Simone Panteleit Kolumne

Warum gibt man "seinen Senf" dazu?

Was hat die eigene Meinung mit der gelben Paste gemein?

simone-panteleit-warum-gibt-man-seinen-senf-dazu Warum gibt man "seinen Senf" dazu? © shvili / iStock

Menschen, die zu allem ihren Senf dazu geben, haben zu jedem Thema eine Meinung und tun diese auch kund – selbst wenn niemand sie danach gefragt hat. Die Redewendung ist im 17. Jahrhundert entstanden, als Senf noch etwas sehr wertvolles und besonderes war. Einige Wirte kamen auf die Idee, alle ihre Speisen mit einem Klacks Senf aufzuwerten und so mehr Gäste anzulocken – und sie taten das selbst wenn der Senf geschmacklich eigentlich gar nicht zu dem Gericht passte. Sie gaben also zu allem ungefragt ihren Senf dazu – und diese Redewendung wurde dann schon bald auch auf Leute angewandt, die das gleiche mit ihrer Meinung taten bzw. auch heute noch tun.

Simone Panteleit

Mehr spannende Alltagsfragen in "Warum Socken immer verschwinden und wohin"
 

Simone Panteleit, 1976 in Frankfurt am Main geboren, begann ihre Karriere 1996 beim Berliner Radiosender rs2, wo sie als Nachrichtenredakteurin und –moderatorin ausgebildet wurde. 2008 startete ihre Karriere als TV-Moderatorin des SAT.1-Frühstücksfernsehens. Parallel ist sie seit 2010 beim Berliner Rundfunk 91.4 als Moderatorin zu hören. Im Jahr 2013 erschien ihr erstes Buch mit dem Titel „Warum Socken immer verschwinden und wohin?“, eine Essenz ihrer Radiosendung „Warum? Darum!“, in der sich Simone Panteleit mit allerlei spannenden Alltagsfragen und deren Lösungen beschäftigt. Simone Panteleit lebt in Berlin, ist verheiratet und hat vier Kinder.

Hier finden Sie alle Fragen und Antworten von Simone Panteleit>>

 
Schlagworte: