Montag, 22. Dezember 2014 - 8:30

Tageslichtlampe Philips EnergyUp

Die neue Tageslichtlampe von Philips soll etwas Schwung in die dunkle Jahreszeit bringen. Müdigkeit und schlechte Laune gehören der Vergangenheit an. Aber klappt das wirklich? Online-Redakteur Oliver Wasse ließ sich beleuchten.

Frau benutzt Tageslichtlampe Philips EnergyUp White Tageslichtlampe Philips EnergyUp © Philips

„Fühlen Sie sich antriebslos? Finden Sie heraus warum“

Was mir auf der Website von Philips zur neuen Tageslichtlampe „EnergyUp“ in Aussicht gestellt wird, klingt vielversprechend. Denn wer kennt sie nicht, diese trüben Tage im Winter, an denen es kaum hell wird, die sich quälend lang hinziehen können. An manchen dieser Tage sitze ich ermattet am Schreibtisch und bin spätestens nach dem Mittagessen schon wieder reif für mein warmes Bett. „Philips EnergyUp kann tagsüber verwendet werden, um neue Energie zu tanken und der Müdigkeit entgegen zu wirken“, heißt es weiter. Nun denn, her damit!

Ich entscheide mich für das Modell „EnergyUp White“, das im Gegensatz zum „EnergyUp Blue“ deutlich größer ist, dafür aber über keinen Akku verfügt und somit nicht für den mobilen Einsatz geeignet ist. Als ich das Gerät auspacke, bin ich dennoch überrascht, wie leicht und handlich es ist. Ich kann es auf meinem Schreibtisch problemlos hin- und herschieben und sogar den Winkel einstellen, in dem es mich anstrahlen soll.

Intensität einstellen

Die Tageslichtlampe verfügt über drei Tasten und eine fünfstufige LED-Anzeige unterhalb des Lichtfelds. Neben dem Ein-/ Ausschalter gibt es eine Plus- und eine Minustaste. Hiermit lässt sich die Lichtintensität in fünf verschiedenen Stufen einstellen. Ich entscheide mich vorerst für die höchste Stufe, denn heute ist wirklich ein sehr düsterer Tag draußen. Mein Lichthunger ist groß.

Ich lasse mich von der Seite anstrahlen, während ich normal an meinem PC weiterarbeite. Ein längerer direkter Blick auf die Lampe sollte vermieden werden und ist auch nicht gerade angenehm, denn auf dieser höchsten Stufe ist sie tatsächlich sehr hell. Doch ich merke schon: Es tut gut. Und: Bilde ich es mir nur ein oder werde ich tatsächlich schon etwas wacher?

Betriebsdauer kontrollieren

Anhand der blinkenden LED-Lämpchen unterhalb des Lichtfelds kann ich erkennen, wie lange ich mich schon beleuchten lasse. 20 bis 30 Minuten sollte ich vorerst nicht überschreiten, sagt das Handbuch. Wiederhole ich diese kurze Lichttherapie jeden Tag, soll sich die Stimmung nach wenigen Wochen merklich verbessern.

Fazit

Die Tageslichtlampe „EnergyUp White“ von Philips konnte bei mir kurzfristige Effekte erzielen. Ich fühlte mich wacher und lebendiger, das Licht tat wirklich gut. Es fällt mir allerdings schwer, einen langfristigen Effekt zu bewerten. Stimmungen ändern sich von Tag zu Tag – welcher Teil meiner guten oder schlechten Stimmung der Lichttherapie zuzuschreiben ist, finde ich schwierig zu beurteilen. Sehr gut gefällt mir die Handhabung des „EnergyUp“, hier seien die intuitive Bedienbarkeit, und die fünf Helligkeitsstufen genannt. Das Design ist für eine Tageslichtlampe außergewöhnlich schick, der EnergyUp stört auf dem Schreibtisch nicht. Alles in allem eine gute Lösung für Menschen, die sich von winterlicher Dunkelheit manchmal die Laune verderben lassen.