Reise, Strand, Meer, Urlaub Urlaub in der Südsee

30 Stunden Flug, dann mit dem Schiff durchs irdische Paradies: Die Inselwelt der Südsee ist fast zu schön, um wahr zu sein. Träumen Sie mit uns.

Sandstrand Urlaub in der Südsee © Alberto Pomares - iStockphoto

Bora Bora, Tahiti, Tahaa: Schon die Namen dieser Südseeinseln klingen magisch, rufen Bilder in uns wach von einem einfachen Dasein in Frieden und Glück, so wie es der Maler Paul Gauguin erlebte und malte. Unser Autor Florian Töpfl machte sich per Schiff auf die Suche nach dem Südseeglück und hielt seine Eindrücke in einem Logbuch fest.

Tag 1, Tahiti 17,54 Grad südlicher Breite, 149,57 Grad westlicher Länge Die Nacht hat Tahiti verschluckt. Hier, so nah am Äquator, geht die Sonne in Minutenschnelle unter. Nach und nach sehen wir die Lichter Papeetes verschwimmen, der Hauptstadt Französisch- Polynesiens, während unser Schiff, die „Star Flyer“, auf den offenen Pazifik zusteuert, in die Dunkelheit hinein. Wir sind aufgebrochen, um zehn Tage lang die Inselwelt Französisch- Polynesiens zwischen Australien und Amerika zu erkunden. Wir wollen nicht nur die bekanntere Hauptgruppe der Gesellschaftsinseln sehen, zu denen Tahiti gehört, sondern auch den abgelegenen Archipel der Tuamotus. Meine Suche nach einem Leben im Einklang mit der Natur und mit mir selbst begann mit einem 30-stündigen Flug. Noch vor wenigen Stunden stand ich gestresst an der Gepäckausgabe des Flughafens von Papeete. Jetzt, während der Rhythmus der Wellen mich einlullt, fällt die Anstrengung der Anreise nach und nach von mir ab. Sanft hebt sich der Bug des Viermasters, um wenige Sekunden später wieder zurück in die See zu tauchen. Knapp 170 Passagiere sind mit mir an Bord, doch nach Mitternacht stehe ich nahezu allein an Deck. Die See schlägt gegen den stählernen Rumpf des Schiffes, Taue knarzen. Als ich mich auf einem der Liegestühle ausstrecke und den Himmel betrachte, scheint es Sternschnuppen zu regnen. Zu Hunderten fallen sie ins Schwarz, um immer wieder aufs Neue aufzuschießen wie Kometen. So könnte es sich anfühlen, mein Südseeglück.

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Florian Töpfl