Die gelbe Wunderwurzel Darum ist Kurkuma so gesund

Kurkuma mausert sich vom Insider-Gewürz zu dem neuen Gesundheitstrend schlechthin. In vielen Lebensmitteln ist es bereits zu finden und auch Coffeeshops bieten angesagte Kurkuma-Lattes an. Doch ist der Hype berechtigt? Wie gesund Kurkuma wirklich ist, erfahren Sie hier. 

Kurkuma Wurzel: Was die Heilpflanze alles kann, erfahren Sie in diesem Artikel Darum ist Kurkuma so gesund © pinkomelet/iStock

Herkunft und Anbau von Kurkuma

Die gelbe Wurzel kommt ursprünglich aus Fernost und wird vor allem in China und Indonesien angebaut. Die Kurkuma-Pflanze gedeiht am besten in Gebirgslage, wo sie bis zu einen Meter hoch wächst. Ihr schilfähnliches Aussehen und die leicht orangene Färbung ihrer Blätter, machen die Kurkuma-Pflanze als solche eindeutig identifizierbar. Auch in unseren Gefilden kann Kurkuma angebaut werden. Für eine feine Wurzel in Bio-Qualität der Marke Eigenbau fehlt es allerdings oft an Samen, die in Deutschland schwer zu bekommen sind. 

Anwendungsbereiche

In Indien und China ist Kurkuma bereits seit mehr als 5000 Jahren wichtiger Bestandteil der TCM (Traditionell Chinesische Medizin) und der Ayurveda-Medizin. Über die USA hat das Trend-Gewürz jetzt auch Deutschland erreicht und erlangt auch hier immer mehr Popularität. Obwohl Kurkuma Bestandteil jeder herkömmlichen Currygewürzmischung ist und ihr die gelblich-orangene Farbe verleiht, wird Kurkuma immer öfter auch als reines Gewürz gekauft. Die These, Kurkuma soll heilende "Wunderkräfte" besitzen, macht das Gewürz für viele von uns so interessant. Kurkuma wird ausschließlich innerlich angewendet und verfeinert als Gewürz viele Speisen und Heißgetränke. Wer den leicht erdigen Geschmack des Kurkumas nicht mag, der kann die Wurzel auch als Tablette zur Nahrungsergänzung einnehmen. 

Rezept für Golden Milk
Golden Milk

Dieses Getränk ist ein absoluter Schmeichler: Nach einem üppigen Mahl beruhigt Golden Milk den Magen und schmeckt dazu noch angenehm. Das Rezept finden Sie hier >>> 

Health Benefits von Kurkuma

Viele Studien und Forschungen haben ergeben, dass Kurkuma eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin B6, Kupfer, Mangan und Eisen ist. Außerdem sollen die ätherischen Öle eine antioxidative Wirkung haben und auch vor Krebserkrankungen und anderen schwer heilbaren Krankheiten schützen und diesen vorbeugen:

  • Alzheimer
  • Tumorbildungen
  • Schlaganfall
  • Hezinfakt
  • Lebererkrankungen
  • Darmerkrankungen

Auch bei akuten Beschwerden kann Kurkuma gezielt helfen: 

Tipp zur Einnahme: Der menschliche Magen-Darm-Trakt kann pures Kurkuma nur in Kombination mit Nahrungsfetten (zum Beispiel Kokosöl) und einer Prise schwarzem Pfeffer ordentlich verwerten. 

Frischer Kurkuma 

Seit einigen Monaten gibt es die frische Kurkumawurzel auch in größeren Supermärkten zu kaufen. Das frische Gewürz lässt sich wunderbar in Currys verarbeiten, schmeckt aber auch in Kürbissuppe oder als Golden Milk. Was die richtige Portionierung angeht, empfiehlt es sich, einen Kurkuma-Finger für zwei Personen, beziehungsweise Portionen zu verwenden. Dafür den Finger der Kurkumawurzel grob schälen und direkt im Gericht mitköcheln lassen. Achtung: Die Kurkumawurzel färbt ungemein! Waschen Sie sich nach dem Schälen unbedingt sofort die Hände. Auch Küchengeräte oder Kleidung können schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Kurkuma - gelbe Wunderwurzel?

Ähnlich wie Ingwer, Matcha, Acai und Co. hat auch Kurkuma das Zeug dazu, ein Evergreen in unserer Küche zu werden. Ob in süßen Speisen und Getränken oder ganz klassisch zum asiatischen Curry - das kleine Wundergewürz ist schnell gezückt und peppt das Gericht nicht nur geschmacklich auf, sondern liefert auch Vitamine und gesunde Nährstoffe. Man darf es nur nicht übertreiben, denn der übermäßige Verzehr führt, wenn auch selten, zu Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden. Wie so oft, macht's auch beim Kurkuma die richtige Menge aus.