Einmachen

Jetzt geht's ans eingemachte

Neuer, alter Trend: Lebensmittel einkochen macht nicht nur Spaß, sondern eignet sich toll als schöne und leckere Geschenkidee.

Obst und Gemüse ganz einfach einmachen - Neuer, alter Trend: Lebensmittel einkochen macht nicht nur Spaß, sondern eignet sich toll als schöne und leckere Geschenkidee Jetzt geht's ans eingemachte © Thinkstock

Einkochen, Einmachen oder Eindünsten ist eine Methode, um Lebensmittel durch Erhitzen und Luftabschluss zu konservieren. Heutzutage ist sie nicht mehr so weit verbreitet. Meist kennt man eingemachte Weckgläser von den Großeltern, da diese Methode häufig angewendet wurde, als es noch keine Möglichkeiten zur Haltbarmachung wie heute gab oder aber auch zu Kriegs- und „schlechten“ Zeiten. Doch die alten Rezepte von damals haben sich bis heute bewährt und machen so Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel länger haltbar. Wir geben Tipps, damit das Einmachne gelingt.

Obst, Fleisch und Gemüse einmachen

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Beim Einkochen werden die Lebensmittel, im Gegensatz zum Eindünsten, erst gekocht und dann heiß abgefüllt. Beim Eindünsten werden sie angefüllt, in heißes Wasser gestellt und durch den Dunst gekocht. Zum Einmachen eigenen sich besonders gut Obst, Fleisch und Gemüse. Aber auch Salat kann eingemacht werden. Besonders gut eigenen sich dazu Zuccini-, Sellerie-, Karotten- und Weißkohlsalat. 
Früher war besonders das Einkochen von Kalbsfleisch sehr beliebt. Heutzutage wird das aber nicht mehr gemacht. Die Rezepte aus der schwäbischen Küche werden zwar nach- aber nicht mehr eingekocht.
 

Einmachen – so wird´s gemacht!

Zum Einmachen werden die Lebensmittel vorgekocht oder roh mit ausreichend Flüssigkeit in spezielle Gläser gefüllt und mit Gummiring und Deckel verschlossen. Die Gläser sind im Handel erhältlich. Meist ist sogar noch eine Klammer oder ein Drahtbügel dabei, die beim Einkochen als Überdruckventil funktionieren. 
Die Gläser können im Wasserbad oder im Backofen erhitzt werden. Dabei hat jedes Einkochgut und jedes Rezept seine eigene Temperatur und Minutenzahl. 
Die Einkochzeit für Fleisch beträgt bei 100 Grad ca. 90 Minuten, für Gemüse zwischen 75 und 100 Grad 25 bis 120 Minuten und für Obst bei zwischen 75 und 100 Grad 10 bis 30 Minuten.
Nach dem Abkühlen können die Drahtbügel und Klammern entfernt werden. Die Luft im Glas hat sich während des Erhitzens ausgedehnt und ist entwichen. Durch den Unterdruck, der beim Abkühlen entsteht, werden die Deckel ganz von allein auf die Gläser gedrückt. 
Werden die Gläser kühl und dunkel gelagert, sind sie für Monate bis Jahre haltbar.  Je lockerer der Deckel mit der Zeit wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Eingemachte verdorben ist. 
 

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Obwohl das Einmachen von Lebensmitteln ein bisschen aus der Mode gekommen ist, ist es eine tolle Tradition, der wiederbelebt werden sollte. Denn hübsch verpackt, eignen sich die Weckgläser als neue Geschenkidee für die lieben Freunde. Dabei kann man der Kreativität freien Lauf lassen, die Gläser nett dekorieren, mit Schleifen umwickeln und mit eigenen Produktbeschreibungen verzieren.
 
 
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