Crouffins

Montag, 7. Dezember 2015 - 9:08

"Weihnachtsplätzchen" von Angelika Schwalber

Rezeptbücher für Weihnachtsplätzchen gibt es wie Sand am Meer - sich für das Richtige zu entscheiden, fällt entsprechend schwer. Wir stellen euch deshalb unseren Redaktions-Lieblinge vor: das Buch "Weihnachtsplätzchen" von Angelika Schwalber. 

Buchcover "Weihnachtsplätzchen" "Weihnachtsplätzchen" von Angelika Schwalber © intophoto

Es weihnachtet sehr! Bei uns in der Redaktion jetzt schon zum zweiten Mal. Denn gebacken wird bei uns ja schon im Sommer, wenn wir die ersten Weihnachtskreationen für unser großes Plätzchen-Extra ausprobieren, die Rezepte verfeinern und perfektionieren. Oh ja, ich sag euch, da kommt dann schon mal bei 25 Grad so richtig Weihnachtsstimmung auf! Nun ist langsam wirklich soweit, dass man selbst Plätzchen für Weihnachten backen kann und bekommt wieder richtig Lust auf selbstgebackene Kekse. Auch meine Tante Edeltraud liebt sie, ich muss mich langsam sputen...

Kerstin Görn

Kerstin ist stellvertretende Foodchefin der Zeitschrift FÜR SIE und bringt immer viele Ideen von ihren Reisen mit. Ihr Motto: Fertig gekochte Gerichte mit frischen Zutaten toppen!

"Süße Versuchungen“ - von klassisch bis modern

Jeder von euch hat bestimmt einige Lieblingsplätzchen-Rezepte, die jedes Jahr wieder gebacken und in großen Keksdosen verstaut werden. Ich überlege mir natürlich immer wieder neue Kombinationen für die FÜR SIE-Leserinnen, habe aber auch so meine Klassiker, die ich privat jedes Jahr backe. Ich schwöre zwar auf meine alt vertrauten Rezepte, lese mir aber immer wieder gerade die traditionellen Rezepte anderer durch, um eventuell meine Klassiker noch zu optimieren. Was wird anders gemacht, gibt es Variationen?

Da kam mir das neue Backbuch „Weihnachtsplätzchen“ von Angelika Schwalber gerade recht! Hier findet man 80 „süße Versuchungen“ - von klassisch bis modern - schon beim Durchblättern bekommt man richtig Lust auf´s Backen!

Ich war begeistert. So schöne Fotos, jede Plätzchensorte ist super stimmungsvoll fotografiert, alle sehen sooo köstlich aus, da will man sofort „zugreifen“, alle nachmachen! Bei mir backt das Auge immer mit, denn ich versuche ja auch meine Leser optisch zu verzaubern. Und ich muss sagen, das ist hier perfekt gelungen, jeder Keks steht für sich, erzählt eine kleine Geschichte!

Die Autorin Angelika Schwalber ist gelernte Konditorin, dabei ist das Plätzchenbacken ihre größte Leidenschaft, und das merkt man. Für mich besonders spannend, denn gerade einer Fachkraft mag man gern mal „über die Schulter“ schauen, in die Backstube begleiten.

Was steht drin?

Schon das Buch-Cover ist wunderschön. Dunkelblau-festlich, mit traumhaften Plätzchen, goldenem Schriftzug und kleinen Glitzersternchen und -schneeflocken. Ich finde, auch etwas zum Verschenken! Innen startet das Buch mit einem kleinen „Back-Einmaleins“. Hier findet man wichtige Infos über die Backzutaten und clevere Tipps und Tricks, damit alles gelingt. Diese sind Schritt für Schritt bebildert, da kann nichts mehr schiefgehen. Ein gelungener Einstieg, wie ich finde! Super fand ich den Tipp, den Spritzbeutel beim Füllen unten mit einer Wäscheklammer zu schließen, damit nichts rausläuft! Eigentlich ganz easy! Auf den nächsten Seiten findet man die „Klassiker“, wie z. B. Zimtsterne, Heidesand, Vanillekipferl, jeweils immer mit mindestens einer Variation. Gute Idee! Gefolgt von der Kategorie „Pimp your Plätzchen“ , wo sie optisch mit Glitzerperlen, Goldpuder, Matchatee-Pulver und Gojibeeren „aufgerüscht“ werden. Sehr edel und fein! Die letzte Gruppe sind „Plätzchen aus aller Welt“, die ich super spannend finde, da ich dort auch welche gefunden habe, die ich noch nicht kenne. Und, wenn ich es noch schaffe, die italienischen Zitronentaler (Citronelli) und das Shortbread „Threesome“ nachbacken werde.

Plätzchen mit Feigencreme

Wir haben die besten Weihnachtsplätzchen für euch in unserer Galerie zusammen gestellt.

Die Rezepte sind klar aufgebaut, stehen im Buch immer links, rechts dazu gleich das Foto der jeweiligen Sorte(n), so dass man alles gut verfolgen kann. Die Zutaten sind jeweils extra herausgestellt, mit Pünktchen umrandet, das erleichtert den Einkauf und das Abwiegen der Zutaten, bevor es losgeht. Allerdings sind nur etwa 2/3 der Plätzchen fotografiert, ich hätte mir gewünscht, dass alle Plätzchenrezepte mit Foto wären.

Da mein Herz für Zimtsterne schlägt, ich sie jedes Jahr backe, musste ich sie natürlich das Rezept von Angelika Schwalber ausprobieren. Und den Heidesand liebe ich, geht schön schnell, schmeckt schön buttrig und es ergeben viele. Das Rezept habe ich auch ausprobiert, auch, weil ich die Nougatfüllung und den rosa Zucker interessant.