Vegan leben

Vegan einkaufen: Tipps und Tricks

Heutzutage achten immer mehr Menschen auf eine gesunde Ernährung. Vegetarier entscheiden sich gegen Fisch und Fleisch, die Veganer meiden sogar alle tierischen Produkte. Wer sich für eine vegane Lebensweise entschieden hat, muss gerade beim Einkauf auf vieles achten. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

Vegan einkaufen Vegan einkaufen: Tipps und Tricks © Antonio_Diaz/ iStock/ Thinkstock

Wo gibt es veganes Essen?

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Bio-Läden und Reformhäuser sind beliebte Anlaufstellen für Veggie-Liebhaber. Diese Läden sind jedoch meist sehr teuer und gehen auf Dauer zu sehr ins Geld. Mittlerweile findet man auch in Supermärkten und Drogerien vegane Produkte. Diese sind zwar etwas preiswerter, birgen aber auch Fallen (s. unten). Seit kurzer Zeit können Sie auch online ganz bequem von zu Hause vegane Produkte bestellen, z. B. über www.vegan-wonderland.de. Achten Sie hierbei auf Empfehlungen von Gleichgesinnten oder auf die Bewertungen des Shops. 
 

Zutatenliste überprüfen

Für Veganer ist es besonders schwer Lebensmittel zu finden, die komplett von tierischen Produkten befreit sind. Leider verrät die Zutatenliste auf der Rückseite nicht immer jeden Inhaltsstoff. Häufig wird z.B. Molke in einigen Knabberartikeln als Geschmacksverstärker verwendet. Wer das nicht weiß, hat schneller tierische Produkte zu sich genommen, als gedacht. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich direkt beim Hersteller informieren. Das ist anfangs etwas umständlich und zeitaufwendig, wenn Sie aber erst einmal Ihr passendes Produkt gefunden haben, können Sie es bedenkenlos genießen. 
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Das Rätsel mit den E-Nummern

Neben den offensichtlichen Zutaten tauchen auf der Rückseite vieler Lebensmittel E-Nummern auf. Was sich dahinter verbirgt, ist vielen nicht klar. Da die vegane Lebensweise auf alle tierischen Produkte verzichtet, sollten Sie besonders auf E901, E120 und E542 achten. Dahinter verbirgt sich Bienenwachs, ein roter Farbstoff aus Läusen und Knochenphosphat. Alle weiteren E-Nummern können Sie im Internet einsehen. 
 

Eine gute Alternative

Viele vegane Neulinge stellen sich die Frage, was man eigentlich noch essen kann. Die meisten Rezepte sind nicht auf diese Ernährung abgestimmt. Einige tierfreie Alternativen fühlen sich aber schon länger in den Supermarktregalen zu Hause: 

Milch: Hier wird es den Verbrauchern mittlerweile leicht gemacht. Soja-, Mandel-, oder Hafermilch gibt es in jedem Supermarkt in verschiedenen Geschmacksrichtungen. 
 
Joghurt: Hinter dem Begriff Yofu verbirgt sich ein Joghurtersatz der durch Sojamilch gewonnen wird. 
 
Honig: Auf Süßes müssen Sie nicht verzichten. Probieren Sie doch mal den Agavendicksaft oder den ausgefalleneren Löwenzahnblütenhonig. 
 

Wenn vegan, dann richtig

Eine vegane Lebensweise ist nicht für jeden einfach zu gestalten. Wenn Sie sich jedoch für eine strikte vegane Ernährung entscheiden, dann sollten Sie über den Lebensmitteleinkauf hinaus schauen. Auch bei Kosmetikprodukten und Kleidungsstücken gilt es achtsam zu sein. Nach zahlreichen Protesten und Aktionen gilt seit 1998 in Deutschland zwar ein gesetzliches Verbot für Tierversuche - die Hersteller nutzen aber oft die Möglichkeit ihre Produkte im Ausland testen zu lassen. Besser greifen Sie auf Naturkosmetik zurück. Natürlich gehören bei einem echten Veggie keine tierischen Kleidungsstücke wie Wolle, Leder oder gar Pelz in den Schrank. 
 
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