Interview

Dora Heldt: Unsere neue Kolumnistin

Wir sind stolz wie Bolle. Dürfen wir vorstellen: Hier kommt Dora Heldt. Unsere neue FÜR SIE-Kolumnistin.

Dora Heldt Dora Heldt: Unsere neue Kolumnistin © Franz Schepers

FÜR SIE: Frau Heldt, Sie haben schon über 2,5 Millionen Bücher verkauft. Worum soll’s denn gehen bei Ihren FÜR SIE-Kolumnen?

Dora Heldt: Ich möchte über das schreiben, was ich so Lustiges im Alltag beobachte. Und das ist ’ne Menge – unser Leben steckt voller absurder Momente.

Sie wirken unglaublich fröhlich. Was macht Sie eigentlich so optimistisch?

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Dora Heldt

Dora Heldt gibt Tipps:

Bin ich das denn? Ich halte mich eigentlich eher für eine Schwarzseherin. Typisch Skorpion halt. Wenn ich zum Beispiel einen Ausflug plane, gehe ich davon aus, dass es regnet. Dann bin ich nicht enttäuscht, wenn es wirklich so kommt. Und freue mich umso mehr über Sonnenschein. Mit meinen Büchern schreibe ich gegen diese Haltung an.

Hilft gute Laune beim Schreiben?

Klar. Meine Leser sollen viel zu lachen haben. Es gibt im Leben ja schon genug Debakel. Geschichten schenken uns davon eine kleine Pause.

Steckbrief
  • Geboren: am 10.11.1961 als Bärbel Schmidt auf Sylt. Als Pseudonym dient der Name ihrer Großmutter.
  • Karriere: Buchhändlerlehre, danach (und noch heute) Verlagsvertreterin für dtv. 2006 erschien ihr erster Roman „Ausgeliebt“. Den Durchbruch brachten „Urlaub mit Papa“ und „Tante Inge haut ab“ (verfilmt fürs ZDF mit Gaby Dohm, Foto).
  • Wohnort: Hamburg.
  • Motto: „Du musst, du kannst“ – ebenfalls von ihrer Großmutter.

Was brauchen Sie noch zum Arbeiten?

Eine Tüte Lakritzschnecken am Tag. Und ganz viel Ruhe. Wenn ich schreibe, werde ich zum ungeselligen Wesen, treffe weder Freunde noch Bekannte. Schreiben bedeutet für mich Abtauchen. Die besten Ideen habe ich bei Strandspaziergängen an der Nordsee. Oder in der Strandsauna auf meiner Heimatinsel Sylt.

Sie sind gerade 50 geworden. Haben Sie Probleme mit dieser Zahl?

Nein, wieso? Älterwerden hat doch auch seine Vorteile. Ich muss mich nicht mehr beweisen. Das gefällt mir.

Würden Sie sich als eitel bezeichnen?

Ich bin weniger eitel als früher. Als ich 40 wurde, habe ich meine Waage zum Recyclinghof gebracht und mir geschworen, nie wieder auf eine zu steigen. Das habe ich durchgehalten.

Jetzt bitte im Schnelldurchlauf: Was mag Dora Heldt? Hunde oder Katzen?

Definitiv: Katzen.

Fußball oder Opernball?

Fußball. Oder meinetwegen Handball.

Sekt oder Selters?

Sekt! Am liebsten ganz spontan mit gut gelaunten Leuten an der Alster.

Komödie oder Tragödie?

Ich mag Bücher mit Happy End, so viel steht schon mal fest.

Grille oder Ameise?

Sie meinen, ob ich faul bin oder fleißig? Also, ich fühle mich schon ganz wohl, wenn ich arbeite. Im Moment wünsche ich mir allerdings eher einen Tag ohne Termine. Ich würde in die Sauna gehen, einen alten Film gucken – und, wer weiß, vielleicht eine neue FÜR SIE-Kolumne schreiben.

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