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Wer hat's erfunden? Die Geschichte der Cornflakes
Flakes kennt heute jedes Kind, aber woher kommen sie eigentlich? Ein Zufall führte im 19. Jahrhundert zur Entdeckung der Cornflakes.
1894 blieb gekochter Weizen über Nacht stehen und trocknete ein. Am nächsten Morgen wurde diese Masse gerollt und das Ergebnis waren Flocken, die getrocknet und leicht geröstet, durchaus schmackhaft und auch sehr knusprig waren. Dem amerikanischen Arzt John Harvey Kellogg und seinem Bruder Will Keith Kellog sei Dank. Sie hatten durch diesen Zufallsfund die ersten Cornflakes erfunden.
Damals leiteten die beiden Brüder zusammen ein Sanatorium in Battle Creek, doch mit einem damals üblichen üppigen Frühstück mit Speck, Ei und Brot waren sie nicht zufrieden. Es sollte etwas Vegetarisches und Fettarmes für die Gäste am Morgen sein. Nach der ersten Testrunde mit den sogenannten „Granose“, den ersten Frühstückscerealien der Welt, waren die Patienten begeistert: So ein leichtes Frühstück hatte man noch nie vorher genossen.
Viele Gäste wollten es nach ihrem Aufenthalt im Sanatorium aber auch gerne mitnehmen. So begannen die beiden Brüder eine Packung für Zuhause zu entwickeln. Will Keith Kellogg, der King of Cornflakes, hatte dann bald darauf die Vision, Cerealien über das Sanatorium hinaus zu vertreiben.
Für die 1906 gegründete Kellogg Company wählte er zwar Mais als Grundstoff, dennoch legte er damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der gleichnamigen Frühstücksflocken – und ganz nebenbei revolutionierten die Brüder das Frühstücksverhalten.



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