Koch-Tipps

Tipps & Tricks rund ums Fondue

Egal ob in der Käse- oder in der Fleischvariante: Das Fondue zählt zu den beliebtesten Festtags- und Silvesteressen der Deutschen. In der kalten dunklen Jahreszeit wird alljährlich das Rechaud hervorgeholt und ein geselliges Beisammensein zelebriert. Wir haben die besten Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt. Ob Neueinsteiger oder alter Hase hier - kann jeder noch etwas lernen.

Käsefondue Tipps & Tricks rund ums Fondue © FooDFactory / iStock

Was Sie immer benötigen

Egal ob Sie eine vegetarische-, fischige, oder die klassischen Fonduevariante bevorzugen, in jedem Fall benötigen Sie ein Rechaud, Brennpaste oder Brennspiritus und ausreichend langstielige Fonduegabeln. Auch Brot und ein winterlicher Salat passen eigentlich immer.  

Käsefondue

Käsefondue-Rezept

Das schweizer Käse-Fondue ist ein Knaller der Saison. Zur kalten Jahreszeit oder an Festtagen schmeckt das Essen besonders gut. Mit simplen Zutaten wie Wein, Brot und Käse kochen Sie ein Festmahl mit jeder menge Spaß für sich und Ihre Freunde. Wir haben das passende Rezept:

Der Klassiker aus den Alpenländern. Ein klassisches Käsefondue gelingt mit nur wenigen Zutaten. Es bedarf lediglich etwas trockenen Weißweins, einer tollen Käsemischung, dem obligatorischen Kirschwasser und natürlich ausreichend Brot. Man rechnet normalerweise 200 g Käse und 200 g Brot pro Person. Bei der Zubereitung des Käse sind einige Faktoren, die den Schmelzvorgang des Käses beeinflussen, zu beachten. Zum einen ist es wichtig darauf zu achten, dass man nur reifen Käse, also mindestens vier Monate gereifte Sorten verwendet - sonst bekommt das Fondue eine gummiartige Konsistenz.

Tricks für optimale Cremigkeit

Sollte die Fonduemasse einmal zu dickflüssig oder zu dünnflüssig geraten, gibt es auch einige schnelle Tricks, die Sie kennen sollten: Generell gilt es Ruhe zu bewahren und abzuwarten, wie sich der Käse entwickelt. Häufig dickt der zunächst sehr flüssig erscheinende Käse noch nach. Dasselbe gilt für zu fest geratenen Käse, durch den Schmelzprozess kann sich auch hier die Konsistenz noch verändern. Sollte dies jedoch nicht passieren, kommt man dem zu dünnflüssigen Käse am besten mit etwas in Kirschwasser oder Weißwein eingerührter Speisestärke (Maizena) bei. Zu feste Masse wird ebenfalls mit Hilfe von etwas Weißwein behandelt. Einfach vorsichtig ein wenig Wein in die Creme rühren. In jedem Falle ist Vorsicht bei der Rettungsaktion geboten. Bitte nur nach und nach "verbessern". Falls ihr Fondue einmal anfängt, sich in seine Bestandteile zu zersetzen, können sie mit etwas Weißwein, Stärke und Zitronensaft kräftig umrühren. Mit etwas Geduld wird wieder eine schöne, cremige Masse daraus.

Fertig ist das Fondue wenn das Fädenziehen mühelos gelingt. Als Getränk gibt es natürlich den auch zur Käsezubereitung verwendeten Weißwein und selbstverständlich Kirschwasser. Zum Schluss noch ein kleiner Geheimtipp: Gegen den tagelang anhaltenden Geruch von Käse in der ganzen Wohnung hilft es einige Zitronen und Orangen gespickt mit Nelken in das Esszimmer zu legen.    

Fleischfondue

Auch das Fleischfondue, in klassischer oder moderner Variante ist nach wie vor ein Garant für gesellige Abende. Doch schon bei der Vorbereitung und Planung gibt es einiges zu bedenken. Die Kernfrage ist: Öl oder Brühe? Hier scheiden sich nach wie vor die Geister - letztlich ist es die persönliche Vorliebe die entscheidet. Welche Wahl Sie auch treffen, Sie sollten in jedem Fall ein Produkt mit neutralem Geschmack wählen. Als Brühe eignet sich zum Beispiel eine Kalbsbrühe, bei den Ölen sind Raps- oder Sojaöl empfehlenswert. Es gibt aber auch immer noch die Fraktion, die ihr Fleisch in richtigem Fett (zum Beispiel Palmin=Kokosfett) gart. Beim Garen in Öl oder Fett kann eine kleine knusprige Schicht mit Röstaromen entstehen, während das Fleisch in der Brühe lediglich gekocht wird. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie das Fleisch nicht in allzu große Stücke schneiden und es gut durchgaren lassen. Zum Fondue sind eigentlich alle Fleischsorten geeignet. Pro Person rechnet man rund 250-300 g.

Die besten Beilagen und Soßen

Was man sonst noch zum ultimativen Fleischspaß braucht ist kurz zusammengefasst - Beilagen und natürlich ganz viele Soßen! Besonders gut eignen sich Brot und kleine Kartoffeln als Beilagen. Die Kartoffeln kann man zwischendurch auch mal in den Fonduetopf tauchen. Salat und Reis sind ebenfalls beliebte Optionen. Als Soßen werden am häufigsten die Klassiker Knoblauch- und Cocktailsauce serviert. Immer häufiger greifen wir aber auch zu Chutneys aller Art und stellen sogar eigene her. Alternativen und Geheimtipps könnten ein Rezpt für eine Creme aus Tapenade, Mandelpüree, Chilli und Knoblauch sein. Als Getränke empfehlen sich Bier und leichte Rotweine.  


Anregungen und Rezeptideen für ein Fondue der besonderen Art finden Sie hier.