Das grüne Super-Pulver Alles Wissenswerte über das Super-Food Matcha

Matcha. So heißt nicht etwa ein exotisches Tier aus dem Regelwald, sonder der neueste Food-Trend aus Japan. Doch was genau ist eigentlich Matcha und wie verwendet man das giftgrüne Pulver in der Küche? Antworten und leckere Rezept-Ideen finden Sie hier. 

Alles Wissenswerte über Matcha Alles Wissenswerte über das Super-Food Matcha © bhofack2/iStock

Das Wort Matcha stammt aus Japan, dem Urspungsland des Matcha, und bedeutet so viel wie „gemahlener Tee“. In Japan gehört der Matcha-Tee bereits seit vielen Jahrhunderten zum festen Bestandteil der traditionellen Teezeremonie und soll dabei helfen, sich auf das Eigentliche zu konzentrieren und die einfache Lebensweise wertzuschätzen. Auf der asitischen Insel wird das Pulver traditionell als Tee getrunken und kann so in seiner ganzen Nährstoffvielfalt vom Körper aufgnommen werden. 

Matcha tut dem Körper gut

Auch in Deutschland ist der Matcha-Trend angekommen. Viele Teetrinker probieren Matcha aus und sind begeistert: Nicht nur der Geschmack ist leicht süßlich und herb zugleich, sondern auch die Inhaltsstoffe des Tees, wie Carotin und die Vitamine A, B, C und E, sind Grund genug, den Tee wenigstens einmal zu probieren. Wie auch grüne Tees aus dem Beutel, enthält Matcha reichlich Koffein, das erst während der Verdauung vom Körper aufgenommen wird und so, wie ein pflanzlicher Energydrink wirkt.

Der Herstellungsprozess ist sehr aufwendig

Matcha gehört zu den teuersten Teesorten der Welt – dies liegt an der überaus aufwendigen Herstellung des grünen Pulvers. Wie jeder andere Tee, wird Matcha auf riesigen Tee-Plantagen kultiviert. Erst vier Wochen vor der Ernte bekommt der Matcha Tee seine aufwendige Extra-Behandlung: Die Teepflanzen werden künstlich abgeschattet, damit sich das einzigartige Aroma und die intensive, grüne Farbe bilden kann. Auch nach der Ernte geht die zeitaufwendige Verarbeitung weiter: Die Teeblätter werden gedämpft, getrocknet und von ihrem Blattgerippe befreit. Das, was von dem Tee übrig bleibt nennt man Tencha. Dieser sogenannte Tencha wird im Anschluss von einer kraftvollen Steinmühle pulverisiert und für den Weitertransport verpackt. Wichtig ist, dass das Pulver stehts trocken und lichgeschützt aufbewahrt und transportiert wird. Genau aus diesem Grund findet man Matcha im Supermarkt meist in einer Dose abgepackt oder in kleinen Portionsbeutelchen, die die richtige Dosierung zum Kinderspiel machen.

Getränke mit Matcha:

Rezepte mit Matcha
Matcha-Macarons

Das grüne Matcha-Pulver eignet sich auch hervorragend zum Kochen! Probieren Sie doch einmal diese Rezepte: 

Matcha-Macarons
Matcha-Pasta
Matcha-Kekse

Matcha sollte man klassischerweise mit heißem (nicht kochendem) Wasser als Tee genießen. Dazu das Pulver einfach mit 80 Grad heißem Wasser aufgießen und mit einem speziellen Matcha-Besen aus Bambus schaumig rühren. Meist kann man den Matcha-Besen in einem Set, zusammen mit der passenden Schale und dem Tee-Pulver, kaufen und so auch Zuhause das Gefühl einer klassischen Teezeremonie nachempfinden. 

An heißen Tagen lohnt es sich, das Matcha-Pulver auch mit kaltem Wasser aufzuschäumen und sogar zusätzlich Eiswürfel in das Getränk zu geben. Diese Art von Erfrischung ist einmalig lecker, da sie nicht zu süß schmeckt und für einen extra Energie-Kick sorgt.

Ein Geheimtipp: Alle, die es etwas süßer mögen, sollten Matcha unbedingt mit heißer oder kalter Milch probieren. Ein Teelöffel Zucker macht das Getränk zu einer süßen Belohnung. 

Unsere FÜR SIE Rezepte für Getränke mit Matcha: 

Erfrischende Matcha-Mule 
Gesunder Mandel-Matcha-Shake

 

 
Schlagworte:
Autor:
Maximiliane Landes