Halloween

Grusel-Schminke für Halloween

Die Einladung zur Halloween-Party kam überraschend und kurzfristig. Kommen Sie jetzt bloß nicht auf die Idee, dass ein bisschen rote Farbe im Mundwinkel und ein rot-bekleckster Kittel als Halloween-Kostüm ausreichen. Wir haben Tipps für Sie, wie Sie auch mit einem Last-Minute-Make-up der Mittelpunkt jeder Halloween-Party werden.

Frau mit Halloween Schminke Grusel-Schminke für Halloween © kommaz / iStock

Trends: Der Totenkopf

Ein Klassiker in Sachen Halloween-Schminke ist der Totenkopf. Für dieses Make-up wird das Gesicht mit weißer Schminke grundiert. Danach können Sie mit schwarzem Make-up beginnen, Ihr Gesicht stark zu konturieren. Betonen Sie besonders den Bereich unter den Wangenknochen, die Schläfen und die Kuhlen an Hals und Schlüsselbeinen. Dadurch wirkt das Gesicht eingefallen – wie ein Totenkopf. Schminken Sie Ihre Lippen weiß und malen Sie schwarze Striche darauf, so werden die Zähne imitiert. Besonders dunkel sollten Sie Ihre Augen schminken, denn dort sollen ja die Augenhöhlen sitzen. Gerade im Trend ist der halb-und-halb-Look. Hierbei wird die eine Gesichtshälfte besonders weiblich geschminkt, die andere als Totenkopf.

Sugar Skull

Halloween-Special
Halloween-Kürbis

Damit Sie für Halloween gut gerüstet sind, haben wir für Sie die besten Tipps für das Grusel-Fest, leckere Rezepte rund um Kürbis und Co. und Ideen für das perfekte Kostum.

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Eine weniger dunkle Version des Totenkopfes ist der Sugar Skull, also der Zucker-Totenkopf. Bei diesem wird der aufgemalte Totenkopf bunt in Szene gesetzt. Der Trend rührt von dem mexikanischen Fest um den 31. Oktober her, dem Día de los Muertos – dem Tag der Toten. Für diesen Look benötigen Sie eine weiße oder bunte Grundierung, die Partie rund um das Auge wird in einer anderen Farbe geschminkt, in einer weiteren Farbe werden an den Kreis am Auge blütenartige Muster gemalt. Am Kinn wird eine Blume aufgeschminkt, die Nase wird meist schwarz gemalt. Wenn Sie nun noch die Lippen senkrecht mit schwarzem Kajal linieren, sehen Sie wie ein bunter Totenkopf aus.

Puppengesichter

Eine Puppe ist nicht immer niedlich – spätestens seit der Mörderpuppe Chucky wissen wir das. Durch das Puppen-Make-up soll eine ausdruckslose und kalte Mimik entstehen. Um das zu erreichen, sollten vor allem die Apfelbäckchen durch viel Rouge betont und die Augen vergrößert werden. Hierzu können Sie weißes Make-up unter dem Auge auftragen, so als wollten Sie Augenringe abdecken. Mit einem schwarzen Kajalstift können Sie an diesen weißen Halbmond feine Wimpern malen. Einen geöffneten Puppenmund können Sie imitieren, indem Sie Ihre Oberlippe rot und die Unterlippe weiß schminken. Malen Sie schwarze Linien auf die Unterlippe, um Zähne nachzuahmen. Ihr Kinn wird mit rotem Lippenstift zur Unterlippe, direkt darüber malen Sie wieder Zähne, den Bereich zwischen den Zähnen malen Sie schwarz.

Spinnennetz

Woher kommt eigentlich Halloween?
Verkleidete Kinder

Halloween kommt aus den U.S.A. – das ist ein oft gehörter Satz, wenn es um das Fest am 31. Oktober geht. Dabei stimmt diese Behauptung nur zum Teil.

Die gute alte Spinne eignet sich natürlich immer noch sehr gut als gruseliges Make-up-Motto. Schminken Sie zum Beispiel mit schwarzem Eyeliner ein Spinnennetz quer über Ihr Dekolleté oder über Ihre Stirn. Wenn Sie dabei noch Ihre Augenbrauen und Augen dunkel betonen, werden Sie zur Spinnenfrau!

Wunden schminken

Wunden können besonders aufwändig und ekelerregend aussehen – und doch so einfach zu schminken sein! Vermischen Sie einfach Pulver-Gelatine mit Wasser und kochen Sie das Gemisch so lange, bis es eine honigartige Konsistenz erreicht hat. Die abgekühlte Masse können Sie nun dort, wo die Wunde entstehen soll, auf Ihr Gesicht auftragen. Auf diese erste Schicht können Sie dann etwas Watte oder auch zerkrümelte Cornflakes verteilen und somit die Wunde ganz nach Ihren Wünschen modellieren. Eine zweite Schicht der Gelatine-Masse macht Ihre Wunde fast perfekt – jetzt muss diese nur noch mit etwas roter Farbe bestrichen werden und schon ist ein erhöhter Ekel-Faktor garantiert!

 
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