Crouffins

Mittwoch, 2. Dezember 2015 - 10:54

Schnelles Granatapfel-Trifle

Granatapfelkerne übrig? Ihr vielleicht nicht, wir aber schon.... und ruck-zuck entstand unser Blitzrezept: Granatapfel-Trifle

Granatapfeldessert in Gläschen Schnelles Granatapfel-Trifle © intophoto

Oh, die schönen Granatapfelkerne, Brigitte hat euch ja ihre beste Methode gezeigt, wie man dem Granatapfel Herr wird. Und Pedro, unser Fotograf , hat alles in Bildern festgehalten, Step by Step, damit ihr es super easy nachmachen könnt.

Kerstin Görn

Kerstin ist stellvertretende Foodchefin der Zeitschrift FÜR SIE und bringt immer viele Ideen von ihren Reisen mit. Ihr Motto: Fertig gekochte Gerichte mit frischen Zutaten toppen!

Tja, aber was machen wir nun damit, beim Fototermin schnell ein paar wegknabbern oder mit Joghurt genießen, dazu fehlt die Zeit. Denn wir sind schon wieder an der nächsten Idee für euch dran und müssen vorbereiten.

Also funkelten die kleinen „Rubinsteinchen“ in der Schüssel so vor sich hin. Ab in den Kühlschrank? Ach nee, da kam mir die Idee: Mensch, die köstlichen Granatapfelkerne, damit mache ich jetzt schnell noch ein Dessert. Ist doch schade drum, die sind jetzt super reif, so saftig und köstlich süß!

In der Versuchsküche herumgeschaut, oh ja, da ist ja noch ein Pavlovaboden, den ich für eine Produktion gebacken hatte. Der war ja auch noch übrig. Den kann ich doch zerbröseln. Baiser und Granatapfel, das passt doch schon mal.

Tiramisu

Noch eine festliche Dessert-Idee: Tiramisu ohne Ei und Alkohol

Dann den Kühlschrank aufgemacht, Joghurt, Sahne und Mascarpone - mh, was nehme ich? Ach, einfach Sahne - und die mit Vanillezucker steif schlagen.

So, Kerne, Baiser, geschlagene Sahne, was passt noch? Backschrank auf, Nüsse? Nö, passt nicht. Schoki vielleicht, ein bisschen „Schwarzwald-Style“, ja, ein Hauch, ich entscheide mich für die Zartbitter-Schokoraspel.

Tja, das ist es, jetzt nur noch schichten. Saftgläser, ach nein, Teegläser aus dem Schrank geholt. Pavlovaboden zerbröselt und etwas davon erst einmal darauf verteilt. Dann ordentlich Granatapfelkerne, dann Sahne, wieder Baiserbrösel, etwas Schokoraspel, wieder Sahne und Granatapfelkerne geschichtet. Ich brauchte doch noch etwas mehr Saft, es muss ja ein bisschen durchsabschen, also hab ich noch einen Granatapfel ausgepresst und den Saft drübergegossen. Fertig!

Und wer hat´s gegessen? Unsere Kollegen, die gegenüber unserer Versuchsküche ihr Büro haben. Einer nach dem anderen kam in die Küche, Glas leer, und schwärmte. Auch die nicht so Kochaffinen meinten, das kann ich doch auch, oder? Aber so was von...

Das Rezept für das Granatapfel-Trifle

Für 6 Portionen

  • 3 Granatäpfel
  • 300 g Sahne
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • ca. 70 g Baiserbrösel (kann man auch aus gekauften Baisertupfen/-wellen machen)
  • 2-3 EL Schokoraspel (Zartbitter)

Zubereitung

  1. 2 Granatäpfel wie Brigitte entkernen, einen halbieren und auspressen. Sahne steif schlagen, dabei den Vanillezucker einrieseln lassen.
  2. Hälfte der Baiserbrösel auf 6 Gläser verteilen, Hälfte Kerne darauf geben. Dann Hälfte der Sahne, Brösel, Schokoraspel, Rest Sahne und Grantapfelkerne darauf schichten. Jeweils etwas Saft darübergießen. Etwas durchziehen lassen. Man kann es aber auch gleich „verputzen“.... Und mit einem Schuss Cassis oder Cointreau im Saft bekommt das Ganze noch einen kleinen „Schwips“.