Grillen

Tipps für gesundes Grillen

Sobald die Temperaturen steigen, verbreitet sich die Vorfreude auf gemütliche Grillabende. Doch nicht jeder ist der geborene Profi, wenn es „um die Wurst“ geht und gerade am Bratrost kann erstaunlich viel schief gehen. Die Experten von Deutschlands größtem Gesundheitsportal für Phytotherapie, geben fünf Tipps für eine gesunde Grillsaison.

Grill Tipps für gesundes Grillen © Thinkstock

Auf den Grill kommt es an

Vor allem Holzkohlegrills erfreuen sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Grund ist das rauchige Aroma und die unterschiedlichen Temperaturzonen, die durch die Holzkohle hervorgebracht werden können. Viel weniger qualmig und zudem gesünder grillt es sich aber mit einem Gas- oder Elektrogrill. Beide Grillarten haben den Vorteil einer kürzeren Zünddauer und sind schnell einsatzbereit. „Echten Grillfans fehlt mit der Nutzung eines Gas- bzw. Elektrogrills oft das traditionelle Flair, doch der Gesundheit (und den Nachbarn) tut man etwas Gutes“, weiß Gesundheitsexpertin Isabell Goyn. Tropft Fett in die Glut eines Holzgrills, entstehen giftige Stoffe, die das Krebsrisiko erhöhen können.

Gut gewürzt für Geschmack und Gesundheit

Von Fleisch über Fisch bis hin zu bunten Gemüsespießen – gegrillt werden kann alles, was das Herz begehrt. Egal welche Grillzutat gewählt wird, wer beim Würzen  frische Kräuter verwendet, wird nicht nur vom Geschmack begeistert sein, sondern tut auch seinem Körper Gutes. So versprechen Grillwaren gewürzt mit Petersilie eine Extra Portion Vitamin C. Frischer Schnittlauch im Kartoffelsalat regt die Fettverbrennung an, ist reich an Mineralstoffen und wirkt entschlackend und ist ein besonders geeignetes Hausmittel gegen Völlegefühl. Ebenso kann Rosmarin eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darmtrakt haben und ist daher besonders geeignet beim Würzen von fetteren Speisen. Neben dem mediterranen Geschmack besitzt Oregano eine antibiotische Wirkung, stärkt das Immunsystem und ist in Kombination mit Fleisch und Tomaten ein wahrhafter Gaumenschmaus.

Für Fleischliebhaber empfiehlt es sich, möglichst mageres Fleisch in Bioqualität zu brutzeln. Damit es schön saftig bleibt, einfach über Nacht in einer selbstgemachten Marinade einlegen.

Vorbereitung ist alles

Bevor der gemütliche Grillabend mit den Lieben eingeläutet wird, helfen einige Vorkehrungen für einen reibungslosen Ablauf. Mit hitzebeständigen Ölen sollte zunächst der Grill eingepinselt werden, damit das Grillgut nicht darauf kleben bleibt. Ideal ist hierfür Rapsöl, da es nicht oxidiert und unbesorgt hoch erhitzt werden kann. Zur perfekten Ausstattung gehören außerdem eine möglichst lange Grillzange und geeignete Handschuhe, um der Verbrennungsgefahr von Stichflammen zu entgehen.

Diese können durch eine zu hohe Sauerstoffzufuhr entstehen, deswegen ist auch ein windgeschützter und nicht zu weit entfernter Standort für den Grill wichtig.

Perfekt gegrillt und gesund gegart

Die richtige Temperatur zum Grillen ist das A und O, damit sich die Poren beim Steak schließen können und Gemüse die wichtigen Vitamine behält. Wenn der Grill zu heiß ist, werden Fleisch und Pflanzenkost im Handumdrehen schwarz und ungenießbar. Ein guter Trick um die Temperatur zu testen: Die Hand in zwölf Zentimeter Höhe über den Rost halten. Löst ein automatischer Reflex nach ein bis zwei Sekunden das Zurückziehen aus, muss die Hitze verringert werden. Dafür die Kohle auseinanderschieben, den Rost höher hängen bzw. die Temperatur am elektronischen Rad reduzieren. Aluschalen verhindern außerdem den direkten Kontakt mit den Flammen und verhindern das Tropfen von Fett in die Glut.

Wahre Hingucker: Selbstgemachte Drinks und Salate mit Blüten

Eine leichte und leckere Alternative zum allbekannten Nudelsalat, bietet ein bunter Teller voll mit essbaren Wiesenblumen. Nicht nur optisch beeindrucken zum Beispiel Gänseblümchen als Beilage, sie können ebenfalls bei Magen-Darmbeschwerden helfen und den Stoffwechsel ankurbeln. Wer Salate mit Rosenblättern verfeinert, wird überrascht sein von der wohltuenden Wirkung bei kleineren Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Welche Wildpflanzen Sie bedenkenlos essen können finden Sie hier: www.docjones.de

Auch leckere Drinks dürfen zum Sommermenü auf der Terrasse nicht fehlen: Statt zuckerhaltige Getränke aus dem Supermarkt, seine Erfrischungen einfach selbst kreieren: Besonders lecker und erfrischend sind selbstgemachte Limonaden aus Säften und frischen Kräutern: Wer jetzt noch Wiesenblumen in Eiswürfel mit gefriert, lässt die Limonade zum echten Hingucker werden.

 
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