Crouffins

Mittwoch, 12. August 2015 - 10:58

Burger vom Plancha-Grill

Er ist knallig rot, ruck-zuck heiß und ein toller Grillmeister: der Plancha-Grill der französischen Firma Verycook. Wir haben den heißen Typen in der Redaktion getestet

gegrillter Burger mit Rucola und Käsecreme Burger vom Plancha-Grill © intophoto

Zum ersten Mal haben wir die kunterbunten Gas-Grills im letzten Jahr entdeckt – und fanden sie auf Anhieb sympathisch! In sonnengelb, tomatenrot, knallig türkis oder auch ganz schlicht in silber oder schwarz sind sie hippe Gartenbewohner.

Das große Pluspunkt von Gasgrills ist ja: Sie sind sofort heiß und man muss nicht stundenlang warten, bis die Kohle endlich ihren aschgrauen Überzug hat, der die perfekte Temperatur ankündigt. Der Plancha-Grill hat noch Gourmet-Extra: es gibt zwei individuell beheizbare Zonen, so dass man zum Beispiel links etwas warm halten kann, während rechts noch der Turbo an ist.

Brigitte Kesenheimer

Brigitte ist Food-Chefin der Zeitschrift FÜR SIE und probiert total gerne Neuheiten (egal ob Produkte oder Restaurants). Ihre Kollegen freuen sich immer über ihre schnellen, unkomplizierten Rezepte für den Feierabend

Aber fangen wir von vorne an: der Lieferung. Als das Paket mit unserem knallroten Model ankommt, sind wir baff. So schwer!! Wobei das vor allem an der Grillplatte aus gewalztem Stahl liegt – die wiegt gefühlt ne Tonne. Und muss beim Aufbauen noch aufgesetzt werden. Also nichts, was frau mal so eben aufbaut. Ich hab‘ erst mal Kerstin zu Hilfe gerufen… 

Eine Gasflasche hatten wir noch, also konnten wir den Plancha-Grill gleich anschließen. (Ich muss zu meiner Schande gestehen: Von Gasgrills habe ich mich immer fern gehalten, daher musste ich Kollege Thomas um Hilfe bitten. Beim nächsten Mal bekomme ich es aber garantiert selbst hin. Ist nämlich gar nicht so schwer!) Alle weiteren Utensilien wie Schlauch und Klemmen waren im „Grill-Paket“ enthalten. Lief also!

planchagrill

Unser Testmodell: Verycook Plancha-Grill in der Farbe „veryspicy“ für etwa 370 Euro. Das Modell mit einer emaillierten (schwarzen) Grillplatte kostet rund 460 Euro. Die Luxusversion mit Edelstahl-Platte etwa 550 Euro. Alle Farben und Platten erhältlich über www.verycook.de.

Und wie war das Grillergebnis? Alles gut! Vor allem, wenn man viel Kleinteiliges wie Gemüse, Garnelen oder Früchte grillt - die fallen sonst ja gerne mal in die Glut. Damit das Grillgut nicht ansetzt, musste immer wieder etwas Öl auf die Platte. Überschüssiges Öl und auch alles was während des Grillens an Flüssigem entsteht, läuft übrigens in eine Auffangrinne auf der Rückseite der Grillplatte.

Besonders praktisch ist der Grill auch beim Burger-Braten. Man kann auf der 60 x 40 cm großen Platte locker für fünf bis sechs Personen Fleisch und Gemüse auf der einen Seite braten, während man (auf kleinerer Stufe) auf der zweiten Temperaturzone die Brötchen röstet (das passende Rezept dazu findet ihr hier).

So und jetzt kommen wir zum etwas mühsamen Teil des Grillabends: dem Putzen. Es blieb einiges an „Bratsatz“ auf der Platte zurück und obwohl wir gleich im heißen Zustand mit Wasser „abgelöscht“ haben, mussten wir hinterher noch ordentlich schrubben, bis sie einigermaßen sauber war. Und blitzblank wie am Anfang wird sie sicherlich nie wieder…

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Fazit: Optisch ist der Outdoor-Grill ein Garten-Highlight. An der Zubereitung gibt es nix zu meckern. Beim Reinigen waren wir aber etwas enttäuscht (wenn es einen tollen Tipp gibt, bitte unbedingt in die Bedienungsanleitung mit aufnehmen). 
Und noch ein kleiner Hinweis: Der Grill wird auch auf der Unterseite ordentlich heiß. Daher immer einen hitzeunempfindlichen Untergrund aussuchen!

 

Sommer-Burger deluxe mit gegrillter Aubergine und Feta-Creme

Für 4 Portionen:

  • 
1 Knoblauchzehe

  • 4 Stiele Minze
  • 
600 g Rinderhackfleisch
  • 
Salz

  • Pfeffer

  • ½ Aubergine
  • 
1 große Tomate

  • 8 Stiele Petersilie

  • 150 g Feta

  • 4 EL Öl
  • 
4 Burgerbrötchen mit Sesam

  • 4 EL feuriges Tomaten-Ketchup (z.B. Ketchup „Hot“ von Thomy)

  • 1 Hand voll Rucola


Zubereitung:

  1. Knoblauch schälen, fein hacken. Minze waschen, trocken schütteln und ebenfalls hacken. Beides mit dem Hackfleisch verkneten. Mit Salz und Pfeffer ca. 1 Minute kräftig kneten. Hackfleisch zu vier Pattys (also ca. 2 cm hohen, runden Frikadellen) formen. Auf Frischhaltefolie ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Aubergine waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden. Von beiden Seiten salzen und ca. 15 Minuten stehen lassen. Tomate in 8 Scheiben schneiden.
  3. Petersilie waschen und trocken schütteln. Blättchen abzupfen und hacken. Feta zerbröseln, mit Petersilie, 2 EL Öl, Salz und Pfeffer möglichst glatt verrühren.
  4. Auberginen mit Küchenpapier trocken tupfen. Auberginen und Tomaten mit 2 EL Öl bepinseln. Fleisch bei hoher Temperatur 6-8 Minuten grillen. Auberginen ca. 2 Minuten grillen. Die Brötchen-Hälften bei kleiner Hitze von beiden Seiten kurz rösten.
  5. Die Feta-Creme auf die unteren Brötchen-Hälften streichen. Mit Fleisch, Auberginen- und Tomatenscheiben belegen. Ketchup darauf klecksen. Mit Rucola und den oberen Brötchenhälften enden.

Mein Tipp: Die Burger-Pattys lassen sich mit einem Patty-Presse schön rund und gleichmäßig formen. Außerdem entstehen dadurch kleine „Erhebungen“, so dass auch auf einer Stahlplatte das typische Grillmuster entsteht.

Ihr sucht noch nach passenden Rezepten? Dann stöbert mal in unseren besten Grillrezepten!