Crouffins

Montag, 3. Oktober 2016 - 16:59

6 Reisetipps für das Salzburger Land

Kerstin hat die besten Restaurants und die schönsten Hotels im Salzburger Land für euch ausfindig gemacht!

Salzburger Land kulinarisch 6 Reisetipps für das Salzburger Land © Kerstin Görn

Faszination Salzburger Land – nicht nur im Winter eine Reise wert, auch der Sommer und besonders der Frühherbst lockt mit vielen Überraschungen und schönen Momenten, kulinarisch wie sportlich und mit Sonnenschein-Garantie!

Kerstin Görn

Kerstin ist stellvertretende Foodchefin der Zeitschrift FÜR SIE und bringt immer viele Ideen von ihren Reisen mit. Ihr Motto: Fertig gekochte Gerichte mit frischen Zutaten toppen!

Ja, mein Salzburger Land. Schon als Kind hat mich diese Gegend fasziniert. Mit meinen Eltern fuhren meine Geschwister und ich regelmäßig in den großen Ferien in die Nähe von Salzburg, an den Hintersee, wo wir ein kleines Häuschen gemietet hatten. Jetzt, Jahre später, ist es auch mit meinem Mann und Murphy, unserem Welshterrier, schon oft Ziel unserer Ferien gewesen. So auch in diesem Jahr. Und wir lieben es, in diesem Bundesland ein bisschen herumzufahren, um neue Spots kennenzulernen...

Hier sind meine Restaurant- und Hoteltipps für euch!

GOLDEGG- Salzburger Land

Startpunkt unserer Reise ist Goldegg am Böndlsee. Im Hotel SEEBLICK, einer Oase der Ruhe, waren wir schon öfter. Nur der See und ein familiäres 4-Sterne Hotel, 6 km entfernt von der normalen Zivilisation – herrlich! Dieses Idyll liegt oberhalb des Salzachtals, gut eine Autostunde südlich von Salzburg. Hier gibt es keinen Durchgangsverkehr, keine Hektik und keinen Lärm. Eine wirklich einzigartige Lage, an einem Ort, der irgendwie paradiesisch wirkt. Dazu ein Naturhotel, das neben dem See auch Wellness und ein Schwimmbad im Haus zu bieten hat. Für mich ideal zum Runterkommen und zum Genießen. Dazu dieses Alpenpanorama und – das darf natürlich auch nicht fehlen - kleine kulinarische Köstlichkeiten. Mein Highlight: Das Salat-Büffet mit hausgemachtem Rettich- und Zucchinisalat in leichtem Joghurtdressing. Obendrauf kommt noch Kürbiskernöl - köstlich! Neben dem Abendmenü mit kreativer österreichischer Küche kann man aber auch Schmankerls à la Carte bestellen. Mein Favorit ist das Cordon Bleu, gefüllt mit regionalem Bergkäse und Schinken. Die Panade ist klassisch und natürlich selbst gemacht. Jeden Freitag ist Grillabend mit vielen Spezialitäten auf der großen Terrasse mit Blick auf den See und die Salzburger Berge. Einfach wunderschön! Und Familie Kößner sorgt für familiäres Flair. Das einzige Hotel hier direkt am See. Ein wirklicher Geheimtipp. Noch!

