Tipps und Tricks

Saftig und aromatisch: Das perfekte Steak

Viele Köche verderben den Brei – oder können das Steak zur Schuhsohle verkommen lassen. Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, gelingt Ihnen ohne viel Aufwand ein Steak, das Sie sich schmecken lassen können.

Perfektes Steak mit Kräutern, Salz und Peffer - So gelingt Ihnen ein saftiges und zartes Steak Saftig und aromatisch: Das perfekte Steak © Kesu01/ Thinkstock

Tipp Nr. 1: Das Fleisch macht die Musik

Wie bei so vielen Dingen ist auch beim Steak die Qualität entscheidend. Ist Steak im Angebot, wirkt sich das vielleicht günstig auf Ihren Geldbeutel aus – Ihr Gaumen hingegen könnte zu kurz kommen. Steaks sollten gut abgehangen sein, das Fleisch eher mürbe und weich. Auch eine schöne Maserung ist ein gutes Zeichen: Das Fett gibt dem Fleisch nicht nur mehr Aroma, sondern auch mehr Saft. Die Fettränder können Sie nach dem Braten bei Bedarf immer noch abschneiden.

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Tipp Nr. 2: Die Größe macht den Unterschied

Verwechseln Sie Steaks nicht mit Schnitzel: Ein gutes Steak ist mindestens zwei Zentimeter dick. Vor dem Braten sollte das Fleisch Zimmertemperatur haben und mit lauwarmen Wasser abgespült und einem Küchentuch trockengetupft werden. Dies führt beim Anbraten dazu, dass das Fleisch sofort mit dem heißen Fett in Kontakt kommt und weniger Saft austreten kann. Ein gängiger Irrglaube ist übrigens, dass sich hierbei die Poren des Steaks schließen – Fleisch hat keine Poren, diese sitzen nur auf der Haut. Trotzdem wirkt es sich positiv auf die Saftigkeit der Steaks aus, wenn die Oberfläche schnell mit großer Hitze versiegelt wird.

Tipp Nr. 3: Mit dem richtigen Öl geht es heiß her

Steaks sollten mit großer Hitze gebraten werden. Aber nicht alle Fette können so hoch erhitzt werden, ohne zu rauchen. Olivenöl ist daher nicht geeignet. Raffiniertes Rapsöl, spezielles Bratöl oder auch Butterschmalz bekommen schnell eine hohe Temperatur. Wer Fan von Olivenöl ist, kann dieses nach dem Braten direkt auf das Steak geben. Durch die Hitze des Steaks gibt das Öl dennoch ausreichend Aromen ab, ohne zu verbrennen.

Tipp Nr. 4: Eisenharte Pfanne für butterweiches Schnitzel

Genau wie das Öl sollte auch die Pfanne zum Braten mit hohen Temperaturen zurechtkommen. Teflon- oder Alupfannen sind nicht geeignet, Eisenpfannen können hingegen sehr heiß werden und halten die Hitze lange und stabil. Ob die Pfanne guss- oder schmiedeeisern gefertigt sein sollte, ist umstritten und letzendlich wohl Geschmackssache.

Tipp Nr. 5: englisch, medium oder well done

Als Fausteregel gilt: Eine Minute Braten pro Zentimeter Fleischdicke ergibt ein englisches, sprich blutiges, Steak. Wer es lieber medium mag, brät so lange weiter, bis das Steak bei der Probe mit dem Finger mittelweich ist. Wer es well done mag, wartet, bis der Widerstand des Steaks noch größer wird. Alles andere ist eine Frage der Übung und des Gefühls. Haben Sie Gäste zu Besuch, braten Sie am besten immer ein Probestück mit an, dass Sie anschneiden können, um den Garpunkt zu überprüfen.

Tipp Nr. 6: In der Ruhe liegt die Kraft – oder im Ofen!

Wenn Ihr Steak den perfekten Garpunkt erreicht hat, sollten Sie ihm eine kurze Ruhepause gönnen. Stellen Sie das Steak dafür auf einem Teller bei etwa 50 Grad in den Ofen. Praktisch: In dieser Zeit können Sie sich um die Sauce und Beilagen kümmern. Nutzen Sie die Bratreste in der Pfanne als aromatische Grundlage für eine einfache Sauce: Geben Sie Zwiebeln hinen und braten Sie diese scharf ein, löschen Sie mit Rotwein ab und verfeinern Sie die Sauce mit etwas Schmand. Kurz aufkochen lassen, abschmecken, fertig!

Tipp: Probieren Sie doch mal die leckere Basilikum-Butter zum Selbermachen aus, um den Geschmack anzurunden.

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