Erde noch geeignet ist.

2. Düngen ist wichtig für die Nährstoffe im Boden

Beim Düngen sollte genau darauf geachtet werden, was Ihrem Boden fehlt. Achten Sie vorallem darauf, nicht zu viel Phosphor und Kalium zu verwenden. Dies tut sowohl den Pflanzen nicht gut, als auch Ihnen, wenn sie ihr Gemüse oder das Obst verzehren wollen! Es gibt verschiedene Pflanzendünger. Am besten lassen Sie sich beim Kauf von einem Fachmann beraten.

  • Organische Dünger - Sie haben ihren Ursprung in organischer Materie (Kochmehl, Mist usw.)  Die Wirkung tritt erst nach einiger Zeit auf, da sie erst von Bodenorganismen freigesetzt werden müssen.
  • Mineralische Dünger - Sie bestehen meist aus Gesteinsmehl, Kalisalze oder Blaukorn. Sie bringen schnelle Effekte, haben aber kaum nachhaltige Wirkung. Achtung: Überdosiereung kann die Pflanzen belasten.
  • Depot- und Langzeitdünger - meist sind sie mit einer Umhüllung versehen. So geben sie nur bei Bedarf ihre Nährstoffe ab.
  • Nährstoffdünger - Dieser hilft wenn Not am Mann ist. Bitte behutsam und nur bei Bedarf einsetzen, da sonst die Pflanzen kaputt gehen.

 

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