Hotel Seeblick, Mitterstein 2, A-5622 Goldegg, www.hotelseeblick.at

ST. VEIT- Salzburger Land

Gleich nebenan im Luftkurort St.Veit besuchen wir Vitus Winkler im Verwöhnhotel SONNHOF. Ein österreichischer Kollege hatte mir diesen Tipp gegeben. „Wenn du in der Nähe bist, musst du unbedingt bei Vitus essen“. Und das taten wir jetzt auch, denn beim letzten Urlaub hatten wir es nicht geschafft. Vitus kommt aus St.Veit, ist Diplom-Sommelier, Hotelier und Koch. Und wirklich, er kocht genial und auch die Weine dazu stimmen. Hier im Sonnhof kann man wertvolle Haubenküche genießen. Vitus kreiert wahre Kunst. Kunst, die feine Geschichten auf Tellern erzählt und mit Kräutern und Blüten aus dem eigenem Garten verfeinert ist. Seine Speisekarte? Das Überraschungsmenu! Man wählt zwischen vier oder sechs Gängen, wird gefragt, was man nicht mag und ob es mehr Fisch oder mehr Fleisch sein soll. Das war’s. Überraschend halt. Ja, aber was Vitus dann zu bieten hatte, ließ an Wünschen nichts offen. Zum Start eine Amuse-Gueule-Auswahl mit regionalem Schinken, gebratenen und gefüllten Wurstscheiben auf Spießen, selbstgemachtes Schmalz im Markknochen angerichtet und dazu frisch gebackenes Brot. Danach der „Waldspaziergang“ mit Wildravioli, Saibling, der am Tisch geräuchert wurde und zweierlei vom Lamm – einfach genial! Und alles so super schön serviert, sogar das Geschirr ein Traum!

Vitus Winkler schafft es, einem die Küche des Pongaus in 4 oder 6 Gängen exzellent näher zu bringen. Er kocht mit Liebe und Leidenschaft. Seine Gerichte sind bodenständig , aber dennoch gehoben, unkompliziert und trotzdem anspruchsvoll, raffiniert und überraschend zugleich – kurz gesagt: perfekt! Seine zwei Hauben hat er verdient bekommen. Er gehört zu den Jeunes Restaurateurs d´Europe, einer Vereinigung junger ambitionierter Köche, hier in Österreich bekannt als JRE.AT, die die österreichische Küche wundervoll mit Tradition und neuen Einflüssen verknüpft. Mit Betonung: alles aus der Region! Sehr spannend. Ein bisschen „Fusion made in Austria“. Ich fand es genial, denn es ist Sterneküche zum fairen Preis. Nächstes Mal kommen wir wieder, vielleicht auch gleich mit Übernachtung. Die Seele des Hotels ist nämlich seine super herzliche Frau Eva-Maria, die wir auch kennengelernt haben! Tipp: Reinschmecker-Menü beachten!

Hotel Sonnhof, Kirchweg 2, A-5621 St. Veit im Pongau, www.verwoehnhotel.at

LEOGANG – Salzburger Land

Nach Goldegg und St.Veit im Pongau zog es uns erstmals in die nur gut 45 km entfernte Region um Leogang. Mein Mann brachte mich darauf, denn er war dort schon selbst für Produktionen mit Fußball-Bundesligisten, wie dem HSV oder Werder Bremen, die dort ihr Sommer-Trainingslager abhielten. Leogang ist eigentlich bekannt für Ski-Urlaub und im Winter mit 270 Kilometer Skipiste und über 70 Liftanlagen das inzwischen größte Skigebiet Österreichs, zusammen mit Saalbach, Hinterglemm und Fieberbrunn. Den Rest des Jahres werden die Pisten von den Mountainbikern genutzt. Hier entstand in den letzten Jahren der größte Bikepark Mitteleuropas. So ist nun auch diese Region im Sommer sehr attraktiv geworden. Wandern, Golfen und Mountainbiking zählen zu den Top-Sportarten in dieser Gegend. Unser Ziel war zunächst der LÖWE. Dieses außergewöhnliche Hotel befindet sich gleich am Ortseingang von Zell am See aus kommend. Außergewöhnlich deshalb, weil es einige Zimmer mit offenem Kamin sowie mit Sauna auf dem Balkon und Sicht auf die Alpen hat. Ein Traum! Auch sonst hat das Haus der Familie Madreiter einiges zu bieten. Neben der stylischen Bar, der Lions Lounge mit einer großen Auswahl an regionalen Bränden, Whiskeys oder Grappas, gibt es hier auch eine begehbare Vinothek, in der fachgerecht über 2000 Weine lagern. Der Clou: Man kann hier, wenn man eine Flasche Sekt oder Champagner ordert, sie eigenhändig mit dem Säbel à la Sansibar öffnen. Ich hab´s probiert, echt schwer! Und was ich nicht wusste: Der Säbel muss immer stumpf dafür sein...
Ganz besonders hat mir der hier kreierte Cocktail mit dem Bio-1310 Wodka, Gurke und Melone, gefallen, der gleichzeitig der Sommerdrink des Jahres des Hotels war. Köstlich erfrischend - nicht nur abends. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit vom großen Trubel sucht, ist im „Löwen“ genau richtig. Im „Leonarium“, einer Art Bungalow auf dem Dach, kann man nach dem Saunagang oder einer super entspannenden Gesichtsbehandlung auf der Liege relaxen und den Ausblick auf die Steinberge genießen. Wow!


