Kostenlose Anleitung Großes Schnecken-Kissen

Ob als gemütliches Kissen oder flauschiger Spielkamerad: Kinder werden diese kleine Schnecke lieben! Mit etwas Geduld ist die Figur leicht zu häkeln. Und, natürlich kann die Schnecke auch blau oder grün werden!

Kissen Schnecke Großes Schnecken-Kissen © Herbert Dehn/Lana Grossa

Schnecken-Kissen und Spielkamerad 

Größe: 
Länge: ca. 90 cm, Umfang: Körper ca. 80 cm, Schneckenhaus ca. 135 cm.

Material:
Lana Grossa Feltro (100% Schurwolle, Lauflänge 50 m/50 g), 850 g Erika (Fb 69), 200 g Perlviolett (Fb 74), 150 g Rotviolett (Fb 22), 150 g Rosa (Fb 17), 150 g Pink (Fb 38), 50 g Rohweiß (Fb 1) und ein Rest Dunkelgrau meliert (Fb 4); 1 Häkelnadel Nr. 8, 1 Pomponset von Lana Grossa, von PRYM: Füllwatte Art. 968210, 6 x à 250 g, 1 Filznadel, Art. 131 161, Nähgarn in passender Farbe, 1 Nähnadel, 1 Wäschenetz.

Fe M:
Jede Rd mit 1 Wendeluftm beginnen und mit 1 Kettm in die Wendeluftm schließen.

Farbfolge:
4 Rd Perlviolett, 3 Rd Rotviolett, 2 Rd Pink, 1 Rd Rosa, 4 Rd Erika, 2 Rd Perlviolett, 5 Rd Rotviolett, 4 Rd Pink, 3 Rd Rosa, 2 Rd Erika, 3 Rd Perlviolett = 33 Rd.

Maschenprobe vor dem Waschen:
Fe M mit Häkelnadel Nr. 8: 9,5 M und 12 R = 10 x 10 cm.

Kissen

Schneckenhaus (2 x arb):
Fadenschlinge in Perlviolett legen, 1 Luftm, dann 8 fe M in die Fadenschlinge häkeln. Mit 1 Kettm in die Luftm Rd schließen. Fadenschlinge zusammenziehen. In Rd fe M nach Farbfolge häkeln.
1. Rd: Jede M verdoppeln = 16 M.
2. Rd: Jede 2. M verdoppeln = 24 M.
3. Rd: Jede 3. M verdoppeln = 32 M.
5. Rd: Jede 4. M verdoppeln = 40 M.
7. Rd: Jede 5. M verdoppeln = 48 M.
9. Rd: Jede 6. M verdoppeln = 56 M.
11. Rd: Jede 7. M verdoppeln = 64 M.
13. Rd: Jede 8. M verdoppeln = 72 M.
15. Rd: Jede 9. M verdoppeln = 80 M.
17. Rd: Die 5. M verdoppeln, dann jede 10. M verdoppeln = 88 M.
19. Rd: Jede 11. M verdoppeln = 96 M.
21. Rd: Die 6. M verdoppeln, dann jede 12. M verdoppeln = 104 M. 23. Rd: Jede 13. M verdoppeln = 112 M.
25. Rd: Die 7. M verdoppeln, dann jede 14. M verdoppeln = 120 M.
27. Rd: Jede 15. M verdoppeln = 128 M.
29. Rd: Die 8. M verdoppeln, dann jede 16. M verdoppeln = 136 M.
Nach der 33. Rd Arbeit beenden. 2. Schneckenhaus ebenso häkeln. Beide Schneckenhaus- Scheiben mit fe M in Pink zusammenhäkeln, dabei ca. ½ der Kreisfläche nicht zus. häkeln, jedoch den jeweiligen offenen Rand mit fe M umhäkeln.

