Technik-Irrtümer

Computer-Mythen

Kaum zu glauben: In der ach so rationalen Welt der Technik halten sich jede Menge Mythen und Legenden. Wir klären auf.

Computer Mythen Computer-Mythen © istockphoto

Nur weil eine Aussage plausibel klingt und von jedermann wiederholt wird, muss sie noch lange nicht stimmen. Das gilt auch in der Welt der Computer. Die größten Irrtümer rund um den PC:

Apple-Computer sind immun gegen Viren

Dass Viren, Würmer und Trojaner bislang hauptsächlich Windows-Rechner angegriffen haben, liegt einfach daran, dass sie viel verbreiteter sind. Schädliche Software für Apple zu entwickeln „lohnte“ sich einfach nicht. Doch mit steigenden Verkaufszahlen wächst auch die Gefahr für Mac-Rechner. Ein Beleg: Inzwischen gibt es auch Virenschutz-Software für Apple-Computer (z.B. ClamXav).

Bildschirmschoner schützen den Monitor

Bei den alten Röhrenbildschirmen konnte sich ein immer gleiches Bild auf dem Schirm „einbrennen“. Bei Flachbildschirmen ist das nicht der Fall.

IT ist umweltfreundlich

Nach einer Studie der Umweltorganisation „Global Action Plan“ erzeugen die mehr als eine Milliarde weltweit in Betrieb befindlichen Computer etwa zwei Prozent der CO2-Emissionen – genauso viel wie die Luftfahrtindustrie.

Nur vollständig entladene Akkus dürfen neu geladen werden

Stimmt nur für die alten Nickel-Cadmium-(NiCd)- und Nickel-Metallhydrid- (NiMH)-Akkus. Die „merkten“ sich den Energiebedarf und hielten kürzer durch. Bei den inzwischen gängigen Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus gibt es den „Memory-Effekt“ nicht mehr.

Notebooks auf dem Schoß machen impotent

Auch wenn’s warm im Schritt wird, hemmt das nur kurzfristig die Spermien-Produktion. Am nächsten Tag ist alles beim Alten.

Magnete zerstören Speichermedien

Wenn ein Magnet in die Nähe einer Festplatte kommt, passiert überhaupt nichts – es sei denn, sie ist gerade in Betrieb. Dann kann der Schreib-/Lesekopf gestört werden, Daten können verloren gehen. USB-Sticks und Speicherkarten sind absolut sicher.

 
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