Sushi

So werden Sie zum japanischen Sushi-Meister

Mit diesen Tipps machen Sie die japanische Köstlichkeit ganz einfach selber - und das viel leichter, als Sie vielleicht denken.

Sushi selber machen So werden Sie zum japanischen Sushi-Meister © martinturzak / Thinkstock

Sushi besteht hauptsächlich aus kaltem Reis, rohem oder geräuchertem Fisch, Gemüse, Meeresfrüchten und Seetang. In Restaurants ist die japanische Köstlichkeit häufig sehr teuer, besonders wenn man von den kleinen Appetithappen richtig satt werden möchte. Aber: Sushi selber zu machen ist wirklich gar nicht schwer und macht auch noch Spaß. Mit ein paar Tricks haben Sie die Kunst der Sushi-Meister schnell verinnerlicht und werden selbst zum Spezialisten.

Was brauchen Sie?

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Um perfekt starten zu können, benötigen Sie Sushi-Reis, Reisweinessig, Sojasoße, Wasabi-Paste (Vorsicht: sehr scharf), eingelegten Ingwer, Nori-Blätter (Seetang), eine Bambusmatte und ein Sushi-Messer. All diese Utensilien und Zutaten können Sie im Asia-Laden kaufen. Dort ist es häufig viel günstiger als in einem „deutschen“ Supermarkt. Wenn Sie alle diese Grundlagen zusammen haben, müssen Sie sich überlegen, ob Sie vegetarisches oder Sushi mit Fisch zubereiten möchten. 
 

Liste mit allen gängigen Zutaten:

  • Fisch: Aal, Lachs, Thunfisch, Makrele, Seebarsch, Seebrasse, Matjes, Butterfisch
  • Meeresfrüchte: Krebsfleisch (oder Surimi-Stäbchen), Krake, Garnele, Kalmar
  • Obst: Avocado
  • Gemüse: Paprika, Gurke, Shiitake Pilze
 
Einige dieser Zutaten bekommen Sie ebenfalls in einem gut sortierten Asia-Laden (wie tiefgefrorene Surimi-Stäbchen) oder in einem Fisch- und Gemüseladen. Wenn Sie sich für einige Zutaten entschieden haben (es empfehlen sich immer so vier bis fünf um das Sushi vielfältig zu machen), können Sie einkaufen und dann direkt loslegen. Für Nigiri-Sushi (Erklärung siehe unten) eignet sich allerdings am besten richtiger Fisch, wie Lachs, Matjes oder Butterfisch.  
 

Die wichtigste Grundlage für das Sushi ist der Sushi-Reis

Zutaten für den Reis (für 20-30 Stück, je nach dem für welche Art Sie sich entscheiden):
  • 250g Sushi-Reis
  • 500ml Salz-Wasser
  • 8 EL Reisweinessig
  • 50 g Zucker
  • 5g Salz
 

Zubereitung

Der Reis muss gewaschen werden, bis das Wasser klar bleibt. Danach kann er in das Salzwasser gegeben werden, bis das Wasser aufkocht und dann darin 15 Minuten köcheln, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist. Danach sollte der Reis mit einem Löffel aufgelockert werden. Legen Sie ein zusammengefaltetes Küchentuch unter den Topfdeckel, schließen Sie den Topf und lassen Sie den Reis abkühlen, bis er lauwarm ist. Nebenbei können Sie den Reisessig mit Zucker und Salz in einem Top erwärmen, bis alles zu einer Flüssigkeit verkocht ist. Diese wird dann in den lauwarmen Reis eingerührt. Der Sushi-Reis erhält dadurch seine klebrige Substanz und ist nun fertig.
 

Hier ein Überblick über die Zubereitung der verschiedenen Sushi-Arten:

(Dabei ist das Maki- und Nigiri-Sushi am besten für Einsteiger geeignet.)

 

Nigiri-Sushi:

Das Nigiri-Sushi besteht aus kleinen oval geformten Reisbällchen, einer kleinen Schicht Wasabi-Paste und einem größeren Stückchen Fisch. Dazu nehmen Sie zwei Esslöffel Reis und formen eine ca. vier Zentimeter ovale Form. Diese bestreichen Sie minimal mit Wasabi-Paste. Dann wird der Fisch oben drauf gelegt – durch den klebrigen Reis und die Paste hält er dort ganz einfach.

Maki-Sushi:

Das gehört zu den wohl bekanntesten Sushi-Arten. Die Zutaten, die Sie hier verwenden möchten (höchstens zwei pro Noriblatt) sollten in längliche Streifen geschnitten sein. Dann legen Sie ein Noriblatt mit der glatten Fläche auf die Bambusmatte und bestreichen Sie mit Reis, sodass überall eine dünne Schicht zu sehen ist. Lassen Sie am oberen Rand zwei cm zum Verkleben frei. Nun können Sie in der Mitte des Blattes auf dem Reis der Länge nach die Zutaten platzieren (zum Beispiel Avocado und Surimi-Stäbchen). Danach rollen Sie das Blatt mit Hilfe der Bambusmatte von unten nach oben ein und verkleben die Verbindungsstelle, indem Sie etwas Wasser darauf streichen. Jetzt können Sie die Rolle in mundgroße Stücke schneiden – fertig. 
 

California Rolls:

Diese Sushi-Art wird auch „Inside-Out-Rolls“ genannt. Dabei wird das Prinzip des Maki-Sushis einfach nur andersherum verfolgt. Sie legen also das Noriblatt mit der rauen Seite nach unten auf die mit Frischhaltefolie umwickelte Bambusmatte und bestreichen es wie gewohnt mit Reis. Dann drehen Sie das Blatt um und legen die Füllung wie beim Maki-Sushi mittig auf das Blatt und rollen es der Länge nach von unten auf und verkleben die Verbindungsstelle ggf. wieder mit Wasser. Jetzt ist der Reis außen an der Rolle befestigt (da er so stark klebt, ist das kein Problem) und kann in Sesam oder Kavier gewälzt werden. 
 
Gereicht wird das Sushi immer mit eingelegtem Ingwer, Sojasoße und Wasabi-Paste.  
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