Oder sich einfach mal schnell im kleinen Naturbadeteich draußen am Hotel erfrischen – immer mit Blick auf die Berge. Beim Küchenchef Albert Dschulnigg weiß man eigentlich nicht so genau, für welche Leidenschaft sein Herz höher schlägt. Zum einen verwöhnt er seine Gäste täglich mit einem 5-Gänge Menü mit alpiner Gourmetküche, zum anderen hat er sich auch als Künstler einen Namen gemacht. Als Popart-Künstler, porträtiert er gern prominente Gesichter im Stil „Andy Warhols“. In der Malerei sucht er die Ruhe und Abwechslung vom Job, bleibt aber in dieser Ruhe gleichzeitig kreativ. So schmücken Bilder von Marylin Monroe, den Beatles und Albert Einstein die Wände des Hotels. Und bald auch ein Udo Lindenberg, für den er früher mal in Berlin kochte. Der Sänger hat es ihm angetan. Sein Porträt ist gerade fertig. Mein Tipp: Morgens in einer Art offenen Outdoor-Hütte draußen frühstücken, mit den Bergen im Hintergrund. Und durch das familiäre Flair fühlt man sich hier wie zu Hause!

Hotel Löwe, Leogang 119, A-5771 Leogang, www.Loewe.at

Übrigens: Gleich nebenan befindet sich der KIRCHENWIRT, das älteste Wirtshaus des Salzburger Landes von 1326 und dazu noch eine Art Gourmet-Wirtshaus. Das vermutet man ja in so einem urigen Gasthaus rein gar nicht. Der Kirchenwirt in Leogang ist ebenfalls Mitglied der JRE.AT. Kein Wunder, denn hier gibt es meine österreichischen Lieblingsgerichte, wie Tafelpitz, die hier als „Noble Kost“ betitelt ist oder das Wiener Schnitzel, als Altwiener Kaiserschnitzel auf der Karte - so lecker gekocht und liebevoll serviert. Es wir aber auch immer ein 6-gänge Menü, das K1326, angeboten, aus dem man aber auch eine der Komponenten probieren kann. Ich habe daraus die Vorspeise „Wilde Zeiten“ mit Wildravioli und Wildessenz sowie den Tafelspitz probiert. Mein Mann die handgedrehten Teigtaschen und das Kaiserschnitzel, bei dem noch Kräuter mit in der Panade waren – lecker! Wir konnten draußen sitzen, direkt vor dem Kirchenwirt, wo man das ruhige Idyll des Ortes hautnah einatmen konnte. Also, solltet ihr das Schild der Jeunes Restaurateurs erblicken: Einfach immer einkehren, da kann man nichts falsch machen! Das K1326 ist ein Familienbetrieb und wird von den Geschwistern Barbara Kottke und Hans-Jörg Unterrainer geführt. Letzterer bekam übrigens 2015 die Auszeichnung „Wirt des Jahres“!

Hotel Kirchenwirt, Leogang Nr. 3, A-5771 Leogang, www.hotelkirchenwirt.at

 

