Gebäck zum Fest 5 Tipps für leckere Weihnachtsplätzchen

In der Weihnachtszeit gibt es nichts Schöneres, als das Backen von leckeren Weihnachtsplätzchen. Mit ein wenig Mehl, Milch, Zucker, Eiern und einigen weiteren Zutaten entsteht Schritt für Schritt der perfekte Plätzchen-Teig für schmackhafte Weihnachts-Plätzchen. Ob simpel oder schwer, Rezepte gibt viele und der Keks-Variationen sind keine Grenzen gesetzt. Doch mit einigen Kniffen geht vieles leichter von der Hand.

Weihnachtsplätzchen - 5 Tipps für leckere Weihnachts-Plätzchen 5 Tipps für leckere Weihnachtsplätzchen © iStock / Thinkstock

Bevor es losgeht: Haben Sie keine Angst davor nicht das richtige Plätzchen-Rezept zu finden. Ob simple Vanille-Kipferl oder, für den fortgeschrittenen Weihnachtsbäcker kein Problem, eine Plätzchen-Komposition aus Spitzbuben, Zimtsternen, Schoko-Nuss-Cookies, Gewürzschnitten und leckeren Marzipan-Plätzchen - es ist für wirklich jeden Plätzchenbäcker das passende Rezept dabei! Gebacken wird im nächsten Schritt manchmal allein oder mit Freunden und der Familie, schließlich ist geteilte Freude doppelte Freude und den spaßigen Teil zum Schluss des Backens, nämlich das Probieren, macht mit mehreren Leuten sowieso viel mehr Spaß.

Top 5 Tipps für das Gelingen von leckeren Weihnachts-Plätzchen

1) Das richtige Mehl 

Man sollte bei der Wahl des Mehls zwischen zwei verschiedenen Arten unterscheiden: Für das Backen von klassischen Mürbeteig-Plätzchen eignet sich Weizenmehl des Typs 405 am besten. Falls Sie sich allerdings am Backen von leckeren Stollen versuchen wollen, nehmen Sie lieber das Weizenmehl des Typs 550, denn dieser Mehl-Typ sorgt dafür, dass der Teig schön elastisch bleibt.

2) Der perfekte Teig 

Beim Zusammenstellen des Keks-Teigs darauf achten, dass alle Zutaten in einem kühlen Zustand zusammengeführt werden. Das sorgt dafür, dass der Teig nicht klebt und schön geschmeidigt bleibt. Bevor es dann an das Kneten geht, sollten Sie Ihre Hände mit kaltem Wasser abspülen und den Teig nur ganz kurz richtig durchkneten, denn sobald Wärme ensteht, wird er zäh und klebrig.

3) Die richtige Backtemperatur

Nachdem die Plätzchen ausgestochen wurden, legt man sie am besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das Backpapier sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht am Backblech kleben bleiben und sich im Anschluss ganz leicht lösen lassen. Die ideale Backtemperatur liegt zwischen 180 Grad Celsius und 190 Grad Celsius. Die Backzeit variiert allerdings, denn je nachdem wie dick ein Plätzchen ist, verkürzt oder verlängert sie sich. Als Faustregel gilt: Wenn die Plätzchen gold-gelb aussehen, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit fertiggebacken.

4) Die optimale Aufbewahrung

Damit die leckeren Weihnachtsplätzchen auch noch über einen längeren Zeitraum hinweg schmecken und Freude bereiten, empfiehlt sich die Lagerung in einer luftdichten Dosen, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Wer neben den ganzen Plätzchen noch Platz in der Dose hat, der sollte unbedingt einen ganzen Apfel mit hineinlegen, denn der Apfel stößt ein Gas aus, das die Kekse zusätzlich frisch hält. Wer hätte das gedacht. 

5) Der Erste-Hilfe-Tipp

Autsch, die Zunge! Falls Sie es nicht abwarten konnten und voller Genuß in den noch heißen Keks beißen müssen, haben wir hier den ultimativen Tipp: Zitronensaft. Einfach etwas Zitronensaft auf die verbrannte Zunge träufeln. Die Zitronensäure lindert den Schmerz und schon kurze Zeit später steht einem zweiten Versuch nichts im Wege. Vorausgesetzt natürlich, das Plätzchen ist dann bereits abgekühlt. 

Sie mögen es nicht so schwer? Wie wäre es mit Diät-Plätzchen!

In der Weihnachtszeit kommt man um Schokolade, Weihnachtskekse und Lebkuchen gar nicht drum herum. Zur großen Freude des einen und zum Leidwesen des anderen. Wer auf seine Linie achten möchte und etwas an Kalorien einsparen will, der muss trotz der vielen, ungesunden Verlockungen auf nichts verzichten. Schließlich gibt es auch "gesündere" Plätzchen-Rezepte, die fabelhaft schmecken und kalorienärmer sind als viele andere. Meist reicht es bereits aus, beim Backen darauf zu achten, Zucker durch natürliche Süßstoffe, wie Stevia oder Agavensirup zu ersetzten und bei dem Mehl öfter mal zu gemahlenen Haferflocken oder Mandeln zu greifen - das spart vor allem ungesunde Kohlenhydrate! Auch hilfreich ist es, so viel wie möglich Obst in die Rezepte mit einzubauen. Datteln beispielsweise sind ein perfeker Klebeersatzstoff und machen Eier überflüssig. Probieren Sie doch einfach mal etwas Neues aus und schauen Sie, wie es Ihnen gefällt. Damit es an Ideenreichtum nicht fehlt, haben unsere Kollgene von Küchengötter.de ein paar kalorienärmere Plätzchenrezepte für Sie zusammengestellt.

Viel Spaß beim Nachbacken!

 
Autor:
Maximiliane Landes