Körper:
Man beginnt am Maul und häkelt bis zur Schwanzspitze. Große Fadenschlinge in Erika legen und 42 fe M in den Ring häkeln. Fadenschlinge nicht zusammenziehen!
1. – 5. Rd: Fe M.
6. Rd: Jede 7. M verdoppeln = 48 M.
8. Rd: Jede 8. M verdoppeln = 54 M.
10. Rd: Jede 9. M verdoppeln = 60 M.
14. Rd: Jede 10. M verdoppeln = 66 M.
18. Rd: Jede 11. M verdoppeln = 72 M.
22. Rd: Die 6. M verdoppeln, dann jede 12. M verdoppeln = 78 M.
26. Rd: Jede 13. M verdoppeln = 84 M.
30. Rd: Die 7. M verdoppeln, dann jede 14. M verdoppeln = 90 M.
36. Rd: Jede 15. M verdoppeln = 96 M.
37. – 66. Rd: Ohne Zunahmen.
67. Rd: Jede 15. und 16. M zus. häkeln = 90 M.
70. Rd: Jede 14. und 15. M zus. häkeln = 84 M.
74. Rd: Jede 13. und 14. M zus. häkeln = 78 M.
78. Rd: Jede 12. und 13. M zus. häkeln = 72 M.
82. Rd: Jede 11. und 12. M zus. häkeln = 66 M.
86. Rd: Jede 10. und 11. M zus. häkeln = 60 M.
90. Rd: Jede 9. und 10. M zus. häkeln = 54 M.
94. Rd: Jede 8. und 9. M zus. häkeln = 48 M.
98. Rd: Jede 7. und 8. M zus. häkeln = 42 M.
102. Rd: Jede 6. und 7. M zus. häkeln = 36 M.
106. Rd: Jede 5. und 6. M zus. häkeln = 30 M.
110. Rd: Jede 4. und 5. M zus. häkeln = 24 M.
114. Rd: Jede 3. und 4. M zus. häkeln = 18 M.
118. Rd: Jede 2. und 3. M zus. häkeln = 12 M.
120. Rd: Immer 2 M zus. häkeln = 6 M. Arbeitsfaden durch die restl. 6 M ziehen und Faden anziehen, bis sich die Öffnung schließt. Faden vernähen.

Fühler (2 x):
20 Luftm mit Häkelnadel Nr. 8 in Erika anschlagen und 1 R Kettm darüberhäkeln.

Augen:
Mit dem Pomponmaker je 2 feste Pompons in Rohweiß anfertigen, Ø 4 – 5 cm.

Fertigstellen:
Die Pompons in das Wäschenetz geben. Alle Teile wie beschrieben waschen und filzen. Nach der Wäsche kräftig in Form ziehen und dehnen. Schneckenhaus und –körper gleich mit der Füllwatte leicht ausstopfen Fühler in die Länge ziehen, die Pompons zwischen den Handflächen zu Kugeln formen. Nach dem Trocknen Schneckenkörper mit einem Teil der restl. Füllwatte nachstopfen. Die Öffnung am Schneckenkörper so schließen, indem man die obere Hälfte der Öffung, = Oberseite Schneckenkörper, über die untere Hälfte legt und annäht. Nun das Schneckenhaus mit der restl. Füllwatte nachstopfen. Mit den offenen Seiten jeweils beids. am Schneckenkörper annähen und vor dem endgültigen Schließen der Naht nochmals nachstopfen. Auf die Pompons die Pupillen in Dunkelgrau meliert mit der Filznadel auffilzen. Je 1 Pompon an jeden Fühler nähen. Die Fühler beids. am Kopf annähen. Den Mund als Linie entlang der Naht am Maul des Schneckenkörpers in Dunkelgrau meliert mit der Filznadel auffilzen.

Filzen in der Waschmaschine mit "Feltro" von Lana Grossa

So wird's gemacht

Machen Sie zuerst eine Maschen- und Filzprobe, und zwar mit der angegebenen Waschtemperatur des Modells.

Die Maschenprobe: 
Schlagen Sie dafür mindestens 4, besser noch 6 M mehr an, als für 10 cm nach dem Waschen beim jeweiligen Objekt angegeben sind. Auch in der Höhe sollten Sie ca. 6–8 R mehr stricken, als für die Maschenprobe angegeben sind. Legen Sie das Maßband oder einen Maschenzähler zuerst vor dem Waschen unter den Maschen an und zählen Sie die Maschen im Bereich von 10 cm, außerdem neben den Maschen, um die Reihen auf 10 cm zu zählen. Wichtig dabei ist, das Maßband nicht am Rand, sondern in der Mitte des Gestricks anzulegen, die Randmaschen verfälschen das Ergebnis.

