Weihnachten Weihnachtsgeschenke umtauschen: Tipps und Tricks

Landet das falsche Geschenk im Sack des Weihnachtsmannes, ist die Enttäuschung oft groß. Der Umtausch-Run auf die Geschäfte hat mit dem besinnlichen Fest der Liebe dann nicht mehr viel zu tun. Wie Sie Geschenke trotzdem stressfrei umtauschen, erfahren Sie hier. 

Kind bekommt das falsche Geschenk zu Weihnachten - So tauschen Sie die Geschenke um Weihnachtsgeschenke umtauschen: Tipps und Tricks © mikkelwilliam/iStock

Schöne Bescherung

Besonders Kinder fiebern dem heiligen Abend entgegen und hoffen auf eine üppige Bescherung. Nicht umsonst wurden die Wünsche bereits Wochen oder sogar Monate vor Weihnachten sorgfältig auf einem schönen Wunschzettel niedergeschrieben. Ein falscher Griff ins Spielzeugregal kann sich an Weihnachten rächen: Statt eines glücklichen Kinderlachens entweicht im schlimmsten Fall ein entsetzter Schrei des Protests, wenn sich statt der Cowboyfigur ein Indianer im Geschenkpapier versteckt. Frieden stiftet da das Verspechen auf einen Umtausch - direkt nach den Feiertagen versteht sich. 

Umtausch: Rechtliche Spielregeln 

Ein Gesetz, das dem Konsumenten ein Recht auf Umtausch einräumt, gibt es in Deutschland nicht. Wer einen Kaufvertrag abschließt und diesen vom Händler durch Aushändigung der Ware erfüllt bekommt, ist mit der Sache durch. Trotzdem ist es gang und gäbe dem Konsumenten ein Umtauschrecht zu gewähren:

  1. In der Regel kann dieser die Ware innerhalb von 14 Tagen um- oder eintauschen. Viele Weihnachtsgeschenke werden heutzutage online gekauft und können laut AGB innerhalb dieser zwei Wochen zurückgeschickt werden - dies meist kostenlos und gegen Rückbuchung des Geldes aufs Konto.
  2. Eine andere Art des Zurückgebens ist die Gutschrift in Form eines Gutscheins. Dabei wird der Warenwert einfach als Gutschein gutgeschrieben - meist nur gegen Vorzeigen des Kassenbons.
  3. Die dritte Variante schränkt den Konsumenten am meisten ein: ihm bleibt oft nur die Möglichkeit, den "falschen" Gegenstand gegen einen gleichwertigen einzutauschen.

Welche der drei Methoden die Umtauschbestimmungen im Geschäft Ihres Vertrauens sind, sollten Sie im besten Fall schon beim Kauf klären. Und unbedingt immer den Kassenbon aufbewahren. 

Und wenn die Umtauschfrist verstrichen ist?

Zwischen den Feiertagen kann es in den Innenstädten hektisch zugehen - kein Wunder also, wenn der Umtausch der Weihnachtsgeschenke auf das neue Jahr verschoben wird. Doch dann sollten Sie wirklich schnell sein! Schaffen Sie es nicht, das Geschäft innerhalb der 14 Tage nach Kauf aufzusuchen, sinkt die Chance auf einen reibungslosen Umtausch. Tipp: Versuchen Sie es trotzem, denn vereinzelt sind einige Geschäfte so kulant, dass sie Ihnen gegen die Ware doch noch einen Gutschein ausstellen. Der Kunde ist in den meisten Fällen halt doch König.

Letzte Chance: Online-Versteigerung

Sind alle Optionen ausgeschöpft, gibt es nur noch eine Möglichkeit, das ungeliebte Geschenk lukrativ loszuwerden: Online-Versteigerung. Der Platzhirsch unter den privaten Online-Händlern ist Ebay. Doch auch kostenlose Apps wie Shpock oder Kleiderkreisel machen es einem einfach, persönliche Dinge schnell und unkompliziert weiterzuverkaufen. Wer dem neumodischen Kram nicht ganz über den Weg traut, der kann sich ganz traditionell auch für einen Flohmarkt anmelden. Die spaßigste Variante ist dies allemal. 

 
Autor:
Maximiliane Landes