Gesund und köstlich Erdnussbutter

Besonders beliebt ist Erdnussbutter in den USA. Auf Weißbrot-Toast mit Marmelade gilt die geschmeidige Creme für viele als besonders ungesund. Dabei hat die Erdnussbutter einige tolle Inhaltsstoffe zu bieten.

Gesunde Erdnussbutter Erdnussbutter © Kesu01/iStock

Erdnussbutter nicht nur auf dem Brot

Erdnussbutter auf dem Brot schmeckt einfach lecker, man muss allerdings Lust darauf haben. Denn der Geschmack der Creme ist sehr kräftig und vollmundig – das mag nicht jeder jeden Tag. Zusammen mit etwas Marmelade wird das Butterbrot zu einer klebrig-süßen Kalorienbombe. Aber wir können Erdnussbutter noch für viele andere Gerichte gebrauchen! Pralinen oder Kuchen können damit gefüllt werden, das Buttercreme-Frosting für Cupcakes wird im Handumdrehen veredelt und auch herzhafte Gerichte wie Thai-Curry werden durch Erdnussbutter besonders lecker.         

Erdnussbutter enthält keine Butter

Ganz ohne tierische Produkte kommt die Erdnussbutter aus – Milch ist im Normalfall gar nicht enthalten. Deshalb sind die Begriffe Erdnusscreme oder -mus auch weit verbreitet. Doch der Begriff Butter trifft es ziemlich gut: Die Creme ist sehr streichzart, weich, aber nicht flüssig – wie geschmeidige Butter eben. Die „crunchy“ Version der Erdnussbutter enthält ganze Erdnussstückchen, als "creamy" wird Erdnussbutter bezeichnet, die glatt ist. 

Gesund und ungesund 

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Macht man die leckere Creme selbst, erübrigen sich natürlich Bedenken bezüglich zu viel Zucker oder Konservierungsstoffen im Produkt. Dennoch ist meist Zucker enthalten, damit die nussige Creme ein wenig weicher schmeckt. Zudem enthält Erdnussbutter sehr viele Kalorien und auch Fett – nicht nur das zugefügte Öl zählt dazu, sondern auch die Fette, die sich in den Nüssen selbst befinden. Aber Erdnussbutter liefert uns auch viele gute Inhaltsstoffe: Sie strotzt nur so vor Proteinen, enthält Kalium, Magnesium, Vitamin E und viele ungesättigte Fettsäuren, also „gute Fette“. Experten befinden, dass zwei bis drei Esslöffel der leckeren Creme am Tag durchaus gesund sind.     

Erdnussbutter selber machen

Zutaten:

  • 400 g Erdnüsse in der Schale
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Schälen Sie zunächst die Erdnüsse und entfernen Sie auch die dunkle Haut der Nüsse. Geben Sie die Nusskerne anschließend in eine Pfanne ohne Öl und rösten sie leicht an.   
  2. Achten Sie dabei darauf, dass die Nüsse nicht anbrennen. Sobald sie kräftig nussig riechen, können Sie die Nüsse bereits vom Herd nehmen.
  3. Die gerösteten Nüsse können nun in einen Mixer gefüllt werden. Sie können die Nüsse auch mit einem Pürierstab zerkleinern – füllen Sie sie hierzu in ein hohes Gefäß.
  4. Nun werden die Nüsse zerkleinert. Sobald sie eine grobe Konsistenz haben, können Sie zwei Esslöffel der Nüsse entnehmen und in einem Schälchen beiseite stellen. Die übrigen Nussstückchen werden zusammen mit dem Sonnenblumenöl und dem Salz so lange weiter zerkleinert, bis eine fest-cremige Masse entstanden ist.  
  5. Mixen Sie nun noch zügig den gesiebten Puderzucker unter. Anschließend können die groben Erdnussstückchen untergehoben werden. 

Unser Tipp: Wenn die Erdnussbutter für Sie nicht unbedingt besonders süß sein muss, dann lassen Sie den Puderzucker einfach weg. So sparen Sie noch mal einige Kalorien.