Stylingtipps

Die passende Swim-Wear zu Ihrem Figur-Typ

Monokini oder Neckholder-Bikini? Die Auswahl in der Bademodenabteilung ist ebenso vielfältig, wie es die verschiedenen Figurtypen sind. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit dem passenden Modell kurvig durch den Sommer kommen.

Bademode für jede Figur - Wir zeigen ihnen, wie Sie je nach Figurtyp die Aufmerksamkeit gekonnt auf die schönsten Zonen Ihres Körpers lenken können Die passende Swim-Wear zu Ihrem Figur-Typ © Goodshoot/Thinkstock
Welches Trendteil Sie im Sommer am Strand ausführen, sollten Sie nicht anhand von Size Zero Models bestimmen. Denn je nach Figur gibt es verschiedene Schnitte, die ideal für Ihren Körperbau sind. Denn die richtige Badebekleidung ist absolut entscheidend
 
 
Hier sind die verschiedenen Figurtypen:
 

Die A-Form

Tipps für die Bikini-Figur
Bikini Figur

Schlanker und straffer aussehen, aber bitte schnell! FÜR SIE-Autorin Susanne Faust hat verschiedene Methoden ausprobiert, die zur Bikini-Figur führen sollen.

 

Sie sind obenrum sehr schmal geschnitten und ab der Hüfte abwärts sehr kurvig. Ihr Oberkörper ist deutlich zarter gebaut als der Unterkörper, auf dem der Körperschwerpunkt liegt. Ihre sehr schlanke Taille hebt sich deutlich ab und die Hüfte ist schmaler als Ihre Schultern. Außerdem sind Po, Oberschenkel und Waden sehr kräftig.
 
Die passende Bademode:
Greifen Sie zu sportlichen Oberteilen mit geraden Trägern. Der Fokus sollte immer auf Ihrem Oberkörper liegen, wählen Sie deshalb wild gemusterte, bestickte oder gerüschte Oberteile. Achten Sie bei Bikinihosen auf einen hohen Beinausschnitt. In knappen Bikinis sowie in Badeanzügen machen Sie eine gute Figur. Da Sie obenrum eher schmal gebaut sind, ist ein tiefer Ausschnitt kein Muss. Auch Triangel-Schnitte stehen Ihnen gut und ganz nach dem Retro-50's-Style, kann auch die hoch geschnittene Bauch-Weg-Panty toll an Ihnen aussehen. 
 
Um von Ihrem kurvigen Unterkörper abzulenken, sollten Sie vor allem Bikinihosen mit Rüschen oder besonderen Applikationen meiden. Auch Shorts und an der Seite zusammengebundene Hosen sind eher unvorteilhaft für Ihren Körperbau. 
 

Die H-Form

Ihr Körper ist geformt wie ein H, somit sehr gerade, wenig kurvig und die Schultern sind etwa genauso breit wie die Hüften. Ihre Taille ist nur sanft geschwungen und neben langen Armen und Beinen gestaltet sich Ihre Figur eher sportlich und androgyn.
 
Die passende Bademode:
Ihre gerade geschnitten Taille schreit nach Form! Mit einem Monokini mit kleinen Seiten-Cut-Outs gelingt es Ihnen sexy Kurven zu erzeugen. Wählen Sie auch gerne Hüfthosen mit auffälligen Details. In Kombination mit einem ebenso auffälligem Oberteil, schummeln Sie Volumen in die jeweiligen Zonen, sodass sich Ihre Taille deutlicher abzeichnet. Neckholder-Oberteile und tief dekolletierter Modelle sorgen mit Ihrem Schnitt für einen tollen Auftritt. Auch hoch geschnittene Hosen sorgen für feminine Kurven. Verstärken Sie den Effekt, indem Sie ganz viel Farben und aufregende Muster einbinden. Applikationen und Rüschen an Ober- und Unterteil geben der Bademode den letzten Schliff.
 
Sie sollten vor allem von den sportlichen Modellen Abstand halten, diese lassen Sie nämlich schnell androgyn wirken. Ansonsten gibt es keine Tabus. Greifen Sie zu den Modellen, die Sie kurvig wirken lassen.  
 

Die O-Form

Ihre Taille und Hüfte sind sehr kurvig und bilden den Schwerpunkt Ihres Körpers. Ihre Brust, Ihr Bauch und Ihre Hüften sind sehr üppig geformt und die schmalste Körperstelle liegt unter der Brust. Im Gegensatz zum Oberkörper sind Beine, Waden und Fesseln sehr zart und schlank geformt.
 
Die passende Bademode:
Lenken Sie den Fokus von der Körpermitte weg. Im modischen Skirtini (kleines Röckchen an der Bikinihose) oder Tankini, setzen Sie Ihre Beine toll in Szene. Greifen Sie in die Trickkiste und wickeln Sie sich ein Pareo-Tuch um. Wenn Sie sich für einen Badeanzug entscheiden, achten Sie auf einen weiten Halsausschnitt und viel Dekolleté. 
 
Ist der Monokini noch so schön, mit seinen seitlichen Cut-Outs tut er nichts für Sie. Auch von den sehr knappen Bikinimodellen sollten Sie lieber die Finger lassen.
 