Da Sie nach dem Filzen keine Maschen mehr zählen können, messen Sie nun auch noch die Außenkanten des Gestricks in Höhe und Breite und notieren dazu die gesamte Maschenund Reihenzahl.

Nach dem Filzen ziehen Sie das Probeläppchen in Form und messen die Länge und Breite. Nun können Sie die Anzahl der Maschen auf 10 cm berechnen: Sie teilen die Gesamtanzahl der (gestrickten) M durch die Breite des Filzläppchens, z. B. Sie haben 37 M gestr, das Läppchen ist gefilzt 22 cm breit = 37 : 22 = 1,68 = gerundet 1,7 M pro Zentimeter = 17 M auf 10 cm in der Breite. In der Höhe rechnen Sie genauso, z. B. hatten Sie 46 R notiert, das Läppchen ist 20 cm hoch: 46 : 20 = 2,3 R pro Zentimeter = 23 R auf 10 cm in der Höhe.

Filzen in der Maschine:
Als Temperatur wird in der Regel 40 Grad eingestellt, bei Teilen, die bei 60 Grad gewaschen werden, wird explizit darauf hingewiesen (dabei wird der Filz dichter und fester). Legen Sie ein altes Handtuch und einige Tennisbälle zum Gestrick in die Waschmaschine und wählen Sie einen normalen Waschgang (z. B. für Hemden) mit Schleudergang und ein einfaches Vollwaschmittel. Die Waschmaschine sollte maximal zu 2/3 gefüllt sein.

Anzahl der Waschvorgänge:
Manche Modelle werden statt einmal sogar zweimal hintereinander gewaschen. Den Hinweis finden sie immer in der Zeile „Nach dem Waschen (2x)“ in der Klammer. 2x bedeutet entsprechend 2x waschen, steht ein 1x in der Klammer, wird das Modell nur 1x gewaschen.

Faktoren, die das Filzen beeinflussen:
Nun können Sie sowohl die Maschenprobe vor und nach dem Waschen vergleichen. Grundsätzlich kann man sagen, stimmt die Probe vor dem Waschen überein, dann ist sie auch nach dem Waschen gleich. Vorausgesetzt, Sie verwenden das gleiche Garn und die gleiche Farbe, denn das sind Faktoren, die das Ergebnis erheblich beeinflussen.

Der Grad der Verfilzung beträgt durchschnittlich 30–40 %, wird jedoch, da es sich bei der Wolle um ein Naturprodukt handelt, von folgenden Punkten maßgeblich beeinflusst: 1. Das Ausgangsmaterial der Rohwolle ist verschieden. 2. Die Färbung der Wolle bewirkt einen unterschiedlichen Einsprung = Schrumpfung beim Filzen. 3. Waschvorgänge laufen in den verschiedenen Maschinen unterschiedlich ab, auch das Waschpulver ist ausschlaggebend. 4. Die individuelle Strickart beeinflusst das Ergebnis.

Maschenprobe

Machen Sie eine Maschenprobe! Stricken Sie dafür ein 12 x 12 cm großes Stück im Muster Ihres ausgesuchten Modells. Danach zählen Sie Maschen und Reihen im Bereich 10 x 10 cm aus. Sind es weniger Maschen als in der Anleitung angegeben: Stricken Sie fester oder nehmen Sie dünnere Nadeln (1/2 bis ganze Nadelstärke). Haben Sie mehr Maschen gezählt: Versuchen Sie, lockerer zu stricken beziehungsweise nehmen Sie dickere Nadeln.

Bitte beachten Sie: Strickarbeiten fallen unterschiedlich aus. Daher sind die Maschenproben-Angaben auf den Banderolen der Wolle nicht als verbindlich anzusehen. Außerdem werden diese immer auf der Basis glatt rechts erstellt. Für eine perfekte Arbeit ist daher die Maschenprobe im gewünschten Muster ein Muss. Damit Ihr Wunschmodell nicht nur schön aussieht, sondern auch passt!

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