Rezeptidee

Winter-Ratatouille

Eine deftige Ratatouille schmeckt am besten an einem kalten Wintertag. Das Gericht wärmt von innen und die vielen Vitamine stärken Sie für den Tag.

Winter-Ratatouille Winter-Ratatouille © Jalag Syndication

Winter-Ratatouille

Zutaten

Seelenfutter vegetarisch
Seelenfutter vegetarisch

Mit über 100 fleischlosen Trost- und Wohlfühlrezepten bietet das GU Kochbuch "Seelenfutter vegetarisch - Grüne Rezepte, die glücklich machen" (19,99 Euro, Gräfe und Unzer-Verlag) reichlich Ideen für ein Selbstverwöhnprogramm. Erhältlich als Softcover und eBook.

  • 1 dickere Stange Lauch
  • 1 Süßkartoffel oder 1 Stück Kürbis (ca. 150 g)
  • 1 Fenchelknolle, möglichst mit frischem Grün
  • 1 kleine vorwiegend festkochende Kartoffel
  • 1 große rote Spitzpaprikaschote
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 kleines Bund Kräuter der Provence oder je 2 Zweige Thymian und Rosmarin (ersatzweise 2 EL TK-Kräuter der Provence)
  • 1 EL Olivenöl oder Öl von den eingelegten Tomaten
  • 1–2 kräftige Prisen Piment d’Espelette oder Chilischrot
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 400 ml Gemüsefond oder -brühe
  • 2 Stängel glatte Petersilie
  • 4–5 getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 1 Msp. abgeriebene Bio- Zitronenschale
  • 1–2 Msp. Honig 
  • Außerdem: Schmortopf mit Deckel

Zubereitung

  1. Putzen Sie für die Ratatouille den Lauch und schneiden Sie ihn in fingerdicke Ringe, diese gründlich waschen. Schälen Sie die Süßkartoffel oder  das Kürbisstück (Hokkaido- kürbis nur waschen), dann putzen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Der Fenchel wird gewaschen und geputzen. Zartes Grün, wenn vorhanden, nach Belieben fein hacken und in einem Schälchen beiseitestellen. Halbieren Sie die Knolle, den Strunk keilförmig herausschneiden und die Hälften grob würfeln. Schälen Sie nun die Kartoffel und würfeln Sie diese. Die Spitzpaprikaschote waschen, putzen und in kleine Rauten schneiden.
  3. Die Schalotte und die Knoblauchzehe werden geschält und in sehr feine Würfel geschnitten. Spülen Sie die Kräuter kalt ab und schütteln Sie diese trocken. Einige Blättchen beziehungsweise Nadeln abstreifen und fein hacken. Die Zweige zu einem Sträußchen zusammenbinden.
  4. Erhitzen Sie das Öl im Schmortopf. Darin werden die Schalotten- und Knoblauchwürfel bei schwacher bis mittlerer Hitze in 2–3 Minuten glasig angedünstet. Das geschnittene Gemüse dazugeben. Alles mit Piment d’Espelette oder Chilischrot sowie Salz und Pfeffer würzen. Die gehackten Kräuter darüberstreuen und das Kräutersträußchen dazugeben.
  5. Den Fond oder die Brühe angießen; die Zutaten müssen nicht ganz von Flüssigkeit bedeckt sein. Kochen Sie die Ratatouille bei mittlerer Hitze zugedeckt 10–15 Minuten, bis die Kartoffeln weich sind.
  6. Inzwischen sollten Sie die Petersilie kalt abbrausen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und ebenfalls fein hacken. Beides mit der Zitronenschale und, falls vorhanden, dem Fenchelgrün vermischen.
  7. Rühren Sie die Hälfte der Tomatenmischung unter das Gemüse. Nochmals mit Salz und Pfeffer sowie Piment d’Espelette oder Chilischrot und dem Honig abschmecken. Die Ratatouille mit der übrigen Tomatenmischung bestreuen. Dazu passen Baguette oder Ziegenkäsebrote.

 

Zubereitung: 30 Min. Pro Portion ca. 295 kcal