Die X-Form

Ihr Körperbau definiert sich dadurch, dass die Schultern etwa gleich breit wie die Hüften sind. Sie bestechen außerdem durch eine schmale Taille und sehr schlanke Beine. Ihr Körperschwerpunkt liegt zwischen Brust- und Hüftbereich und Ihr Brustbereich ist eher kräftig. Ihr Po und die Oberschenkel sind weiblich geschwungen.
Sommer

Noch mehr Tipps für die schönste Zeit im Jahr: 

 


☞ Tipps für sexy Sommerhaare 
☞ Der perfekte Sommer 
☞ Beauty-Tipps für den Sommer 
Sommerkleider

 
Die passende Bademode:
Herzlichen Glückwunsch! Mit Ihrem Körperbau gehören Sie zu den Gesegneten beim Bikini-Shopping, denen so gut wie jedes Modell steht. Monokini, Bandeau-Top, Triangel, Badeanzug und gebundene, gemusterte und gerüschte Hosen - Sie können alles tragen!
 

Die Y-Form

Ihr Körper lässt sich mit breiten Schultern, schmaler Taille und schmaler Hüfte beschreiben. Ihr Oberkörper ist deutlich kräftiger als Ihr Unterkörper, was sich vor allem anhand Ihrer sehr langen und schlanken Beine ablesen lässt. Ihr Körperschwerpunkt liegt auf der Schulter- und Brustpartie, die breiter ist als Ihr Unterkörper. Ihre Schultern sind eher eckig, Ihre Taille sehr kurvenarm und Sie profitieren entweder durch eine üppige Oberweite oder Ihren großen Brustkorb-Umfang. Wie ein Y werden Sie kopfabwärts immer schmaler.
 
Die passende Bademode:
Besonders Ihr schlankes Körperunterteil soll hervorgehoben werden. Auffällige Bikinihöschen, gemustert, bestickt oder mit Applikationen und Nähten versehen, sorgen für diesen Effekt. Nehmen Sie die knappe Variante in Form von Hüfthöschen - Sie können es tragen. Um Ihre breiten Schultern etwas zu kaschieren, dienen vor allem asymmetrisch geschnittene Oberteile als Mittel zum Zweck. Aber auch Badeanzüge mit weitem Halsausschnitt und Neckholder-Oberteile zaubern ein tolles Dekolleté und lenken somit vom breiten Kreuz ab. Auch Monokinis sind ideal für Ihren Körperbau.
 
Auffällige Oberteil sollten vermieden werden, da ja gerade davon abgelenkt werden soll. Auch Bandeau-Tops tragen noch einmal extra auf und sollten deshalb aus dem Kleiderschrank verbannt werden. Ansonsten wählen Sie immer die Alternative, die Ihre tollen Beine hervorhebt. Auch bei Mix-Bikinis immer verspielte Unterteile wählen, das Oberteil eher schlicht halten.
 

Große Brüste

Wenn Sie mit einer üppigen Brust ausgestattet wurden, suchen Sie sich gerne ein Modell mit breiten Trägern, das sichert den Halt. Auch Neckholder und Schalen- und Bügeloberteile sorgen für den nötigen Tragekomfort und verhindern nerviges Verrutschen.  
Vermeiden Sie Triangel-Bikinis. Die dünnen Bändchen und der haltlose Stoff können die Brüste kaum halten und betonen zudem den breiten Brustbereich. Auch Bandeau-Tops sind tabu, denn auch diese lenken die Aufmerksamkeit auf die kurvige Brustpartie.
 

Kleine Brüste

Wir schaffen Volumen! Gerüschte Bikini-Tops, gefütterte Bustieroberteile und ganz viel wilde Musterungen, Raffungen und Applikationen sind ideal für einen erschummelten Push Effekt. Auch Oberteile im Wickellook, große Schleifen und sonstige Extras sind zu empfehlen. Nicht vergessen: Ein kleiner Busen hat auch seine Vorteile, denn Triangel-Bikinis und Bandeau-Tops können bedenkenlos getragen werden.
Sportliche Schnitte hingegen sollten vermieden werden. Das wirkt schnell knabenhaft oder kindlich und lässt die kleine Oberweite optisch weiter schrumpfen. Lesen Sie hier Pflegetipps fürs Dekoltée>>
 

Großer Po

Schlicht und dezent sollte es sein, zumindest untenrum. Der Blick sollte weg vom Po und hin zur Schokoladenseite des Körpers gelenkt werden. Deshalb wählen sie auffällige Oberteile und schlichte Hosen mit hohem Beinausschnitt.
An der Seite gebundene Bikinihosen, Hotpants und Badeshorts tragen auf und landen deshalb beim nächsten Flohmarkt auf dem Wühltisch.
 

Kleiner Bauch

Tankini sei Dank, kann ein kleines Bäuchlein durch den modischen Mix aus Bikini und Badeanzug kaschiert werden. Aber auch Badeanzüge dürfen wieder getragen werden und stärken unser Selbstbewusstsein am Beckenrand. 
Weniger ist mehr, gilt hier nicht! Sehr knappe Bademoden-Variationen geben uns kein gutes Gefühl und schenken den verhassten Pfunden auch noch Aufmerksamkeit.
 
Autor:
Tatjana Raphael