Ratgeber

Linsen richtig kochen

Diese kleinen Hülsenfrüchte haben es in sich. Linsen sind momentan eine kulinarische Wiederentdeckung. In rafinierten Rezepten sind sie als Beilage, in Hauptgericht oder Suppe zu finden.

Linsen - So kochen Sie kulinarische Linsen-Gerichte einfach und schnell selbst Linsen richtig kochen © marilyna/iStock

Was sind Linsen?

Die Linse ist eine einjährige und krautartige Pflanze und wird 10 bis zu 50 cm hoch. Die traubenartigen Blütenstände enthalten eine bis drei Blüten. Wenn die Hülsenfrucht reift, bekommt die Hülse eine gelbe Farbe. Die Früchte reifen zwischen Mai und September, doch woher die Linse genau stammt ist unbekannt. Man glaubt, dass sie aus dem Mittelmeerraum oder Kleinasien kommt, und seit des Beginn des Ackerbaus eine der fünf wesentlichsten Nutzpflanzen ist. Heute wird die Linse vor allem in Spanien, Argentinien, Chile, Russland, den USA, Kanada und Vorderasien angebaut.

Die Arten und Sorten sind vielfältig, allein in Indien sind über 50 Sorten bekannt. Im Handel sind vor allem verbreitet:

Linsensuppe - Leichte Suppen gegen schwere Kilos

Sie wollen gerne mit Linsen kochen? Hier finden Sie unsere besten Linsen-Rezepte:

Rote Linsen mit Wirsing, Apfel und Datteln
Lammhaxe mit Spinat-Linsengemüse
Lachs mit Pesto-Linsen
Kartoffelsuppe mit roten Linsen

Tellerlinsen

Tellerlinsen sind mit 6 bis 7 mm Durchmesser die größten Linsen und schmecken leicht erdig. Sie kochen sämig-weich und eignen sich deshalb besonders gut für rustikale Suppen und Eintöpfe, aber auch für Aufstriche und Aufläufe.

Rote Linsen

Beim kochen zerfallen rote Linsen sie sehr schnell. Wegen ihrer fehlenden Schale können sie beim kochen den Geschmack der Gewürze annehmen. Rote Linsen haben den Vorteil, dass sie vor dem kochen nicht eingeweicht werden müssen. Sie eignen sich besonders gut für Suppen und Pasten.

Berglinsen

Sie sind kleiner als die Tellerlinsen und sind gut zu erkennen durch ihre helle, rot-braune Farbe. Beim kochen werden sie fester und aromatischer im Geschmack sie eignen sich gut für Salate, Suppen und Keimlinge.

Beluga-Linsen

Die schwarzen Linsen bleiben auch beim kochen noch immer bissfest. Beim Kochen verlieren sie etwas von ihrer tief schwarzen Farbe und werden dadurch dunkelbraun. Sie schmecken kräftig und eignen sich deshalb für Salate oder herzhafte Aufstriche.

Gelbe Linsen

Genau so wie die roten Linsen sind die gelben Linsen geschält und zerkochen sehr schnell. Sie sind ein fester Bestandteil der indischen Küche. Bekannt sind sie dort als "dhal", ein Püree aus gekochten Hülsenfrüchten, das gut gewürzt mit Reis serviert wird.

 
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