Sport und Freizeit im Salzburger Land


Nach so vielen kulinarischen Köstlichkeiten ist Bewegung angesagt! Und Möglichkeiten zum Wandern, Golfen und Radfahren gibt es hier reichlich! Die Gegend um Leogang bietet sechs Golfplätze, die im Umkreis von 25 km liegen. So z.B. der Golfclub Gut Brandlhof. Hier konnten wir unseren Welshterrier Murphy mit auf die Runde nehmen. Es gibt sogar ein E-Golfcart für Vierbeiner. Ein eher seltenes Angebot in Golfclubs, aber prima. Der Kurs liegt malerisch schön im Pinzgauer Saalachtal. Das Wasser spielt auf dem eher flachen 18-Loch-Championship Course dann eine bedeutende Rolle. Bitte genügend Bälle einpacken! Die Saalach kreuzt den Weg auf vielen Wegen und schluckt dabei gern die Bälle. Wir spielten an diesem Tag knapp vier Stunden und waren begeistert von diesem Platz mit Alpenpanorama. Der Kurs ist fair, nicht zu schwer, eher flacher und mit herrlichem Rauschen der Saalach. Manche Hotels, wie auch „Der Löwe“, bieten bis zu 30% Nachlass auf das Greenfee, wenn man dort übernachtet. Kein alltäglicher Service, den man als Golfer sehr gern annimmt. Ähnlichen Rabatt gibt es auch im Golfclub Urslautal in Maria-Alm, der auch nur gut 25 Minuten entfernt liegt. Dieses Golf-Arrangement bietet auch das Hotel „Rupertus“ an, wovon ich euch gleich noch berichte. Also ruhig mal in den Hotels nachfragen. Übrigens: Man bekommt auch eine Löwen Alpin Card mit anderen Vergünstigungen, die sich lohnen!

Golfclub Gut Brandlhof, Hohlwegen 4, 5760 Saalfelden, www.brandlhof.com

Ach ja, bevor man wieder ins Hotel Löwe zurückfährt, sollte man vielleicht einen Einkehrschwung nur unweit weg nicht verpassen – wir taten es nach unserer Golfrunde. Hinein in die BACHMÜHLE - hier gibt es den vermutlich besten Kaiserschmarrn. Nicht mit Zwetschgenröster oder Apfelmus, wie man ihn normalerweise kennt. Nein, mit Holunder-Konfitüre und Preiselbeerkompott. Ich habe ihn nur mit Holunder gegessen – köstlich! Das macht den kleinen, feinen Unterschied. Bitte nicht verändern!

Hotel Bachmühle, Sonnberg 148, A-5771 Leogang, www.hotel-bachmühle.at

Und unbedingt einen kleinen Abstecher in die SCHNAPSBRENNEREI HERZOG machen, die köstliche Brände aus regionalen Früchten ab “Werk“ kaufen. Das Plus: Man kann hier mit liebevoller Beratung alle Brände probieren, also nicht nüchtern hinfahren! Wir haben uns gleich mit mehreren Flaschen eingedeckt, wie Salzburger Birne, Holunder und Nusserl. Auch schön als Mitbringsel für Freunde. Frei nach ihrem Motto: Das Leben ist zu kurz, um schlechten Schnaps zu trinken!

Schnapsbrennerei Herzog, Breitenbergham 5, A-5760 Saalfelden, www.herzogdestillate.at

Das RUPERTUS in Leogang hatten uns Bekannte empfohlen. Es ist Bio durch und durch, das fand ich spannend! Wir ließen unseren Urlaub also gesund und nachhaltig ausklingen. Ich war begeistert – das schon mal vorweg! Familie Herzog und Blumenkamp setzen wirklich voll auf Bio. Hier im “Rupertus“ gibt es nur Natur pur, keine vorgefertigten Produkte. Alles wird in der Küche von Grund auf gekocht. Selbst in der „Green Bar“ ist alles Bio.    

Hotel Rupertus, Hütten 40, A-5771 Leogang, www.rupertus.at

Ob eine riesige Auswahl an Bio-Säften am Morgen, ein Wildkräutersalat aus dem eigenen Garten mit Gänseblümchen, Lavendel und Himbeeren, Fenchel-Carpaccio, Tatar von Leoganger Pfifferlingen, die eigens im Wald gesucht werden: Alles ist frisch! Oder den geschmorten Zwiebelkuchen mit Kichererbsen-Stangerl: Alles wird mit Kräutern oder Blüten aus dem Garten angerichtet. Parallel zum normalen Menü am Abend mit Fisch und Fleisch (vor allem Wild aus der Naturschutzregion Hohe Tauern) gibt es immer ein „Veggie-Menü“, das sogar vegan ist. Und das ist in der Karte sogar vor dem anderen Menü zu finden. Veggie wird hier kulinarisch richtig ernst genommen. Ich habe mich hier mal für die „Veggie“-Varianten entschieden und war begeistert. Mein Tipp: Die selbstgemachte Kräuterlimonade dazu probieren - anstelle eines Glas Weins.

