Tipps & Tricks

Lebensmittel richtig einfrieren

Das Tiefkühlfach ist in der Küche ein praktischer Helfer: Nicht nur Vorräte können hier lange haltbar gemacht werden, auch Kräuter und Gewürze bleiben hier frisch und sind das ganze Jahr über verfügbar. Wir geben Tipps, was beim Einfrieren verschiedener Lebensmittel zu beachten ist.

Erbsen und Gemüse in Vorratsdosen Lebensmittel richtig einfrieren © Santje09/ iStock / Thinkstock

Wer viel und gerne kocht, schätzt die Vorteile von Tiefkühlware: Stets verfügbar, lange haltbar und immer frisch. Und wer sich häufige Einkäufe sparen will, kann auch Fleisch, Gemüse und Käse einfrieren – allerdings gibt es hierbei ein paar Kniffe zu beachten.

Fleisch einfrieren

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Wer Hackfleisch gerne auf Vorrat kauft, sollte dieses nach dem Einkauf sofort portionieren und einfrieren. Am besten jeweils 200 Gramm einzeln verpacken, damit bei Gebrauch nicht das ganze Hackfleisch aufgetaut werden muss. Rohes Fleisch sollte nach dem Tiefkühlen nicht noch einmal eingefroren werden, da sich sonst zu viele Bakterien vermehren können. Im Gefrierbeutel oder einem Behälter aus Plastik oder Glas sollte beim Befüllen möglichst wenig Luft verbleiben – sonst kann schnell Gefrierbrand entstehen. Die betroffenen Lebensmittel werden durch Gefrierbrand trocken und verändern sich in Farbe und Konsistenz. Besonders tierische Produkte sollten beschriftet werden, bevor sie im Tiefkühlfach landen. Das Datum, an dem das Fleisch gefrostet wurde und die genaue Fleischsorte sollten vermerkt sein. So können Sie immer das jeweils älteste Fleisch als erstes auftauen.

Käse einfrieren

Je nachdem wie hoch der Wassergehalt im Käse ist, kann das Einfrieren den Lebensmitteln schaden. Denn durch das Frosten dehnt sich das Wasser aus und Käse könnte nach dem Auftauen matschig werden. Wer gerne geriebenen Käse zum Überbacken benutzt, kann diesen problemlos einfrieren, da die Konsistenz beim Backen ebenfalls verändert wird – dem Geschmack tut dies in der Regel keinen Abbruch.

Gemüse einfrieren

Je nach Gemüseart müssen Sie die Lebensmittel unterschiedlich vorbereiten, damit das Gemüse nicht an Geschmack oder Knackigkeit einbüßt. Anders als gekauftes Tiefkühlgemüse können Sie dieses im heimischen Tiefkühler nicht schockfrosten. Das langsame Einfrieren kann bei vielen Sorten zu Schäden in der Zellstruktur führen und sie damit matschig machen. Wir geben Ihnen Tipps für die wichtigsten Gemüsesorten:

Auberginen können mit oder ohne Schale eingefroren, sollten aber zuvor blanchiert werden. Gleiches gilt für Blumenkohl, Kohlrabi, Bohnen, Brokkoli, Fenchel oder Erbsen. Mangold und Spinat sollte grob gehackt werden und ebenfalls etwa 2 Minuten blanchiert werden. Möhren und Porree halten sich am besten in dünnen Scheiben, die Sie auch kurz blanchieren sollten. Meerrettich bleibt am besten gerieben frisch. Rotkohl und Sellerie sollten grob gehackt und in Essigwasser blanchiert werden.

Tipp: Kräuter als Eiswürfel

Tomaten sind besonders schwierig: sie können eigentlich nur roh oder gekocht als Püree eingefroren werden. Kräuter können Sie grob hacken, und zusammen mit Wasser oder Öl in einen Eiwswürfelbereiter füllen. So haben Sie die Kräuter immer schon portioniert zur Verfügung. Kürbis kann sowohl roh in Stücken, als auch püriert als Mus in die Tiefkühltruhe wandern. Unkompliziert ist Spargel: Schälen, eventuell holzige Teile entfernen und in einem Gefrierbeutel einfrieren.

 
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