Crouffins

Mittwoch, 11. November 2015 - 9:29

Brownies vs. Blondies – Schokoholics aufgepasst!

Brownies oder Blondies - das ist hier die Frage. Kerstin verrät euch ihr Lieblingsrezept.

Ein Stapel mit Brownies Brownies vs. Blondies – Schokoholics aufgepasst! © seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / mona binner PHOTOGRAPHIE

Wir lieben sie doch alle – ultra saftig-schokoladige Brownies! Aber kennt ihr auch Blondies? Das sind sozusagen die Gegenstücke zu Brownies. Einziger Unterschied: diese Mini-Kuchen werden mit weißer und nicht mit dunkler Schokolade gebacken, sind eben blond. Aber mindestens genauso lecker wie die dunklen Schokosünden, finde ich zumindest. Brigitte sieht das etwas anders. Sie mag keine weiße Schokolade, liebt einfach die klassischen Brownies. Das wichtigste, sie müssen schön matschig sein, am liebsten „pur“, oder wenn Walnuss-oder Pekannuss-Stückchen mit drin sind.

Kerstin Görn

Kerstin ist stellvertretende Foodchefin der Zeitschrift FÜR SIE und bringt immer viele Ideen von ihren Reisen mit. Ihr Motto: Fertig gekochte Gerichte mit frischen Zutaten toppen!

Die ersten Blondies habe ich in Australien probiert und war sofort begeistert. In einem gemütlichen Café im Szeneviertel St. Kilda in Melbourne habe ich sie entdeckt – die weißen Brownies – schon beim Anblick lief mir das Wasser im Mund zusammen. Daneben auf der Etagere gleich die klassischen Schoko-Küchlein, davor ein Schildchen, worauf stand „Brownies vs. Blondies“. Natürlich musste ich beide Sorten testen, auch wenn ich am Ende nicht alles geschafft hatte und mit einem glücklich üppigen Bauch und einer Überdosis Zucker aus dem Café ging. Aber ratet mal, wer das Kuchen-Battle gewonnen hat? Hell oder dunkel? Na klar, dieser Punkt ging eindeutig an die Blondies, auch noch mit meinem Nuss-Liebling „Macadamias“ gemacht, obwohl die Dunklen auch echt gut waren. Trotzdem, ich war einfach total begeistert. Mal was etwas Neues!

Brownies mit Peanutbutter

Auch lecker: Cynthias Barcomis Rezept für Brownies mit Peanutbutter 

Habe ich eigentlich schon mal erzählt, dass wir hier in der Redaktion immer gemeinsam Mittag essen? Und zwar am großen Tisch auf dem Flur, genannt „Kombizone“, zwischen Kaffeeküche und Grafik. Das ist total super und macht wirklich gute Laune. Das beste ist, dass es zum Nachtisch meistens eine Kleinigkeit gibt, etwas Süßes. Vorgestern hatte eine Kollegin zwei Tafeln Schoki mitgebracht – weiße Schokolade und Zartbitterschokolade. Dabei kam die Frage auf „was mögt ihr eigentlich lieber?“. Die Meinungen waren geteilt, aber Brigitte war natürlich für die Zartbitter. Mir schoss sofort das „Brownie-Battle“ in Australien durch den Kopf. Welchen Kuchen mag die Redaktion wohl lieber? Ich weiß ja, dass alle Kollegen es lieben, wenn´s frischen Kuchen vom Ausprobieren aus der Versuchsküche gibt, eben ein willkommener Break für die rauchenden Köpfe vom Texten. Also habe ich mit Leona, unserer Auszubildenden, schnell die Kuchen zusammengerührt - gehen echt schnell - und ab in den Ofen! Die Rezepte sind echt unkompliziert.

In der „Kombizone“ auf den Tisch gestellt, schon schauten alle durch die Scheiben ihrer Büros und kamen herausgestürmt. Brownies - so kann der Tag beginnen! Bei diesem Kuchen-Battle gab es allerdings keinen eindeutigen Sieger. Die Kollegen sind von beiden Sorten absolut begeistert, die einen mochten die klassischen Brownies lieber, die anderen standen total auf blond! Also, am besten probiert ihr auch Brownies UND Blondies aus und entscheidet dann selbst! Erst mal der Klassiker.....

Das klassische ultimative Brownie-Rezept:

Für 12 Stück

  • 170 g Butter (Stückchen)
  • 250 g Zartbitterschokolade (grob gehackt)
  • 1 TL Vanilleextrakt (Fläschchen, kein Aroma nehmen!)
  • 100 g weißer Zucker
  • 125 g Bio-Rohrohrzucker
  • 3 zimmerwarme Eier
  • 60 g Mehl
  • 40 g Kakaopulver (kein Instant-Kakao)
  • ½ gestr. TL Salz
  • ½ TL Natron
  • 75 g Walnusskerne (grob gehackt)

Zubereitung:

  1. Boden und Ränder einer quadratische Backform (ca. 23 x 23 cm) etwas einfetten, Form mit Backpapier auslegen. So bleibt das Papier gut in der Form und rutscht nicht dauernd wieder raus.
  2. Butter, Schokolade, Vanilleextrakt und beide Zuckersorten in einem Topf unter ständigem Rühren schmelzen. Topf von der Kochstelle ziehen und etwas abkühlen lassen, zwischendurch umrühren.
  3. Mehl, Kakao, Salz und Natron in einer Schüssel gut vermischen. Sobald die Schokoladen-Mischung abgekühlt ist, Eier gründlich unter die Schokolade schlagen. Aber aufgepasst, die Eier erst zugeben, wenn die Mischung nicht mehr warm ist, sonst werden die Brownies hart. Mehlmischung zugeben und nur ganz leicht untermischen. Die Walnusskerne locker unterheben.
  4. Teig gleichmäßig in der Backform verteilen. Im heißen Ofen (175 Grad, Mitte) ca. 20 Minuten backen. In der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Kuchen etwas vom Rand lösen, dann vorsichtig mit dem Papier herausheben. In Stücke schneiden. Lecker!!!!

Das Rezept für die Blondies verrate ich euch >> hier