Das Rupertus liegt nur knapp zwei Gehminuten von den Leoganger Bergbahnen entfernt, ist also ideal für Mountainbike- und Wanderfans. Im Hotel werden Mountainbike-Kurse und Ausfahrten mit geprüften Bike-Guides angeboten und es gibt auch ein Testcenter für neue Mountainbikes. E-Bikes stehen hier ebenso in großer Auswahl zur Verfügung. Ein E-Auto vor dem Hotel, das man sich leihen kann, rundet das Angebot vollends ab.

Und ...die Bergbahnen sind ja nur einen Katzensprung entfernt! Die ASITZ- Kabinenbahn zum Beispiel, kann man mit der Löwen Alpin Card, die Hotelgästen zur Verfügung gestellt wird, kostenfrei nutzen. Die Gondel bringt einen innerhalb von 15 Minuten von 788 Meter auf gleich 1760 Meter. Einschließlich der Bikes. In luftiger Höhe kommen die Fans des Mountainbiking voll auf ihre Kosten - traumhafte wie schwere Abfahrten. Ein absolutes Paradies für Fans des Nervenkitzels. Es gibt aber auch super schöne Wanderstrecken.

Wer es etwas gemütlicher angehen will, kann nach der Wanderung in der ALTEN SCHMIEDE auf 1760 Meter Höhe direkt neben der Bergstation der Asitzbahn einkehren. Die Speisekarte zeigt, dass die Jause weiterhin auf dem Berg das Essen dominiert. Brauhaus-Kulinarik vom Feinsten. Uns hat besonders der hausgemachte Bauernkrapfen mit Sauerkraut gefallen. Mit Germ, als Hefe gemacht, salzig statt süß. Ich liebe den süßen gedämpften Germknödel mit Powidlfüllung. Den haben wir meist im Skiurlaub auf der Hütte am Abend mit Wonne verspeist. Der Krapfen, frittiert und pikant mit Sauerkraut, war mir neu. Dazu gab es ein Töpfchen mit selbstgemachter Bratensoße, die wahrscheinlich vom Schweinsbraten abgezwackt worden war, den es jeden Tag dort frisch aus dem Rohr gibt. Das gab ihm noch den Pfiff. Mein Mann entschied sich für die Pinzgauer Kasnocken, auch noch mit einem Töpfchen Nussbutter. Uff - was für ein Hüftgold. Aber die Nocken schmeckten mit der Nussbutter einfach noch besser, trotz des Käses... Eben echte Almküche, die auch bei warmen Wetter auf der Terrasse einfach köstlich schmeckt. Dazu ein Asitzbier, das auch hier oben gebraut wird. Mehr geht nicht! Insgesamt ist die Schmiede sehenswert – eine Art Museum, in der innen noch ein Wasserrad Strom produziert und besonders speziell: Das Damenklo! Mehr wird nicht verraten... Bei den Herren weiß ich es nicht ;). Kulinarisch ist es auch schon oft ausgezeichnet worden. Ich finde zu Recht! Übrigens an der „Alten Schmiede“ gibt es eine Tankstelle für E-Bikes, hier kann man die Bikes kostenlos nachladen, während man genießt.

Alte Schmiede, Pirzbichl 21, A-5771 Leogang

FAZIT – Salzburger Land

Das Salzburger Land lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Ich liebe die Mischung aus Bergen, Seen, die Ruhe und die familiäre Freundlichkeit. Selbst wenn es mal ein bisschen verhangen ist, dann macht man eben einen Wellness-Tag. Denn die meisten Hotels haben mittlerweile super Wellnessbereiche. Mich reizen immer wieder die kulinarischen Spezialitäten, der gemütliche Wohnkomfort in den familiengeführten Hotels sowie die vielen Sportmöglichkeiten. Nächstes Jahr ist wieder eine Woche eingeplant, nicht nur wegen des Kaiserschmarrns und der Pinzgauer Kasnocken in Nußbutter...

Für alle die so wie ich nicht genug vom Salzburger Land bekommen können habe ich meine Eindrücke auch in diesem Video festgehalten - viel Spaß!

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