Lebensberatung
Ein Coach für jede Lebenslage
Heute gehört es fast schon zum guten Ton, sich in Job-, Liebes- und Lebensfragen Unterstützung zu holen. Doch nicht jeder, der sich Coach nennt, ist auch einer. Wir bringen Licht in den Coaching-Dschungel.
Wer heute ein Problem hat, muss es nicht allein lösen: Etwa 50000 „Coaches“ bieten allein in Deutschland ihre Dienste an, für jede erdenkliche Lebens- und Liebeslage. Ein Offerten- Dschungel, in dem es schwer ist, sich zu orientieren. Ein echter Coach stellt seinen Klienten Fragen – um gemeinsam herauszufinden, welche Ziele oder Beweggründe sie haben. Typisches Beispiel: der Business-Coach. Ist er kompetent, kann die Arbeit mit ihm beruflich sehr weiterhelfen. Ein Coach hingegen, der praktische Tipps gibt, etwa persönliche Ernährungspläne aufstellt oder Fitnessprogramme, ist eigentlich ein Berater.
Je nach Frage oder Ziel können sowohl ein Coach als auch ein Berater guttun. Das Dumme ist nur, dass sich beide Berufsgruppen „Coach“ nennen – sodass man nie weiß, wen man vor sich hat. Und dass der Begriff „Coach“ nicht geschützt ist – auch ohne Ausbildung und Sachkenntnisse kann sich jeder den Titel auf die Visitenkarte schreiben. „Deshalb sollte man besser einen Coach wählen, der Mitglied in einem Berufsverband ist, denn da aufgenommen wird nur, wer eine umfangreiche Coaching-Ausbildung hat“, sagt Vivi Dimitriadou, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Verbands für Coaching und Training, kurz DVCT.
Für Fachwissen und Kompetenz des Coaches bürgt auch das Zertifikat eines Verbands wie der DVCT. Bei Beratern ist diese Form des Qualitätsnachweises leider noch nicht üblich. Eine erste Orientierungshilfe für die Suche nach einem guten Coach: Das Vorgespräch, in dem Sie am besten nach der konkreten Arbeitsweise und Ausbildung fragen, sollte nichts kosten. Folgen dann Gespräche, zahlen Sie in der Re gel 80 bis 250 Euro pro Stunde. Hier eine Auswahl von Coaches und Beratern – und ein Leitfaden: Wer ist seriös? Und von wem sollte ich doch lieber die Finger lassen?



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