Gesunde Snacks selber machen Gemüsechips

Endlich haben wir den perfekten Begleiter für gemütliche Fernsehabende gefunden: Gemüsechips! Wir erklären, wie sie gemacht werden und warum sie so viel besser sind als die fertigen Kollegen aus der Tüte.

Gemüsechips Gemüsechips © bhofack2/iStock

Gesunde Snacks müssen nicht langweilig sein

Der nächste DVD-Abend mit den Mädels steht an – und die Auswahl der Filme ist da längst nicht mehr der schwierigste Part. Viel größer schwebt die Frage über der Gastgeberin, was man denn zu Essen reichen soll. Snacks gehören zu einem gemütlichen Abend einfach dazu, doch bei den Mädels dominiert die Kalorien-Panik. Eine Rohkostplatte gehört da schon fast ins Filmabend-Standardsortiment. Aber ausschließlich rohes Gemüse in fettreduzierten Quark zu dippen, ist aus kulinarischer Sicht nicht gerade befriedigend.

Gemüsechips

Gemüsechips – das klingt zunächst nicht besonders gesund. Sofort denken wir an die bösen Plastiktüten voller fettiger Kartoffelchips, die so aromatisch riechen, dass uns klar ist: Da sind Geschmacksverstärker im Spiel. Gesündere Gemüsechips gibt es mittlerweile auch fertig zu kaufen – da kann man aber für magere 75 Gramm schon mal drei bis vier Euro auf die Ladentheke legen. Und sowieso wissen wir mittlerweile: Selbermachen ist immer eine gute Idee, da weiß man wenigstens, was drin ist. Allein aus diesen Gründen sind selbstgemachte Gemüsechips schon mal eine bessere Snackvariante als die fettigen Kollegen aus der Tüte. Wird das Gemüse dann noch gebacken, anstatt es zu frittieren, sparen wir dazu noch jede Menge Fett.

Bunte Gemüse-Auswahl

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Rezept: Essbaren Cookie Dough selber machen

Wir haben das Trend-Rezept ohne Ei für Sie.

Zu leckeren Chips können Sie fast jedes Gemüse verarbeiten. So können Sie ganz nach Geschmack eine bunte Variation zusammenstellen. Besonders gerne werden Süßkartoffeln, Möhren oder Pastinaken verwendet, da sie sehr unkompliziert in der Verarbeitung sind und einen leckeren aber zurückhaltenden Eigengeschmack haben. Aber auch Zucchini, Grünkohl, Wirsing, Rote Bete, Aubergine oder Kürbis können zum Snack verarbeitet werden.

Gemüsechips selber machen

Schälen Sie einfach das Gemüse Ihrer Wahl und hobeln Sie es möglichst fein. In einer Schüssel können Sie das gehobelte Gemüse dann mit ein wenig Öl beträufeln, mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken und gründlich vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech werden die Gemüsescheiben verteilt: Achten Sie besonders darauf, dass die Scheiben nicht über einander liegen, da sie sonst nicht knusprig werden. Sorgfalt lohnt sich also beim Platzieren auf dem Blech.

Backzeit kann variieren

Wollen Sie mehrere Gemüsesorten zusammen backen, sollten Sie den Ofen auf rund 140 Grad einstellen und die Chips etwa 50 Minuten lang backen. Grundsätzlich gilt dann aber: Das Gemüse immer im Auge behalten. Die Sorten haben unterschiedliche Garzeiten. Manche sind womöglich früher knusprig und können bereits herausgeholt werden, andere brauchen dagegen etwas länger. Auch ist jeder Ofen anders. Deshalb sollten Sie die Chips sehr individuell behandeln, sodass sie knusprig werden, ohne zu verbrennen. Wichtig ist, zwischendurch immer mal wieder die Ofentür zu öffnen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.