Kolumne Amelie Fried Die Top Ten der faulen Ausreden

Amelie Fried staunt, welche Gründe Menschen finden, sich vor ungeliebten Aufgaben zu drücken.

Die Top Ten der faulen Ausreden Die Top Ten der faulen Ausreden © Yuri Arcurs-Fotolia

Wer kennt das nicht: Man hat einen Termin vergessen oder auf irgendetwas keine Lust. Nun gilt es, eine Ausrede zu erfinden, die so überzeugend ist, dass dem anderen nichts mehr einfällt. Erstaunlich, wie viel Fantasie manche Menschen dabei entwickeln – ganz vorn dabei übrigens meine Kinder. Hier meine Lieblings-Ausreden:
10 „Ich muss aufs Klo!“ Täglich von Neuem vorgebrachte Erklärung meiner Tochter, warum sie nicht beim Abwasch helfen kann.
9 „Ich muss dringend was für die Schule tun, nächstes Jahr schreibe ich Abi!“ Begründung meines Sohnes, warum er ebenfalls nicht helfen kann.
8 Beide, wenn ich sie um Hilfe im Haushalt bitte: „Kinderarbeit ist strafbar!“
7 „Frauen können mehrere Sachen gleichzeitig machen, Männer nicht!“ Mein Mann auf die Bitte, einen Anruf zu tätigen, während ich das Essen koche.
6 „Der Akku vom Handy war leer.“ Unser Au-pair-Mädchen Lucie auf meine Frage, warum ich sie stundenlang nicht erreichen konnte.
5 „Ich kann nicht nach Hause kommen, der Typ hat mich eingesperrt und den Schlüssel aus dem Fenster geworfen!“ Lucie auf meine besorgte Frage, warum sie so lange wegbleibt.
4 „Erst ist der Nachbar gestorben, dann der Hund, und dann bin ich von der Leiter gestürzt!“ Erklärung eines Handwerkers, der dreimal nicht zum vereinbarten Termin erschienen ist.

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