Pilze sammeln Pilzguide: giftig oder essbar?

Pilze sammeln ist im Herbst eine beliebte Beschäftigung. Dabei sollte man allerdings genau wissen, welche Pilze auch wirklich genießbar sind. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps für eine ungefährliche Pilz-Suche.

Pilz-Guide: Lecker oder giftig? Pilzguide: giftig oder essbar? © Foxys_forest_manufacture/iStock

Pilze sammeln im Wald ist ein Spaß für Groß und Klein. Und wenn man genug Pilze gesammelt hat, kann daraus auch noch ein leckeres Essen gekocht werden. Damit das nicht nur wirklich schmeckt, sondern auch bedenkenlos verspeist werden kann, sollten Sie lieber genauer hinschauen, bevor die gefundenen Pilze im Körbchen landen. 

Studieren geht über Probieren

Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie keine Pilze mit, die Sie nicht kennen. Viele leckere Sorten haben optische Doppelgänger, die leider ungenießbar oder sogar giftig sind. 

Alte, überreife Waldpilze lässt man ebenfalls lieber stehen, da sie häufig schon von Insekten befallen sind und auch nicht mehr schmackhaft sind. 

Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger

Der Steinpilz gehört zu den beliebtesten Pilzarten für leckere Ragouts. Es gibt mehrere Arten des Speisepilzes, die für Laien nur schwer zu unterscheiden sind. Als ungiftiger aber sehr bitterer Doppelgänger wird der Gallenröhrling angesehen. Besonders junge Steinpilze ähneln diesem Pilz.

Pilz-Rezepte
Pilpfanne mit Sahnesauce

Bereiten Sie Ihre Pilze lecker zu! 

Bei den Hexenröhrlingen gibt es sogar mehr als nur einen Pilz, der dem Röhrling zum Verwechseln ähnlich sieht. Da wären zum Beispiel der Schönfußröhrling oder der Satanspilz. Beide weisen charakteristische Merkmale des Hexenpilzes auf, sind aber ungenießbar. Das Gift des Schönfußröhrlings ist zwar nicht sehr stark, hat aber eine sehr bittere Geschmacksnote. Der Verzehr des Satanpilzes kann dagegen schon zu Erbrechen und Durchfall führen und sollte dementsprechend vermieden werden.

Ebenso gefährlich kann eine Verwechslung zwischen dem essbaren Champignon und dem giftigen Champignon sein. Die beiden Pilzsorten sind sich leider verblüffend ähnlich. Wer aufmerksam ist, kann die beiden Sorten aber anhand der Gelbfärbung und des unangenehmen Geruches, den der giftige Pilz verströmt, erkennen.

Bei Täublingen ist eine Unterscheidung der verschiedenen Sorten oft schwer. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie sich auf das Sammeln von Frauentäublingen beschränken.

Auch der Pfifferling hat einen bösen Zwilling. Der giftige Doppelgänger ist an seiner weichen und schlaffen Konsistenz und den rötlichen Reflexen zu erkennen. Diese Färbung wird man bei echten Pfifferlingen nicht finden. Schauen Sie sich die Pilze deswegen immer ganz genau an.

In unserer Galerie der Giftpilze können Sie sich die Pilze, die besser nicht in Ihrem Körbchen landen sollten, noch einmal genau ansehen. 

 
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