Rezeptidee

Leckeres Rotkraut selbst gemacht

Wer Rotkohl richtig lecker zubereiten möchte, braucht lediglich gute Zutaten und ein wenig Geduld beim Kochen. Rotkohl wird nicht gekocht, sondern geschmort. Er passt optimal zu Gans, Geflügel, Gulasch und Festtagsbraten.

Topf mit Rotkohl Leckeres Rotkraut selbst gemacht © Einwanger, Klaus-Maria für GuU / Jalag Sydication

An kalten Tagen und zum Weihnachtsfest ist Rotkohl als Beilage kaum wegzudenken. Viele nutzen das Rotkraut aus Dose oder Glas, Selbstgemachtes gibt es nur zu selten. Mit unserem Rotkohl-Rezept überraschen Sie Ihre Gäste und hinterlassen einen richtig guten Eindruck.

 

Zutaten (für eine gut gefüllte Festtagstafel)

Noch mehr Rezepte mit Kohl

Kohl versorgt uns in der kalten Jahreszeit mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Wir haben viele Rezepte für Sie:

150 g Zwiebeln
1 gewürfelter Apfel
100 g Gäneschmalz
1 Kg Rotkohl
100 ml Rotwein
20 g Zucker
50 g Johannisbeergelee (am besten auch selbst gemacht)
10 g Stärke
30 ml Essig
Wasser
1 Gewürzbeutel mit dem Inhalt: Zimtstange, Nelke, Lorbeer, Pfefferkörner und Wacholderbeeren
 

Zubereitung:

Der Rotkohl muss gut gewaschen und geviertelt werden. Dabei muss der helle Strunk entfernt werden. Zwiebel und Äpfel werden klein geschnitten, der Kohl in feine Streifen geschnitten. Der Gänseschmalz wird in einem Topf erhitzt und Zwiebeln und Äpfel darin angeschwitzt. Danach werden Zucker und Rotkraut dazu gegeben. Alles mit dem Rotwein ablöschen und das Johannisbeergelee dazu geben. Nun muss ein Drittel der im Topf angeschwitzten Masse als Wasser hinzugegeben werden um das Rotkraut weich zu kochen. 
 

Mit Pfeffer und Salz abschmecken

Danach wird der Gewürzbeutel zum Kraut gegeben und den Rotkohl angedickt geschmoren, bis es ganz weich geworden ist. Der Essig wird am Ende der Garzeit hinzugegeben. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Stärke andicken, um dem Kraut eine tolle Farbe, Konsistenz und einen tollen Glanz zu verleihen. 
 

So gelingt es richtig gut

Die Kochzeit beträgt 10 Minuten in einem Schnellkochtopf und eine Stunde in einem normalen Kochtopf. Richtig lecker schmeckt der Rotkohl erst, wenn er über Nacht mindestens 12 Stunden an einem kühlen und dunklen Ort durchgezogen ist. Zum Festtagsbraten wird das Rotkraut einfach in einem Topf erhitzt und dann als Beilage serviert. Am besten schmeckt es zu Gänebraten und fetten Weihnachtsgerichten